noch in Elternzeit (unbefristet vollzeit). Ich habe Aufhebungsvertrag von AG bekommen. Das Arbeitsverhältnis endet nach Ende Elternzeit. Was machen?

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8 Antworten

Warum solltest Du den Aufhebungsvertrag unterschreiben? Du hast doch keinen Grund.

Wenn der AG Dir kündigen will, soll er das nach Ablauf der Elternzeit fristgerecht machen. Gibt es einen Grund warum das Arbeitsverhältnis aufgelöst werden soll? Wenn ja, welcher?

Ich vermute mal, der AG weiß, dass er Dich auch nach der Elternzeit nicht so einfach kündigen kann und versucht es jetzt so. Wie lange bist Du schon im Betrieb? Wie viele MA hat der Betrieb? Hat er Dir eine Abfindung angeboten?

Was Du jetzt machen sollst, kann ich Dir nicht genau sagen, da ich die Umstände nicht kenne und Du nicht sehr viele Infos gegeben hast.

Ohne jetzt mehr zu wissen, würde ich Dir raten: Finger weg vom Aufhebungsvertrag

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Kommentar von akvilesss
16.03.2016, 09:45

der AG hat kein Grund geschrieben. Nur das mein andere Kollegin, welche in Elternzeit war, hat diesen Vertrag unterschrieben. Ich habe vor der Elternzeit 2 Jahre dort gearbeitet. Er hat kein Abfindung angeboten. Ich soll unterschreiben und zwei Original-Exemplaren rücksenden .

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Unter gar keinen Umständen unterschreiben!!! 

Solange du nicht unterschreibst, läuft der Arbeitsverhältnis ungehindert weiter. Denn es ist nur ein "Angebot" und aus welchen Gründen solltest Du dieses annehmen? 

Wenn er Dir kündigen will, soll er dir ordungs- und fristgemäß kündigen (hast ja Kündigungsschutz in der Elternzeit). Und wenn er das nach Ende der Elternzeit tut, kannst Du immer noch eine Kündigungsschutzklage einreichen.

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Ein aufhebungsvertrag ist nur gültig, wenn du ihn unterschreibst. Wenn du nach der Elternzeit weiter arbeiten möchtest solltest du ihn nicht unterschrieben, da es bei nicht unterschreiben auch keine Konsequenzen gibt.

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Nicht unterschreiben und sich von der Gewerkschaft beraten lassen- oder einem Anwalt für Arbeitsrecht!

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darauf achten, daß du aus betrieblichen Gründen gekündigt wirst (was aber nicht geht..) + dann vor dem Arbeitsgericht verklagen! Auf dicke Abfindung achten! Dafür brauchst du beim 1ten Mal noch nicht einmal einen RA, weil du mit entsprechender Energie + Adrenalin dich auch selbst verteidigen kannst (mußt), der sonst auch noch so richtig absahnt! (absahnen würde) Du kannst bei diesem Sachverhalt nur gewinnen! Solltest du einen RA nehmen (wollen), darauf achten, daß er nicht auch womöglich die Gegenseite gutheißt, denn es gibt auch sogenannte Arbeitgeberanwälte..

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ja nicht unterschreiben! Der lacht sich ins Fäustchen!

Das Arbeitsamt kann dir einen Strick daraus drehen.

Geh zu einer Organisation Gewerkschaft, Caritas die können dich beraten.

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Verbrennen, versenken, zerreißen ... Da gibt es viele Möglichkeiten.

Nur bis Du eine neue Stelle hast: NICHT UNTERSCHREIBEN!!!

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die Höhe der Abfindung abklären, am besten mithilfe eine RA.

wenn du nicht zufrieden bist, dann eine Kündigungsschutzklage einreichen.

auf den Kündigungsschutz achten (zeitliche Frist), und daß du ein sehr gutes Zeugnis bekommst! Sonst bist du der Looser !!

Natürlich erst dann unterschreiben, wenn das in deinem Sinne läuft - aber bedenke bitte, daß du da ohnehin keine Schnitte mehr hast (machst)

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