nikotinentzug! was kann ich tun

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4 Antworten

Ja, der Nikotin Entzug demaskiert die Ängste, die durch das Rauchen betäubt wurden. Beim Zigarettenraucher ist es die Angst vor (Erlebnis-) Leere und Entbehrung die wieder zum Vorschein kommt und bedrückend wird.

Der Zigaretten Raucher ist der einzige, der den Rauch in sich hineinsaugt, um das Gefühl der Leere auszufüllen. Er inhaliert warmen, prickelnden Rauch in die Lunge. Er empfindet ihn als befriedigende Resonanz. Das ist es was ihm beim Mitmenschen fehlt. Deshalb bedrängt ihn die Angst vor (Erlebnis-) Leere und Entbehrung, wenn er diese Angst nicht mehr mittels der zur Sucht entarteten Gewohnheit kompensieren kann.

vierfarbeimer 29.06.2014, 16:30

Empfehlung:

Auch wenn dir deine eigenen Interessen und deine persönlichen Anliegen wichtig sind, ist es nötig, den anderen so gut zu verstehen, als wärst du in seiner Situation. Andernfalls, wenn du seine Gründe nicht genügend kennst, ärgerst du dich oder wirst ungeduldig und unzufrieden. Wenn du das Verhalten des anderen als unangenehm oder als verletzend empfindest, ziehst du dich innerlich zurück und wendest dich von ihm ab oder möchtest am liebsten weglaufen.

Um die fehlende Zufriedenheit und die innere Isoliertheit nicht zu spüren, musst du immer etwas unternehmen. Das macht dich ruhelos und kann zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Belastungen oder Magen-, Darmbeschwerden führen. Du solltest alles tun, was eine körperliche Entspannung bewirkt und die innere Gelassenheit fördert. Darum solltest du dich dem Verweilenkönnen und dem Auskosten von Genüssen hingeben. Was du besonders brauchst, ist das Gefühl der Zufriedenheit, der Zugehörigkeit und vertrauten Verbundenheit.

Leitsatz:

Ich nehme mir Zeit zur Gelassenheit, um einfühlsam zu empfinden und verständnisvoll zu erleben. Ich will die Beziehung aus eigener Initiative so gestalten, dass sie mich befriedigt.

Zweck:

Förderung der Zufriedenheit und Konzentration auf Sinnesempfindungen.

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Hab in Dein Profil geschaut - Du schreibst ja Fragen rund um Angst wie aufgehendes Poppkorn.

Bei so viel Angst gibt es ja eine Ursache, die Dir Dein Unterbewusstsein allerdings (noch) nicht preisgeben will. Das ist ein Schutzmechanismus. - Du schreibst ja auch in Deinen anderen Fragen, dass Du diese Ängste schon seit Deiner Kindheit kennst. - Du hast sehr wahrscheinlich als Kind etwas erlebt, das Dich erschreckte und nicht verarbeiten konntest. Möglicherweise war das eine Situation, die Dich als Erwachsenen oder älteren Jugendlichen gar nichts ausgemacht hätte, was Dich aber als Kind in große Verwirrung stürzte, weil ja Kinder weniger Lebenserfahrung haben und auch weniger wehrhaft sind.

Wie das Unterbewusstsein bei einem Trauma reagiert und später in einer Therapie, habe ich MyDemons hier beschrieben:

http://www.gutefrage.net/frage/hilfe-krank-was-los

Möge dies Dir Mut machen, mit einer Psychotherapie zu beginnen. - Auch wenn Du es Dir vielleicht momentan schwer vorstellen kannst, ohne die Angst zu leben, weil Du sie ja schon so gewohnt bist, so kann es sehr lohnend sein, nach und nach die Angst hinter Dir zu lassen, frei zu sein, durchzuatmen und ein "neues" Leben zu beginnen.

Psychotherapie zahlt die Krankenkasse, eine Überweisung bekommst Du von Deinem Hausarzt. - Die ersten fünf Stunden sind meist Kennenlern-Gespräche, in denen beide - Therapeut / Therapeutin und Du - herausfinden, ob Ihr "einen guten Draht miteinander" habt. Für Dich bedeutet es dann zu spüren, ob Du Vertrauen zu dem Therapeuten / der Therapeutin aufbauen kannst. Klar, zu Anfang kennt man sich ja noch nicht so gut. Aber so ein Grundgefühl entwickelt sich ja.

Psychotherapeuten haben meist eine längere Wartezeit. - wenn Du jugendlich bist (vermute ich), ruf erstmal die Nummer gegen Kummer an, um Dich zu entlasten.

Ich vermute ja, dass Du jugendlich bist. - Google mit

kinder und jugend therapeut

und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls Deiner klein ist). - Vielleicht rufst Du jeweils dort an und fragst, wann die Termine für ein Kennenlerngespräch haben (zuerst kommt ja ein einziges Gespräch).

Ich wünsche Dir wirklich sehr, dass Du mit Hilfe eines erfahrenen Therapeuten / Therapeutin Deine Angst ablegen kannst und ein freudvolles Leben beginnst.

0800 111 0 333 (in Deutschland)

an.

ich kann mir nicht vorstellen das du bei dem Konsum eine Abhängigkeit hättest. Aber die Sucht beginnt im Kopf und damit kann es sein das du unter zu erwartenden Verlustängsten leidest?

Jo, muss man halt mit dem Verstand denken und nicht mit den niederen Instinkten

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