Notar: Fälligkeit 30% des Kaufpreises

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Am Einfachsten ist es, wenn du den Notar anrufst. Manche schreiben zwischendurch Rechnungen, manche schreiben Gesamtrechnungen. Da mir der Rest des Textes genauso wie der Kaufvertrag unbekannt ist, ob es sich um eine Teilrechnung auf Grund eines MABV-Vertrages, oder eine Erst-Zahlung aus einem Kaufvertrag, oder eine Teilauszahlung aus dem Notaranderkonto ist, bleibt nur übrig zu sagen: Bitte ruf im Notariat an!

Danke für die gute Antwort! Der Notar hat mir alles erklärt. Er berechnet einen Teil seiner Gebühr indem er 30% des Kaufpreises nimmt und dann in einer dafür vorgeschriebenen Tabelle für diesen Wert seine Geühr abliest.

LG, Hourriyah

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Das bedeutet, dass der Notar für die Berechnung der Fälligkeitsmitteilung einen Teilwert von 30 % vom Kaufpreis (absoult normal und üblich) genommen hat.

In der Fälligkeitsmitteilung teilt der Notar dem Erwerber mit, bis wann und auf welche Konten der Kaufpreis zu zahlen ist. Der Notar bekommt nämlich alle Löschungen, Genehmigungen etc. und erst wenn du als Käufer bedenkenlos zahlen kannst - dann teilt dir der Notar das schriftlich mit. Und dafür bekommt der Notar dann auch eine Gebühr.

Das hängt davon ab, wie der Rest des Satzes lautet.

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Vielen Dank fuer jede Antwort

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--

1. Fälligkeit

Der Kaufpreis ist fällig innerhalb von zwei Wochen nach Zugang einer schriftlichen Mitteilung des Notars durch Einwurfeinschreiben an den Käufer, vorausgesetzt dass,

die Eigentumsübertragungsvormerkung für den Käufer eingetragen ist mit Rang nur nach den in § 1 aufgeführten Belastungen und nach Belastungen, an deren Bestellung der Käufer mitgewirkt hat;

b) die zur Lastenfreistellung für vor- oder gleichrangig zur Vormerkung eingetragene und nicht vom Käufer übernommene Grundstücksbelastungen erforderlichen Unterlagen in grundbuchtauglicher Form vorliegen, wobei der zu deren Verwendung erforderliche Betrag den Kaufpreis nicht übersteigen darf, und etwaige Treuhandauflagen für deren Verwendung insgesamt aus dem Kaufpreis erfüllt werden können; der Käufer ist berechtigt und bei Kaufpreisfälligkeit auch verpflichtet, die zur Ablösung verlangten Beträge an die Gläubiger in Anrechnung auf den Kaufpreis zu zahlen; der Notar wird beauftragt und bevollmächtigt, die Unterlagen zur Lastenfreistellung für die Kaufvertragsparteien und das den Kaufpreis finanzierende Kreditinstitut entgegenzunehmen und zu verwenden;

c) eine Verzichtserklärung oder Negativatteste der Gemeinde über das Vorkaufsrecht und die zur Wirksamkeit oder Vollzug des Vertrages erforderlichen Genehmigungen vorliegen, mit Ausnahme der Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes. Stehen Genehmigungen oder Lastenfreistellungsdokumente unter Zahlungsauflagen, teilt der Notar diese den Beteiligten ohne weitere Prüfung mit. Der Kaufpreis kann insoweit bei Fälligkeit nur durch Erfüllung solcher Auflagen erbracht werden, ist also zweckgebunden, ohne dass der Zahlungsempfänger hieraus eigene Rechte erwirbt. Der Restbetrag nach Berücksichtigung etwaiger solcher Treuhandauflagen ist zu überweisen auf das Konto des Verkäufers bei der …

--

Was mich da besonders verwirrt ist "a)"... da weiß ich gar nicht mehr wo oben und unten ist. In den Verträgen, die ich bisher vor mir hatte, war das deutlich einfacher formuliert und ich bin mir nicht sicher was da steht.

Weiter hinten kommt noch ein Paragraph, der folgendes besagt:

--

5. Sonstiges

Die Übertragung erfolgt frei von Lasten in Abt. II und III des Grundbuches.

--

Also alles gut, oder? Mich macht der Punkt mit der Ablösung, die ich an die Gläubiger, über den Kaufpreis hinaus, zu zahlen hätte etwas nervös. Was bedeutet "wobei zu deren Verwendung erforderliche Betrag den Kaufpreis nicht übersteigen darf, ..." ?

Mach ich mir unnötig Sorgen? Bin ich einfach nur nicht fit genug für Beamtendeutsch?

Besten Dank für eure Meinung!

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