Normal bei Psychologin?

3 Antworten

Ja. Eine vorübergehende Verschlechterung des Zustanden ist zu Beginn der Therapie eher die Regel als die Ausnahme. Man wird mit seinen Ängsten und Traumata konfroniert was erst mal sehr unangenehm ist. Grundsätzlich braucht es bei einer Psychotherpie viel Geduld. Denn bis eine solche wirkt kann es Monate oder in gewissen Fällen sogar Jahre dauern. Dafür ist die Psychotherapie die einzige Behanldungsmethode welche das Potenzial zu heilen hat.

Bei schweren Panikattacken kann auch eine zusätzliche medikamentöse Behandlung in Erwägung gezogen werden. Eingesetzt werden dazu primär Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI und SNRI. Sie machen nicht abhängig und wirken in der Regel relativ zuverlässig angstlösend. Allerdings sind Antidepressiva alles andere als lustig einzunehmen: Sie müssen täglich konsumiert werden, wirken erst nach 3-5 Wochen und können vor allem zu Beginn der Behandlung starke Nebenwirkungen haben. Kurz: Sie sind ab einem gewissen Leidensdruck einfach das kleinere Übel. Eine Übersicht über sämtliche SSRI/SNRI-Antidepressiva findest du hier. Unter dem Punkt Indikation ist die entsprechende Behandlungszulassung angegeben.

ja.Meist liegen Panikattacken traumatische Erlebnisse zugrunde. Wenn Ihr Euch denen nähert, geht es erstmal schlechter. Das ist Teil des therapeutischen Prozesses.

Ja aber ich spreche mit ihr nicht über Erlebnisse, sondern z.b. über die Farben auf meinem Teppich und so.....

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@Gaiahorselove

Und ich musste Bilder malen statt endlich über das reden zu können, was mich bedrückte. Ich dachte, der Therapeut will damit irgendetwas herausfinden. Da hätte er mich auch einfach fragen können.... ^^ Wie schon gesagt, besser sie darauf ansprechen.

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@Gaiahorselove

Erlebnisse, die solche Probleme verursachen, sind dem Klienten meist nicht bewusst, sondern er hat sie verdrängt. Von daher kann man nicht mal eben so über sie sprechen. Man muss erstmal sich annähern, wo sie liegen.

Man kann natürlich auch symptomorientiert nur an den Attacken arbeiten und lernen, bestimmte äußere Auslöser auszuhalten. Nachteil dieser Methode ist, dass es zu einer Symptomverlagerung kommen kann. Die Ursche ist ja nicht weg.

Was Deine Therapeutin macht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber genau diese Gedanken sind wichtig, dass es Dir scheinbar schlechter geht, und Du nicht so recht weißt, wie Du damit umgehen sollst.

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Wenn Du Dich nicht wohl fühlst, suche einen anderen Psychologen. Wurden Dir Medikamente verschrieben?

Nein, noch nicht

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@Gaiahorselove

da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Mein Sohn geht auch zu einer Psychologin jede Woche einmal. Sie hat ihm auch Medis zur Beruhigung verschrieben. An Deiner Stelle würde ich sie wechseln.

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