nimmt man den impfpass mit auf reisen?

6 Antworten

Also im Türkei-Reiseführer auf Tuerkei-Reisen.com hab ich gelesen, dass der Impfpass kein muss ist. Unbedingt notwenig für Reisen in die Türkei und näherer Umgebung ist er auch nicht.

Dennoch rät der Reiseführer gerade in Reise-Länder außerhalb Europa sehr vorsichtig zu sein und den Pass trotsdem mitzunehmen. Soviel Platz würde er ja auch nicht nehmen und wäre beim Fall der Fälle sehr wichtig da die Qualität der Medizinischen Versorgung im Ausland wirklich sehr stark variiert.

Also für Fernreisen wie Thailand, Australien, Dubai oder Malediven usw. würde ich den Impfpass zwingend mitnehmen und auf keinen Fall vergessen.

Ja klar, den verstehen Mediziner auf der ganzen welt, aber wenn du denen sagst, ich bin gegen Tetanus geimpft, dann kann es durchaus ssein, daß sie dich nicht verstehen, oder daß ihnen deine Aussage genauso viel wert ist, wie der umfallende Sack Reis in China.

Es gibt Länder, die eine Gelbfieberimpfung vorschreiben, wenn man aus einem gelbfiebergefährdeten Land aus einreist. Um dort nicht Gefahr zu laufen, an der Grenze abgewiesen zu werden, würde ich den Impfpass bei solchen Reisen mitnehmen. Gut verstaut zusammen mit dem Reisepass. Bei allen anderen Reisen genügt mir eine Kopie, wenn überhaupt.

Fast alle Impfungen sind sowohl für den Grenzbeamten, als auch den behandelnden Arzt völlig uninteressant. Einzige Ausnahme: Tetanus. Falls der Verdacht auf eine Tetanuserkrankung besteht (anaerobe tiefe Wunde), und die Aktivimmunisierung länger als 10 Jahre (manchmal auch 5)zurückliegt, kann es passieren, dass der Arzt zur Sicherheit eine Passivimpfung (bereits fertige Antikörper, meist aus Tierblut gewonnen) vornimmt.

Diese Impfung ist unnötig, wenn der Aktivimpfschutz gewährleistet ist, deshalb empfiehlt sich der Nachweis.

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