Nordische Religion-Götter

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Der Glaube an die Asen, der heute praktiziert wird, ist ein Versuch, eine Religion "wiederzubeleben", die man nicht erforschen kann und von der es kaum archäologische Zeugnisse gibt. Die meisten Asengläubigen nehmen sich die Edda vor, die es in zwei Varianten gibt und deren früheste Texte auf das 8. oder 9. Jahrhundert zurückgehen, also lange nach dem Aussterben des alten Götterglaubens. Daraus "rekonstruieren" sie ihren Glauben und praktizieren ihn mehr oder weniger nach eigenem Gusto. Daran ist nichts falsch bis auf die Behauptung, es handle sich um die Praxis des urpsrünglichen, alten Glaubens. In Island - woher auch die Edda stammt - ist "Asatru" ein staatlich anerkannter Glaube, der so ziemlich gleichberechtigt neben dem Christentum steht, auch wenn er nur von einer Minderheit praktiziert wird. Aber auch die Asengläubigen Islands praktizieren eine Neuschöpfung, keine wirkliche alte Tradition. Im Internet kannst Du darüber sehr gut nachlesen, fang einfach bei Wikipedia an. Gruß, q.

Die Völker die an die nordischen Götter wie z.b. Odin (den Göttervater), Thor , Freya etc. glaubten wurden nach unseren Maßstäben als Heiden bezeichnet - als ungläubige! Wenn dich das Thema wirklich interessiert, dann wäre es für dich interessant die Edda zu lesen!

Island war Ehrengast der letzten Frankfurter Buchmesse und im Zuge dessen wurden viele der isländischen Bücher in denen es auch um die Sagen und Mythen der vergangenen Zeit geht erstmalig ins Deutsche übersetzt - seither findet man auch viele Edda Überlieferungen! Es ist auf jeden Fall super interessant sich eingehend mit diesem Thema zu beschäftigen und auch heute noch gibt es Menschen die an die alten Götter glauben - vorallem glauben sie aber auch viel an die Mächte der Natur, an Elfen, Geistern etc...

ich ahbe mal wo gelesen, das viele davon berichten aber da es kaum was gibt, sind das alles nur fantsien , handelt es sich auch bei "EDDA" unm reien fantasie, oder um tatsachen das es die gab, würde mich gerne mit dem ebschäftigen , aber nicht jetzt ein buch dan besorgen das dan nur reine fantasie ist.

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@R3m0t3d

natuerlich sind das fantasien.. was glaubst du was der gott der christen ist? oder buddha? oder sonstwer? glaubst du die gabs wirklich? ;-)

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@R3m0t3d

Du kannst ja vorher in guten Bibliotheken nachfragen, bevor Du ein Buch kaufst. Etwas nur als Phantasie abzutun, nur weil andere behaupten, es sei Phantasie das ist für mich nichts weiter als ein selbsterhaltendes Vorurteil, welches sich nur deshalb aufrecht erhält, weil man Furcht vor dem Unbekannten hat. Das ist auch der Grund für allzu viele Religionsstreitigkeiten und Fremdenfeindlichkeit.

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@LokiBartleby

ich glaube nicht an buddah, Gott-christen, oder sonstwas. aber die Nordische Mythologie, wer weiß :P

aber so die kommernzielen Religionen an die glaube ich nicht.

Weiß wer aus welchen Jahren oder Vor wie viel Jahren die Nordische Mythologien, ein breites spektrum an anhängern hatte, da das Christentum ja vor 2.000 Jahren anging, aber wie siehts mit der Nordische Mythologie aus, und wie alt ist sie ? wo ist sie als erstes Aufgetaucht?

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@R3m0t3d

Natürlich ist das Fantasie, aber nicht so wie Fantasy Romane heutzutage... Das ganze sind Mythen die Jahrtausende lang von Mensch zu Mensch weiter getragen wurden, die Menschen Halt gegeben haben und ihnen eine Richtung gaben... Irgendwann haben die Menschen angefangen diese Mythen und Legenden nieder zu schreiben... Manche mögen einen wahren Kern haben, andere sind gänzlich der Fantasie entsprungen... Die alten Legenden sind auch nicht komplett überliefert, vorallem von der Edda fehlt ein sehr wichtiger Teil!

Wenn du nur Dinge magst die sich handfest beweisen lassen, dann bist du nicht offen für die nordische Mythologie... Die Menschen auf Island glauben heute noch an übernatürliche Dinge, sie glauben an die Kräfte und Mächte der Natur und an das unsichtbare Volk (wie würden wohl Elfen sagen)... Es geschehen immer wieder Dinge, die man zwar einfach als unglückliche Zufälle abtun kann, oder einfach daran glauben, dass da doch mehr ist, als das was wir sehen können....

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@LokiBartleby

Buddha ist kein Gott, sondern ein Mensch, der eine vorbildliche Lebensweise "vorlebte"! Der Buddhismus ist die einzige Religion, die ohne irgendwelche Fantastereien wie Götter, Himmel und Hölle auskommt!

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@Rudi1963

Dass Buddha kein Gott ist, sondern ein Mensch, ist absolut zutreffend und steht außer Frage. Aber dass Buddhisten nicht an eine unsterbliche Seele glauben und somit nicht an ein Leben nach dem Tod stimmt so auch wieder nicht. Sie glauben an Wiedergeburt und letztlich an das Nirwana, wo man schlussendlich das Glücklichsein durch Ruhe erfährt, wenn ich das richtig verstanden habe.

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@Kelda

Es ist tatsächlich so, dass es da noch etwas jenseits von Raum und Zeit gibt, was wir weder sehen noch begreifen können. Der Raum hat drei Dimensionen(Höhe, Breite, Länge) in der wir uns frei bewegen können. Die 4. Dimension -die Zeit- kennen wir, können uns jedoch nicht frei darin bewegen. Ab da versagt unsere Vorstellungskraft, denn keiner kann erklären, was vor dem Urknall war bzw. wie er verursacht wurde. Wir wissen nur, dass wir nichts wissen. Der Glaube an einen oder mehrere Götter ist nur ein Erklärungsversuch, der aber in der gleichen Sackgasse endet: wie entsteht ein Gott...

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@Rudi1963

Der Glaube an einen oder mehrere Götter ist nur ein Erklärungsversuch, der aber in der gleichen Sackgasse endet: wie entsteht ein Gott...

Da sehe ich eigentlich keine Sackgasse, wenn ich nicht mehr in Horizonten der in diesem Universum bekannten Raumzeit denke sondern im Rahmen einer "himmlischen", ewigen Raumzeit. Das zu erörtern könnte allerdings schwierig werden, wenn der, dem ich es zu erklären versuchte, nicht ein vergleichbares Verständnis davon hat. Das ist auch der Grund, weshalb Spock zu McCoy in Star Trek 4 sagte: "Darüber kann ich nur mit jemanden diskutieren, der das auch schon erlebt hat," (Vielleicht war der Grund vom Autor nicht beabsichtigt, aber es ist absolut logisch.)

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@Rudi1963

Um Dich mal aufzuklären…

Alles, was Du erlebt hast, befindet sich in deiner Vergangenheit. Die Wahrnehmung der Zeit (=Abbildung dieser Dimension in unserem Bewustsein) geschieht durch Erinnern (Vergangenheit) und durch Erleben (Zukunft).

Formulierungen wie "in unseren Herzen" oder ähnliches verfeinern nur diesen simplen naturwissenschaftlichen Fakt. Es ist die Art der Meschen, diese Dimension wahrzunehmen.

Weitere Dimensionen wahrzunehmen, geht übrigens auch!

denn keiner kann erklären, was vor dem Urknall war

Es gibt kein davor. Ebenso gibt es nix, was nördlicher ist als der Nordpol. Beim sog. Urknall handelt es sich um eine Singularität. Vergleiche mal Polarkoordinatensystem mit kartesischem Koordinatensystem, dann verstehst Du's evtl. – bei Religiösen bin ich mir nicht immer Sicher, wie weit's mit Verständniss reicht ^^

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@JTKirk2000

Meine Welt hat 10 für mich wahrnehmbare Dimensionen und mein IQ reicht für Zwei … erklärst Du's mir? Bin gespannt…

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@rhavin

Es gibt kein davor. Ebenso gibt es nix, was nördlicher ist als der Nordpol. Beim sog. Urknall handelt es sich um eine Singularität.

Rechnerisch war es eine Singularität, weil man die ART und QM noch nicht vereinigen kann. Deine Kosmologie ist seit mindestens 10 Jahren veraltet. Google mal "Steinhardt, Linde und Bojowald".

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@rhavin

Diese 10 Dimensionen haben mit großer Wahrscheinlichkeit mit naturwissenschaftlichen Erklärungen zur Existenz dieses Universums zu tun. Alles in diesem Universum ist vergänglich, denn alles hat begonnen und in einer von Anfang an bestimmten Weise wird alles auch enden in diesem Universum.

Bewusstsein ist aber unendlich. Es ist unsterblich. Und das Leben eines Wesens, wo sein Bewusstsein und sein irdischer Körper vereint sind, ist im Verhältnis zu seiner gesamten Existenz unendlich kurz. Aufgrund dessen, dass der eigentliche Zustand eines Bewusstseins in seiner natürlichen (ewigen) Form in einer höheren Existenzebene stattfindet, als dieses Universum existiert, kann man (sofern man das eigentliche Dasein eines Bewusstseins als Leben versteht) das irdische Dasein am treffendsten als einen kollektiven Traum bezeichnen. In einem Punkt irrte Spock sich also, als er sagte "Das Leben ist kein Traum. Der Text ist Blödsinn." (siehe Star Trek 5)

Dieses Konzept einer ewigen, himmlischen Existenz zu diskutieren, geht weit über alles wissenschaftlich ergründbare hinaus, denn die Krux an der Sammlung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse ist, dass die Beweismöglichkeiten der Naturwissenschaften immer innerhalb der Grenzen dieses Universums liegen, denn keine Informationen können als wissenschaftlich haltbare Beweise von einer höheren Existenzebene in eine geringere "importiert" werden.

Deshalb ist es nur möglich, mit jemandem über ein ewiges, himmlisches Dasein zu debattieren, "der das auch schon erlebt hat", sich also daran erinnern kann.

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Google Odinismus, Asatru und Neuheidentum. Alle mehr oder weniger ein Sonderfall des Schamanismus. Für die keltische Religion google Wicca. Klar gibt es die noch.

Nicht noch, sondern wieder. Alle diese Religionen sind Neuschöpfungen.

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@quopiam

Nicht ganz. Einige haben in ihrer Familie den Glauben die ganze Zeit von Generation zu Generation weitergegeben. Aber erst in neuerer Zeit haben sie sich wieder zu größeren Verbänden zusammen gefunden. Und dort haben sich natürlich auch viele eingefunden und bilden mittlerweile die Mehrheit, die den Glauben jetzt neu leben.

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