NIKON hat jetzt richtig in Spiegellose Vollvormatkameras investiert. Was denkt Ihr, ist das Ende der Spiegelreflexkamera in Sicht?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Ja, denn technisch spricht alles für die Spiegellosen 47%
Beide Systeme werden aufgrund ihrer Vorteile beibehalten 35%
Nein so eine Sucher-Flimmerkiste kommt gar nicht in die Tüte 17%

10 Antworten

Ja, denn technisch spricht alles für die Spiegellosen

Ich denke nicht, dass es eine große Zukunft für die halbanalogen Systeme gibt. Canon beispielsweise hat die Entwicklung der EF-Plattform offiziell "pausiert" und setzt nun voll auf das RF-System. Es wird natürlich noch etliche Jahre dauern, bis sich das wirklich durchsetzt, wie bei jeder technischen Neuerung eben auch. Sieht man ja regelmäßig an den Kommentaren, die hier gepostet werden. Da werden die Fehler von fünf Jahre alten Einsteiger-DSLM als Begründung angeführt, warum aktuelle Highend-Modelle einer DSLR unterlegen sein sollen.

Ich habe jahrelang DSLRs genutzt und bin auf DSLM umgestiegen. Ich kenne beide Seiten. Für mich überwiegen die Vorteile der spiegellosen. Und wenn nun wieder das 30%-weniger-Akkuleistung-Argument kommt: Von den 1000€, die ich beim Kauf einer besser ausgestattet DSLM gespart habe, könnte ich mir mehr als genug Akkus kaufen.

Akku wäre für mich nicht einmal ein Grund. Meine Spiegellose ist eigentlich bekannt für eine schwache Akkuleistung und dennoch mache ich um 600 Bilder pro Ladung....wem das nicht reicht.... :D Und wie schon gesagt kostet ein Akku nicht die Welt....

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@Photon00

Notfalls kann ich den Akku ja auch unterwegs laden, über die Kamera und deren USB-Ladefunktion.

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@Photon00

dennoch mache ich um 600 Bilder pro Ladung....wem das nicht reicht.... :D 

keinem vernünftigen Profi reicht das! 

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@GammaFoto

Ich würde sagen, dass erfahrenere Fotografen, die vielleicht in dem Moment eine Hand voll Motive als Ziel haben Bilder bewusster machen und kein Dauerfeuer veranstalten, wo dann zig Bilder zusammenkommen und vielleicht mal eins passt. Aber ich denke die meisten Leute reden hier auch vom Hobbybereich und oft reichen 600 Bilder locker. Wenn nicht, dann kauft man sich einen 2. Akku....wer eine halbwegs gute Kamera kaufen kann, der hat dafür auch noch Geld. Für mich wie gesagt kein Argument.

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@GammaFoto

Womit man wieder bei der üblichen Diskussion wäre: "Ein Profi braucht X, deswegen ist die 500€-Einsteigerkamera Schrott, weil sie X nicht kann". Ein Profi nutzt eine A9 oder ähnliches. Ein Profi kommt zudem nicht mit einem einzigen Akku daher.

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Ja, denn technisch spricht alles für die Spiegellosen

Der Markt wird sich in den nächsten Jahren ansteigend auf Spiegellose konzentrieren. Canon z.B. hat bereits angegeben, sich 2019 ausschließlich auf RF Objektive zu konzentrieren.

Der wirkliche Übergang wird aber ca. 10 Jahre dauern. Auch damals ging der Umstieg von analog auf digital nicht innerhalb von kurzer Zeit sondern hat sich über die gesamten 90er Jahre erstreckt. Erst Anfang der 2000er Jahre wechselte der Markt langsam zur DSLR. Und sogar heute gibt es wieder einen leichten Hipster Aufwärts-Trend zur analogen Fotografie.

DSLRs werden also so schnell nicht aussterben und die nächsten 10 Jahre ist man mit der ollen Spiegelkiste noch sicher. Bis dorthin sind auch die Kinderkrankheiten von Spiegellosen ausgemerzt (Laufzeit, Überhitzung, schlechte Ergonomie, Sensoren anfällig für Beschädigungen etc.)

Beide Systeme werden aufgrund ihrer Vorteile beibehalten

Ich denke beides wird noch ne Weile existieren. Insbesondere wegen Kosten, Objektivauswahl und der dennoch vielen Vorteile einer DSLR (Akkulaufzeit, nicht-vorhandener Größenvorteil der DSLM, AF,).

Insbesondere Nikon sagt zwar, dass der neue Mount extrem Lichtstarke Objektive erlaubt, bisher gibt es aber - so weit ich weiß - kein einziges wirklich lichtstarkes Objektiv für die Z. Wo ist also der Vorteil?

Canon bietet schon einige sehr starke Objektive für RF aber diese sind sehr teuer und riesig.

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