noch jemand wach, bitte antworten kann nicht schlafen?

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4 Antworten

Die Angst "verrückt" zu werden bzw. eine Psychose/Schizophrenie zu entwickeln ist klassisch für Panikattacken und andere Angststörungen.

Angststörungen gehören zu den affektiven Störungen. Affektiv heisst, dass die Emotionen und nicht das realitätsbezogene Denken beinträchtigt wird. Menschen mit Angststörungen haben Angst davor "verrückt" zu werden, doch niemand entwickelt durch Angststörungen eine Psychose/Schizophrenie.

Bei Angststörungen ist das realtiätsbezogene Denken immer in Takt. Die Vorstellung verrückt zu werden ist "lediglich" ein Symptom der erwähnten Erkrankung.

Ebenfalls ein klassisches Symptom sind sogenannte Depersonalisations und Derealisations-Zustände. Psychologisch gesehen geht man davon aus, dass sich die Psyche durch Derealisation/Depersonalisation versucht in "Sicherheit" zu bringen und wie einen Schleier über die Gefühle legt. Leider ist dieser Schleier nicht viel angenehmer als die Angstzustände ansich.

Mehr zu den Symptomen und Formen verschiedener Angstzustände findest du hier: http://www.deprohelp.com/formen-von-angststorungen/

Gegen Angststörungen können diverse Therapieformen helfen: In erster Linie ist eine Psychotherapie wichtig. Der Nachteil: Bis diese wirkt vergehen oft Monate. In der Zwischenzeit werden ab einer gewissen stärke der Erkrankung vor allem Medikamente eingesetzt. Allen voran Antidepressiva der SSRI/SSNRI-Klasse. Antidepressiva wirken ironischerweise gegen Angstzustände besser als gegen Depressionen. Der Nachteil: Medikamente sind mit diversen Nebenwirkungen verbunden. Es ist an dir zu entscheiden, was schlimmer ist: die Nebenwirkungen oder die Angststörung.

Eine Angststörung lässt sich, so schlimm sie sich auch anfühlt, im Vergleich zu anderen psychischen Erkrankungen relativ gut behandeln. Wende dich an eine Fachperson (Psychiater/Psychologe), die kann dich weiter beraten.



Schau dich nach Liebe um, die wird dich heilen. Alles hängt irgendwie zusammen, das ist klar, aber versuche dich auf alles gute um dich rum zu konzentrieren. Beachte die Dinge mehr die das Leben schön machen. Der geruch auf der Sommerwiese oder erfreu dich über die einfachen Dinge wie wenn zbsp eine Biene auf einer Blume landet. Lass dich einfacher von der Natur ablenken und beobachte. Versuche dir einfach weniger gedanken um Angst zu machen. Viel Glück!

Bist du in behandlung? Das wäre ansonsten der erste Schritt.

Ichselber hatte selber mit Zwangsgedanken udn Angststörung zu tun udn dann war daauch nocfh die angst vor der angst ja und vor einer Psychose und so ahtte ich danna uch angst.

Mir hat n Psychatrieaufenthalt geholfen mti Meids führe ich heute ien fast normales leben.

Denk an was anderes höre eine CD (keine Musik sondern eine Geschichte) und entspanne dich einfach

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