Nikon d5300 oder Sony a6000?

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6 Antworten

Es kommt darauf an, was du machen willst, wie sehr du in die Fotografie einsteigen willst. Wenn dir die D5300 mit dem 18-105mm schon zu schwer ist, solltest du vielleicht ganz von den Systemkameras abruecken...

Natuerlich ist die Sony deutlich kleiner als eine DSLR. Aber mit sehr guten und teuren und leider auch schweren Objektiven schrumpft dieser Vorteil mehr und mehr. Und wenn man dann ein kiloschweres Objektiv hat, fuehlt sich die Filigrantechnik der Sony nicht mehr so prickelnd an.

 

Hier mal ein kleiner Leitfaden:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es hier:

  https://r.srvtrck.com/v1/redirect?url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBi...

 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A-Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme ohne Spiegel (Sony E-Bajonett, Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

hallo,

wenn nur diese beiden Modelle zur Wahl stehen, dann würde ich dir die Sony empfehlen. Warum, schreiben ich das, obwohl ich NIKON Fetischist bin?

Ist eine Spiegelreflexkamera (jetzt noch) sinnvoll? = Nein, die Zukunft gehört den spiegellosen Kameras DSLM, aktuell ist das Angebot noch nicht so ausgeprägt wie der DSLR Bereich, aber das kommt.

Beim Einstieg in die Fotografie sind nicht 1001 Features der jeweiligen Kamera entscheidend, sondern wie die Kamera in der Hand liegt. Können alle Bedienelemente erreicht werden? Liegt mit die Menuestruktur? Wie klappt der Objektivwechsel?

Technisch der neueste Stand ist "ohne Spiegel", also DSLM

Bei den DSLR digitalen Spiegelreflex Kameras tun sich die Hersteller nix.

Die Marke ist schxxx egal! (Meine Frau hat Canon, ich habe Nikon) Ist schon fast eine Glaubensfrage.

In der gleichen Preisklasse geben sie sich alle nix. 

Nimm die verschiedenen Kameramodelle in die Hand und prüfe welche dir am besten in der Hand liegt. 

Wenn du Anfänger oder Einsteiger bist solltest du weniger für die Kamera ausgeben und deutlich mehr auf die Objektive achten. Weil die Objektive bei dir bleiben auch wenn du die nächste, die nächste und die nächste Kamera kaufst. 

Mein erstes richtiges Tele habe ich heute noch, die Kamera schon sehr lange nicht mehr. 
Ein Objektiv benötigst du immer, bei einigen Angeboten ist schon ein Objektiv dabei (18-55mm oder 55-200mm oder 18-105mm). 

Die erste Einsteigerkamera kann ja auch eine gebrauchte sein, ist deutlich preiswerter und nach 3-4 Jahren kommt eh eine neue (warum auch immer)

Wenn du dich in einem Fachgeschäft beraten lässt solltest du dort auch einkaufen, sonst gibt es diese bald nicht mehr und du bist auf die "Beratung" von Amazon und Co. angewiesen. In den meisten Fotofachgeschäften gibt es auch gebrauchte Modelle der gängigen Marken

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen dass ich beide modelle im Geschäft in der Hand hatte nur dass auf der Nikon das 18-105mm Objektiv drauf war welches schlicht zu schwer war.

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@SoNenTyp

Okay, aber meine Empfehlung für die Sony alpha6000 halte ich aufrecht. Viel Spaß mit dem neuen Hobby.

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wohingegen die Sony angeblich ein wenig schlechtere Auflösung hat

Ein 24-Megapixel-Sensor ist auch für engagierte Amateure deutlich mehr als ausreichend.

Die Nikon ist eine Spiegelreflexkamera, die Sony eine spiegellose Systemkamera - das ist der hauptsächliche Unterschied. Informiere Dich mal über diese beiden Kamerakonzepte, eventuell wird das Deine Entscheidung beeinflussen.

Vergiss den Müll mit den Datenblättern. Das sind theoretische Werte. Sagt nur leider nichts darüber aus, ob die Kamera auch für DICH gut ist.

Gehe ins Geschäft und nimm beide Geräte mal in die Hand. Und was liegt dir besser? Die kaufst du.

Fertig ist das.

Einzig das Zubehör und die Preise bzw. Auswahl von Objektiven würde ich mir an deiner Stelle genauer ansehen. Denn DIE sind das wichtige. Und hier kannst du evtl etwas sparen, wenn du weißt wie es um den Markt für den Anbieter x oder y bestellt ist.

Also: Baut nicht nur der Hersteller selber Objektive sondern auch Drittanbieter? Was kosten die? Gibt es einen guten Gebrauchtmarkt?

Die Vor- und Nachteile dieser zwei Kameras von meinem Standpunkt sind:

  • Vorteile der A6000: Kompakter, wenn man Festbrennweiten und "dunkle" Zooms nutzt; viel besser, wenn man alte MF-Objektive nutzen will; Adater für mehrere Anschlüsse - mit und ohne AF; die Möglichkeit auch Lens Turbo II damit zu nutzen; EVF zeigt vor der Auslösung, wie das Bild ungefähr ausschaut - das spart in manchen Fällen viel Zeit.
  • Nachteile der A6000: Akku wird schnell leer; das Gehäuse ist klein und nicht besonders bequem ohne zusätzlichen Griff; E-Mount ist für lange Brennweiten nicht das beste System, Nikon ist viel besser.
  • Vorteile der D5300: Man kann das Display komplett umdrehen; wie schon gesagt - bessere Möglichkeiten für Objektive mit langer Brennweite; Nikon 35mm f/1.8G DX, 50mm f/1.8G und 85mm f/1.8G - sehr gute Festbrennweiten zum relativ niedrigen Preis.
  • Nachteile der D5300: Größe und Gewicht vom System; begrenze Auswahl von Objektiven, weil das Gehäuse keinen AF-Motor hat, bzw. viele gute Legacy Objektive von Nikon nur mit MF arbeiten, was in vielen Fällen schwierig ist;

Ich würde zur Sony greifen. Allein schon wegen Gewicht und Größe. 

Denn die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. 

Und eine DSLR hat man selten Bock mit sich herum zu schleppen. 

Siehste. Und gerade die Größe und das Gewicht haben mich dazu bewogen, keine Sony zu nehmen. Wobei die geringe Größe das Hauptproblem darstellt. 

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@Kai42

Wenn du He-Man bist, welcher ohne Probleme einen Handwagen mit sich herum schleppen kann ist das ja deine Sache. 

Damit wirst du aber eher alleine dastehen. Der Trend geht nun einmal zu den kompakteren Systemkameras! 

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