Nimmt das Jugendamt mein Kind weg?

13 Antworten

Ich verstehe dein Problem nicht wirklich (mehr). Seit Wochen lamentierst du hier im Forum über das Mutter-Kind-Heim, die Zustände Zuhause, deine Situation... du bekommst zig Antworten und stellst 2 Tage später die gleichen Fragen.

Warum nimmst du das Angebot vom Jugendamt nicht einfach an und siehst wie es wirklich in so einem Mutter-Kind-Heim ist? Lieber läufst du Gefahr wegen der bescheuerten Mutter Zuhause dein Kind zu verlieren, weil eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte... Du kannst dir halt keine Wohnung herbei zaubern und gerade in deiner Situation solltest du jede Hilfe nehmen die du kriegen kannst. Und wenn es bedeutet für eine Zeit in so ein Mutter-Kind-Heim zu gehen. Beweise doch erstmal, dass du eine gute Mutter sein wirst! Und das tust du nicht, indem du Zuhause bleibst bei deiner Mutter! Du wirst dir erste Zeit so viel mit deinem Kind beschäftigt sein und froh sein, dass es dort Gleichgesinnte gibt, dass die Zeit bis du eine eine eigene Wohnung hast wie im Flug vergeht. Wie stellst du dir das Heim denn vor? Schlimmer als Zuhause wird es wohl nicht werden! Und wenn das Jugendamt schon "androht" Schritte zu unternehmen wenn..., dann würde ich nicht mal 5 Minuten drüber nachdenken! Also werde endlich erwachsen! Du bekommst ein Kind und trägst die Verantwortung. Dann zeige dich auch als junge verantwortungsbewusste Mutter.

Tut mir ja leid dass du ständig die „selben“ fragen lesen musst, aber wärst du 18, Schwanger, ganz alleine und würdest noch leicht eingeschüchtert werden von dem Amt, würdest du auch Angst um dich und das Kind haben und nach so viel Rat suchen wie möglich. Das hat nichts damit zu tun, ob man erwachsen und Verantwortungsbewusst ist oder nicht.

Übrigens zwingt dich keiner die Fragen zu lesen.

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@maedchen196

Darum geht es doch gar nicht! Ich kann dich ja verstehen... Aber mit Verständnis kommst du in deiner Situation auch nicht weiter. Wir können hier unser Mitgefühl ausdrücken (zum x-ten Mal), dir dies und jenes sagen.... Du drehst dich selbst im Kreis. Mache doch einfach mal das, was das Jugendamt dir rät! Die haben nicht das erste Mal mit jungen Mädchen in deiner Situation zu tun.

Und ja: ich müsste deine Fragen nicht lesen. Aber weißt du, ich bin selber Mutter und ich denke einfach, dass man einem jungen Menschen nicht hilft, indem man ihm immer nach dem Mund redet. Und wenn du es trotzdem nicht verstehen möchtest, dann wird dir hier Niemand helfen können. Vor 4 Tagen hast du nach Erfahrungen in Mutter-Kind-Heimen gefragt und einige positive Antworten bekommen. Heute verkehrst du wieder alles ins Gegenteil und hast Angst, dass das Jugendamt dir das Kind weg nimmt. Müsstest du ja nicht haben, wenn du ins Mutter-Kind-Heim gehst. DU trägst die Verantwortung für dein Kind. Nicht wir, nicht das Jugendamt, nicht deine Mutter... DU! Und du solltest jetzt endlich eine Entscheidung treffen.. Und wenn du es erstmal einfach nur ausprobierst.

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@Kessie1

N aja, das Jugendamt kann der Mutter aber die Verantwortung für das Kind schnell abnehmen - Gott sei Dank - nämlich dann, wenn die Mutter dieser Verantwortung nicht gewachsen ist und mehr an sich denkt als an das Kind. Was hier, fürchte ich, der Fall sein dürfte. Das Kind tut mir jetzt schon leid.

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@Dahika

Ich wollte es jetzt nicht ganz so drastisch ausdrücken, aber du hast völlig recht! Und alleine die Mutter entscheidet jetzt hier über das Schicksal ihres Kindes. Da bringt es eben auch nichts über das eigene Schicksal zu jammern. Man muss an das Wohl des Kindes denken. Und dem wäre es wohl am liebsten bei Mami zu bleiben im Mutter-Kind-Heim. Hoffen wir mal, dass FS sich bis zur Geburt besonnen hat, dass das Wichtigste im Leben nun ihr Kind ist und nicht mehr sie oder sonst wer...

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Ich würde dich bitten, das Hilfsangebot des Jugendamtes ernst zu nehmen. Da geht es weder darum, dich in ein Heim "zu stecken", noch darum, dir dein Kind wegzunehmen.

Aber man sieht dort die Schwierigkeiten, in denen du steckst und die du ja selbst als solche siehst: beengtes Wohnen, fehlende Privatsphäre, schlechte Stimmung.

Was spricht gegen eine betreute Wohngruppe, wo erstens andere Frauen mit ähnlichen Erfahrungen leben und wo du qualifizierte Unterstützung und Beratung bekommen kannst, die dir sicherlich dienen kann.

Ich habe höchsten Respekt, dass du dich für dein Kind entschieden hast. Da wäre es nur sinnvoll, dich auch für eine Wohnform zu entscheiden, in dir und deinem Kind bestmöglich geholfen werden kann.

Natürlich nimmt dir auch dort niemand alle Sorgen des Lebens ab, aber man kann dir Wege zeigen, selbst mit all diesen Dingen auf Dauer klar zu kommen.

Du solltest das Angebot des Jugendamtes dringend annehmen. Ich glaube nicht, dass du, allein auf dich gestellt, mit der Aufgabe, ein Kind zu versorgen, klar kommst.

Nimm das Angebot des Jugendamtes an. Es geht nämlich jetzt mal nicht um dich, sondern um das Wohl deines Kindes. In einem Mutter- Kind Heim bewohnst du fast ein eigenes Appartment, hast aber immer Ansprechpartner, die dir helfen. Und ja, auch ein Auge auf dich und das Kind haben.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Aber das ist doch jetzt eine völlig andere Situation. Es geht in einem Mutter- und Kindheim ja nicht darum, dich zu erziehen oder zu beaufsichtigen, wie du es vielleicht in deiner Kindheit oder Jugend erlebt hast.

Jetzt bist du erwachsen, aber sehr jung. Deshalb ist Unterstützung in dieser Form genau das richtige für dich und dein Baby. Das Angebot des Jugendamtes anzunehmen, ist die erste verantwortungsvolle und richtige Entscheidung, die du für dich und dein Kind treffen kannst.

Nimm diese Hilfe an, das ist der erste Schritt in eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Zukunft.

Alles Gute wünsch ich dir!

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Jugendamt im Falle dass du zu Hause bleibst, Maßnahmen ergreift, können wir dir nicht sagen.

Wenn es zu Hause zu Handgreiflichkeiten kommt und mein Kind darunter leiden könnte, würde ich alles in Kauf nehmen, um aus dieser Situation zu entkommen. Und wenn es der Übergang in einem Mutter-Kind-Heim ist, dann wäre das so. Hauptsache meiner Familie geht es gut.

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