Noch in diesem Jahr heiraten?

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6 Antworten

Sie haben im Jahr der Heirat die Wahl der Veranlagung nach getrennt, zusammen und besonders. Was für Sie günstiger ist und ob es sich positiv auswirkt, wenn Sie Zusammen veranlagt werden ergibt sich auch dem zu versteuernden Einkommen. Da Ihre Angaben hier viel zu gering sind, kann man das nicht pauschal sagen. Am Besten suchen Sie hierzu einen Steuerberater Ihres Vertrauens auf.

EnnoBecker 09.10.2010, 10:27

Sehe ich anders, siehe meine Antwort.

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naomimcmorris 09.10.2010, 14:54
@EnnoBecker

Ja es stimmt, eine Verschlechterung kann es nicht geben, aber wenn die getrennte od. besondere Veranlagung besser wäre, was durchaus manchmal bei bestimmten Konstellationen vorkommen kann, dann wäre es auch keine Verbesserung.

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der antwort von ennobecker stimme ich nicht ganz zu!

wenn man steuerlich plan von der sache hat: alles klar! :)

wenn man steuerlich nicht so bewandert ist: stb aufsuchen!

das problem kann sein, dass wenn das arbeitslostengeld in der veranlagung zur ESt berücksichtigt wird (stichwort: progressionsvorbehalt), dass sich dabei ein nachzahlung ergeben kann! hierfür müsste eine andere veranlagungsart gewählt werden.

pauschale antwort somit wieder mal nicht möglich! einkommen zzgl. lohnersatzleistungen kann ein sehr heikles thema sein, womit sich -meiner meinung nach- ein fachmann auseinandersetzen sollte. such nen lohnsteuerhilfeverein auf (spart bissi geld) und sprich den sachbearbeiter dort auf die verschiendenen nmöglichkeiten der veranlagungsform an (zusammen, getrennt, besondere veranlagung) und lass dir die berechnungen zeigen!

gruezi! :)

Hallo extreme5,

erstmal muss ich dazu sagen, wenn Sie Stkl II ist, gehe ich davon aus das sie alleinerziehend ist. Frage an Dich, lebt Ihr schon unter einem Dach? Mit dem Tag der Heirat ändert sich auch der steuerliche Aspekt. Angenommen, ihr heiratet am 1.12.10 werdet ihr veranlagt 3/5. Vor dem 1.12.10 mit 1/2 Ob Du mit einer Nachzahlung zu rechnen hast, hängt davon ab, was Du konkret absetzen kannst. Eine Nachzahlung vom Finanzamt ist auch nicht zurechnen, weil es steuerrechtlich erst im nächsten Jahr im Geldbeutel zu spüren ist.

Liebe Grüße

Da für eine Ehegattenveranlagung die Voraussetzungen an mindestens einem Tag im Jahr vorliegen müssen, ist eine Heirat noch in diesem Jahr sinnvoll.
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Wenn ein Ehepartner keinen Arbeitslohn bezieht, bleibt für den anderen ohnehin keine Wahl: Die Lohnsteuerklasse ist die III. Nur - wen interessiert schon die Lohnsteuerklasse?
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Und es ist in jedem Jahr ja möglich, die Zusammenveranlagung oder die getrennte Veranlagung zu wählen. Im Jahr der Hochzeit gibt es sogar die Möglichkeit einer besonderen Veranlagung.
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Das bedeutet: Egal, wie eure konkrete steuerliche Situation aussieht, mit eine Hochzeit noch in diesem Jahr könnt ihr euch nur verbessern, aber niemals verschlechtern.
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Also, auf gehts!

Hallo zusammen, vielen Dank für alle eure Antworten.

Da gibt es ja doch unterschiedliche Meinungen.

Wir werden auf jeden Fall noch dieses Jahr heiraten.

Gruss A.

EnnoBecker 10.10.2010, 07:51

Genau dies ist die logische Konsequenz.

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Deine Frage kann ich nicht beantworten.

Mein Mann und ich haben aus Liebe geheiratet, als es für uns gepasst hat. Wir haben uns nicht wegen der Steuer geheiratet!

EnnoBecker 09.10.2010, 10:21

Das ist aber traurig, wenn man für einen Liebesbeweis den Staat zur Hilfe heranziehen muss. Hat sich denn durch das staatliche Testat wenigstens deine Beziehungssituation nicht verschlechtert?

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