Normal.ist.was?

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10 Antworten

Die Menschheit bezeichnet den Mainstream als normal.

Meistens wird der Begriff ,,Normal" auch für Dinge wie Heterosexualität,Cisgender,Dünn sein,sich anpassen etc. Genutzt.

Einige Leute wollen als ,,normal" durchgehen und passen sich deshalb an diese Werte an,um nicht ausgeschlossen zu werden.

Und ich kann dir als homosexuelle Transperson sagen,dass das echt hart ist.

Dabei ist Transsexualität,Homosexualität,anders aussehen,sich nicht anpassen wollen und müssen,etc. So normal!es sind Dinge die man akzeptieren sollte und als normal empfinden sollte,leider tut das die Menschheit nicht,und deshalb gelten diese Dinge oft auch nicht als normal,auch wenn sie es sind.

Mitzubestimmen hat niemand,was normal ist und was nicht.weil das die Menschen nicht entscheiden können.

Ist es also korrekt wenn ich sage ich lebe mein normal du deins?

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@20Levin02

Ich finde dass man Homosexualität in dieser Gesellschaft mittlerweile als normal ansehen sollte.Dabei ist es für mich egal,ob die Norm der Menschheit so ist oder nicht.ob Homosexualität irgendwann mal zur Norm wurd oder nicht,kann jetzt noch niemand sicher sagen.

Ja,es kann (gerade durch dieses ,,Gespräch) sein,dass du dein und ich mein Normal lebe.

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Geht man semantisch vor, dann isses die allgemeine Norm, die in einer bestimmten Gesellschaft/Kultur vorherrscht. Darüberhianus ist darunter zu verstehen, dass man richtig im Koppe iss, dazu gehört Realitätsbezug, das Vorhandensein eines sogenannten gesunden Menschenverstandes, sprich alle 5 Sinne beisammenhaben, Etliches des Alltags zu erkennen, im Zusammensein mit anderen in etwa deren Mitteilungen zu verstehn, sich so auszudrücken, dass man auch verstanden wiord, von Vielen jedenfalls und in der Lage ist, den Alltag einigermaßen zu bewältigen, entsprechenden seiner Möglichkeiten. Dazu gehört auch Gefahren zu erkennen und eigene Vorteile als solche wenigstens zu erkennen und sie möglichst für sich zu nutzen. Die gebräuchlichsten Kulturtechniken sollten bekannt sein und auch dann eingesetzt werden, wenn so Selbstschutz und Fernbleiben von Fremdschädigung gewährleistet ist.

Nach Wilhelm Reich ist ein Mensch normal, wenn er liebes,- und arbeitsfähig ist und sich Wissen aneignen kann.

Es wird immer häufiger behauptet, dass nur das Normal ist, was der Mehrheit entspricht. Das was der Minderheit entspricht ist dann das Unnromale. 

Meist ist dies Leiengerede. Man glaubt etwas zu wissen und betitelt es dann als völlig normal. Beobachte mal deine Gespräche, dass macht einfach jeder.

Die Verbreitung einer Aussage sie muss nicht mal stimmen kann so stark sein, dass alle denken diese sei total richtig oder halt total normal. 

Normal gerne auch benutzt als „Das ist einfach so.“

Guter Ansatz. Es heißt aber "Laiengerede". ;-)

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Oh ja stimmt, mein Fehler

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Normal gibt es nicht. Denn normal verstößt gegen den Grundsatz, dass jeder Mensch anders ist. Normal setzt ganze Menschengruppen in eine Ecke, macht sie in einem bestimmten Sachverhalt völlig gleich. Deshalb gibt es bei mir kein normal.

Der Ansatz ist gut und ich teile ihn, würde aber dennoch nicht auf den Begriff der Normalität verzichten und ihn den Intoleranten überlassen wollen.

Normal ist die Varianz innerhalb des Rechtsrahmens! :-)

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Schwierig. Hängt von der Sichtweise ab. Aus Sicht der meisten wäre normal, was der Schnitt tut/denkt/ist. Unterschieden wird dabei noch in Gruppenspezifischer Normalität, die auch sexistisch angehaucht sein kann.

mMn ist normal jedoch alles, was moralisch nicht verwerflich ist.

Tief verwurzelt sind in der Gesellschaft prämoderne Ansichten zur "Normalität", die diese als ein Maximum an Angepasstheit an irgendeinen imaginierten Durchschnittsstandard auffassen. Das geht dann oftmals mit einer politisch (rechts)extremistischen Ansicht einher.

Demgegenüber steht eine aufgeklärte, moderne Auffassung von "Normalität", die diese als freie Variationsmöglichkeit innerhalb des Rechtsrahmens einer freien und demokratischen Gesellschaft betrachtet.

Normal ist das, was der Norm entspricht, also was in der breiten Masse am häufigsten vertreten ist.

Entscheiden tut da niemand, das ist einfach für alle sichtbar so

Normal ist also das, woran man sich gemeinhin hält.

Dadurch glänzt das Normale meist durch die Abwesenheit großer Überraschungen, es glitzert und flirrt nicht.

Normalität lässt sich nur schwer posten, und wenn man es doch tut, interessiert sie niemanden.

Quelle:

http://www.emotion.de/de/ina-schmidt/kolumne-normal-6214

Die duchschnittlichen spießigen Rechthaber legen fest, was normal ist.

Der Tankwart entscheidet, was Normal und was Super ist.

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