Notar kosten sparen bei Gründung einer GmbH?

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4 Antworten

Wenn ich Notar wäre und eine GmbH gründen würde, fertigte ich diese Unterlagen selbst an. Da ich kein Notar bin, würde ich, gründete ich eine GmbH, diese Aufgabe einem Notar überlassen.

Jetzt mal ehrlich - die nächsten Fragen hinsichtlich Kosteneinsparung würdest Du dann wahrscheinlich hinsichtlich

1. Finanzbuchhaltung (inklusive elektronischer Übermittlung der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen) und Jahresabschluss,

2. elektronischer Übermittlung zwecks Veröffentlichung/Hinterlegung des Jahresabschlusses beim elektronischen Bundesanzeiger,

3. elektronischer Übermittlung der E-Bilanz an die Finanzbehörden sowie

4. Erstellung und elektronischer Übermittlung von jährlich mindestens vier Steuererklärungen (nebst Erstellung von steuerlichen Anlagen wie Steuerlichem Verzeichnis, Entwicklung von Investitionsabzugsbeträgen und Überleitungsrechnung vom Handelsbilanz- zum Steuerbilangewinn) und der

5. Lohnbuchhaltung stellen.

Solltest Du soetwas noch nie in Deinem Leben selbst gemacht haben, bedien Dich vorgebildeten Fachkräften.

Ansonsten kann die vermeintliche Ersparnis ganz schnell zum Gegenteil führen.

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Ich bin zwar weder Finanzbeamter noch Steuerberater, aber warum willst Du Dir einen Haufen Arbeit machen, die wertvolle Zeit kostet, wenn Deine neugegründete GmbH die anfallenden Gebühren für den Notar steuerlich geltend machen kann? Die Zeit, die Du für den Quatsch selbst aufwendest, kannst Du nicht geltend machen, oder sehe ich da was falsch?

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Gegenfrage:

willst Du allen Ernstes durch ein Forum, wo hauptsächlich Kiddis antworten, diese Listen erstellen wollen?

Ich bin Steuerberater und habe im letzten Jahr eine GmbH gegründet. Sämtliche Listen hat der Notar erstellt ....

und weißt Du warum?

1. Weiß er, welche Listen benötigt werden

2. sind diese Listen durch seine Haftung "save"

3. hatte ich weder Zeit noch Lust, die Listen selber zu erstellen, da auch ich hätte Zeit investieren müssen. und wenn ich meine Zeit ins Verhältnis zur Rechnung des Notars stelle: ich habe ein ruhiges Gewissen, da alles sauber abgelaufen ist und ich in der Zeit, wo ich die Listen erstellt hätte, Aufträge erledigt habe, welche ich abrechnen konnte. Somit dürfte unterm Strich ein  Vorteil für mich entstanden sein.

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Alle Deine Sparvorschläge (wo ist die Frage?) gehen an der Wirklichkeit vorbei.

Denn alle von Dir erwähnten Punkte müssen in das Handelsregister eingetragen werden, und das geht nur über einen Notar.

Und der Notar muss alle von Dir genannten Schriftstücke beglaubigen, ehe er sie zum Handelsregister anmelden kann.

Und wie soll er einen Gesellschafterbeschluss beglaubigen, wenn die Unterschriften nicht vor ihm geleistet werden?

Wo bitte ist hier eine Ersparnis, und wo gibt es bei einer GmbH mit einem Stammkapital von 25.000,00 € einen Geschäftswert von 60.000,00 €?

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