Nikon D5300 oder Canon Eos 750D?

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6 Antworten

Wenn du die logische Bedienung einer Canon und den besseren Sensor der Nikon in einer Kamera haben willst, schau dir mal eine Pentax an ;-)

Aber bist du dir sicher, tatsaechlich einen DSLR haben zu wollen? 

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht
). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

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Ist wirklich nicht böse gemeint.

Liebe Daisy,

bist Du 1,90 m und hast Pranken wie ein Gorilla? Tue Dir nicht unbedacht eine Spiegelreflexkamera an.

Bitte erst lesen und dann gezielte Fragen stellen >>
https://kwerfeldein.de/2009/05/16/grundlagen-der-fotografie-lernen-fuer-anfaenger/

Der plakative Unterschied Spiegelreflexkamera zur Spiegellosen Systemkamera ist das Gewicht.

# Spiegelreflexkamera Ausrüstung Tasche mit drei Objektiven ~ 6 kg

# Spiegellose Systemkamera Ausrüstung Tasche mit drei Objektiven ~ 3 kg

Qualität Plus-Minus-Null - mitunter ein Plus für die Spiegellose bei gleichem Anschaffungspreis.

Kosten für die Spiegellosen geringer.

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Kommentar von joernius
12.10.2016, 10:25

Verstehe ich nicht: Große Pranken -> große Kamera.

Vorsicht bei Spiegellosen, sie sollte über die Methode Phasenfokusierung verfügen. Es sei denn, Du willst nur Stilleben, also unbewegte Dinge, fotografieren. Fotografieren mit dem Kontrastautofokus bei bewegten Ereignissen, vielleicht noch bei wenig Licht, wird dir wenig Freude bereiten.

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Kommentar von joernius
12.10.2016, 10:43

Dem Gewicht nach hast du da etwas nicht verstanden. Wieso soll eine Spiegelreflex-Kamera plus Ausrüstung 3kg schwerer sein?

Wahrscheinlich vergleichst du Kamerasystem unterschiedlicher Sensorengrößen, z.B. eine APS-Spiegelreflex gegen eine 4/3"-Spiegellose?

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Beide sind technisch veraltet, denn sie haben ja noch den völlig überflüssigen Spiegel.

Spiegelreflexkameras sind heute schlicht veraltet. Außer man hat
schon ein Dutzend Objektive von einem System, dann wird man dieses
natürlich weiter verwenden und passende Kameragehäuse kaufen.

Bei spiegellosen Kamerasystemen gibt es heute zwei Topprodukte:

a) das MFT-System von Olympus und Panasonic (LUMI`X), das ein gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, aber mit dem MFT-Chip in jeder
Reichtung nur halb so groß ist, wie das Vollformat.

b) von Sony die A7-II Reihe mit Vollformatchip. Dieses bietet absolute Profi-Qualität, aber verlangt dafür auch Profi-Preise.

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Ich würde dir eher zu der Pentax K-70 raten. Mehr DSLR gibt es nirgendwo für  das Geld

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Kommentar von joernius
12.10.2016, 10:16

Die ist doppelt so teuer wie die Nikon und ist mit ihren technischen Werten  eher schlechter. Siehe dxomark.

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Warum muss es denn überhaupt eine DSLR sein? Warum keine Spiegellose Systemkamera oder vielleicht eine Bridgekamera? 

Aber was deine Frage angeht ... es sind beides Einsteigermodelle, wo die Nikon allerdings das bessere Gesamtpaket hat. 

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Kommentar von Daisy737
11.10.2016, 19:05

Ich möchte lieber eine größere Kamera haben, die einem gut in der Hand liegt.

Was sind Beispiele für eine Bridgekamera?

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Wenn Dir beide Kameras gleich gut gefallen, so nimm einfach die bessere ;-) Die Entscheidung überlasse dann den technischen Parametern. Google einfach "dxomark Kamera1 vs Kamera2" und es kommt so etwas heraus:

https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-750D-versus-Nikon-D5300\_\_\_1010\_919

Also, die Nikon ist der Canon in jedem Punkt überlegen. Noch Fragen?

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Kommentar von Hayns
12.10.2016, 16:56

Vielleicht ist irgendeine Nikon einer Canon überlegen...

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