Nikon D3500 mit AF-P 18 - 55mm VR oder AF-S 18 -140mm VR Objektiv?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

also wenn es das Budget hergibt auf alle Fälle das 18-140. ist ein ganz brauchbares Allroudobjketiv ohne richtige Highligts aber auch ohne echte Schwächen.

Hmm du weisst ja schon ziemlich genau , was du machen willst und wie, hört sich recht spannend and und mal ehrlich mit den Überlegungen , bist du schon weiter als 30% der Knipser, auch wenn sie schon seit Jahrzehnten mit Kameras in der Gegend rumstolpern.
Das nächste was du lernen solltest ist den Begriff "Schärfentiefe" und "offene Blende" und was es damit auf sich hat. gehört zum A und O der Portraitfotografen.
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Eine Anmerkung hätte ich noch :
Wenntze mal ein paar Euronen frei hast, wäre ein Festbrennweiten Portrait Objektiv die optimale Ergänzung. Wenntze so was mal in der Hand gehabt hast, ist der Rest nur noch Spielzeug.
Optimal wär z.B das legendäre 1,8 / 85 was allerdings auch seinen Preis hat.
es würde aber auch ein 50 mm Objektv gehen, das gibt es in allerlei Ausführungen mit der Lichtsärke ab 1,2 bis 1,8 wobei ersteres gern mal 4 stellige Summen kostet.
Ein gebrauchtes 1,8 / 50 kann man hingegen mit erwas Glück schon ab 40 Eur bekommen und wäre für den Anfang sehr zu empfehlen.
wenn du dir zutraust auf den Autofocus zu verzichten kann man heutzutage auch sehr gute gebrauchte Manuelle ( Focus) 125 er vorzugsweise mit 2,8 Anfangsöffung zu lächerlichen Preisen bekommen.

also , hau rein, viel Erfolg

Woher ich das weiß:Beruf – 20 jahre Erfahrung

Es gibt auch die NikonD3500 mit der AF S 18- 105mm VR für 499 Euro. Was hälst du von dieser Variante mit dem Objektiv? Besser?

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@AllRoundBoy

kommt ziemlich aufs selbe raus, ausser dass der Brennweitenbereich,
beim 140 er natürlich größer ist, das kann nie schaden. das 18-105 hat auch kein VR, aber das ist M.E eh Murks, lass da bloß die Finger davon. Ich würde es am Ende davon abhängig machen, welches ich günstig bekommen kann, und das wird wohl eher das 18-1o5, sein weil alle glauben das neuere sei auch das Bessere .und alle schönes neus Speilzeug haben wollen .....

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@DrWoggle

350 euro Nikon mit 18- 55mm VR/// 450 euro Nikon mit 18 - 140mm VR// 500 euro Nikon mit 18 - 105mm VR

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@AllRoundBoy

das muss schon selber entscheiden, ich kenn ja auch dein Budget nicht.
ich würd eh ein gebrauchtes Set in Betracht ziehen, die meisten sind in Top Zustand und waren kaum jemals mehr als 4-10 Stunden in Betrieb, weil alle ständig neues gelumpe kaufen, in der irrigen Hoffnung daß ihre Bilder dann besser werden.

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@DrWoggle

Budget reicht für alle 3 Varianten. Weiß nur nicht welches der 3 genannten Objektive das beste ist.

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@AllRoundBoy

ein paar Aspekte dazu hab ich ja schon genannt. Entscheiden musst schon selber. Die sind alle geeignet , und das Beste Set ist das, das man hat und mit dem man Photos macht, während andere immer noch Tests, lesen und sich in Foren rumtreiben.
Der Einfluss von Blech und Glas auf die Qualität von Photos wird maßlos überschätzt. Entscheidend ist das man photografiert und nicht darüber redet

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Hallo

das AFP 18-55 ist halb so voluminös und schwer wie das 18-140. Dazwischen gibt es noch das 18-105 VR, es ist aber inzwischen teuerer als das 18-140. Bei Thema Bildqualität sind die Optiken recht nah beeinander aber die "langen" Zooms haben bei 55mm Brennweite um F4.5 statt F5.6 und viel mehr Freistellreserve und auch ein etwas ruhigeres Bokeh. Man kann mit dem 18-55 zurechtkommen und sich später ein AFS 50/1.8 oder Sigma DN 60/2.8 für Portraits dazukaufen.

Typische Portraitausschnitte sind in etwa 40x60cm Hochkant. Bei 55mm ist das im Bereich 1,4 Meter, bei 105mm im Bereich von 2,7 Meter und bei 140mm im Bereich von 3,5 Meter. Für Portraits in 7 Meter bräuchte man um 270mm Brennweite.

Schärfentiefenbereich bei 40x60cm Ausschnitt plus Hyperfocalgrenze

- 55@f4 > 10cm / 3,8 Meter

- 55@f5.6 > 14cm / 2,7m

- 105@f5.6 > 14cm / 10m

- 140@f5.6 > 13cm / 17m

- 270@f5.6 > 14cm / 65m

- 50@f1.8 > 5cm / 7,5m

Bei identischen Abbildungsmasstab und Blende ist die Schärfentiefe konstant. Um die Schärfentiefe zu verkleinern muss man entweder denn Abbildungsmasstab verkleinern (grösseres Aufnahmeformat) und/oder eine grössere Blende einsetzen aber je länger die Brennweite um so unschärfer wird der Hintergrund (Hyperfocalgrenze).

Der optimale Portraitbereich ist im Bildwinkel zwischen 35° bis 15° Diagonal bei APS-C zwischen 45 und 110mm Brennweite. Die Optimalbrennweite ist irgendwo zwischen 60 bis 100mm also zwischen 1,5 bis 2,5 Meter Aufnahmeabstand. Bei Innenräumen wo es wenig Platz gibt sind eher 45 bis 60mm also 1 Meter bis 1,5 Meter Aufnahmeabstand üblich. Je kleiner die Brennweite um so "kleiner" werden die Ohren aber um so breiter die Nasen ab 3-4 Meter Abstand wirken frontale Portraits (Portrait en Face) "platt".

Streulichtblenden sollen ins Objektiv seitlich einfallendes Streulicht verhindern dass erzeugt dort "Geisterbilder, Flares und Kontrastabfall. Bei denn aktuell üblichen Vergütungen und sorgfältiger Objektivkonstruktion sehen das Laien nicht oder wird als "Bokeh" verwurschtelt. Je grösser die Frontlinse und/oder die Frontlinsenkalotte um so Streulichtanfälliger. Bei Sonnenlicht weiss man ja wo das "Harte" Hauptlicht herkommt und kann dass zb mit der freien Hand abschatten wichtger ist eine Streulichtblende bei Nachtscenen oder Innenräumen mit vielen kleine hellen Lichtern am Rand speziel hartes Halogenlicht. Streulichtblenden werden meist mit einem seperaten Bajonett an der Optik montiert.

Das Thema Filter bei der Fotografie ist ein eigenes Thema und im Prinzip braucht man bei Portraits nur einen Cirklar Polfilter um Reflexe von Brillenglas und Brillengestellen aus Metall zu "löschen" ansonsten macht der Polfilter je nach Sonnenstand das Gras grüner und denn Himmel blauer.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie dürfen sich bei meiner Frage nicht so sehr auf Portraits versteifen. Ich möchte einfach tolle Instagram Fotos schießen und daher will ich wissen welches Objektiv einfach besser für mich ist. Von der Schärfe, Bokeh, Nutzen, Professionalität. Ich will keine Bilder schießen. Man soll schon sehen das es eine Spiegelreflexkamera ist. Diese Typischen Bilder die man mit einem Abstand von ca. 3m schießt. Vor Zügen, Gebäuden usw.

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@AllRoundBoy

Hallo

Nun ja in der Eingangsfrage willst du "sehr" scharfe Bilder bzw Portraits und "Hobbyfotos" draussen mit Freunden im Bereich von 2-7 Meter erzeugen das ergibt automatisch ein "Normalzoom", "Reportagezoom", "Reisezoom" oder leichtes Telezoom. Und du willst auch gestochen Scharfe "Nahaufnahmen" wo Zooms schnell an die "Grenzen" kommen. Dafür werden ja Makrooptiken verkauft.

Der Sensor der D3500 liefert um 2000LP/BH@ISO100, dass ist verdammt "scharf" und mit denn Kit Zooms landet man zwischen 1750 bis 1800LP/BH Auflösung im Zentrum mit etwa 20-25% Randabfall. Das ist in etwa die Leistung welche eine aktuelle Canon 6DII mit 24-105L USM II Zoom liefert und diese Kombination kostet etwa 2000€ mehr. Auch beim Thema Dynamikumfang und Rauschen ist die 6DII erst nach ISO 3200 im Vorteil.

Mit Festbrennweiten kommt die D3500 an die 2000LP/BH Grenze zb mit dem AFS FX 35/1.8 oder dem AFS 60/2.8 Makro. Nur Fuji Trans X Sensortechnik liefert bei APS-C noch mehr Auflösung. Aber es gibt mFT und High End Prosumer Kompaktkameras wie die Sony RX100 welche ebenfalls um 1700-1800LP/BH im Zentrum liefern dazu braucht man keine DSLR dafür reicht eine Sony RX100III für 450€.

Wenn du "DSLR Look" erzeugen willst/musst dann kauf gleich das Nikkor AFS DX 35/1.8, eines der Tamron oder Sigma 17-50/2.8 oder besser gleich das Sigma 18-35/1.8 und streich das Thema "Dunkel-Zoom" komplett. Oder noch besser vergiss das Thema DSLR, eine Fuji X100 mit Hybridsucher und 23/2 Optik oder eine Leica X sind günstig einkaufbare "Camera Magica" mit spezfischem Look.

- www.digitalkamera.de/Kamera/Fujifilm/X100S/Leica/X_Typ_113.aspx

- www.instagram.com/explore/tags/x100/top/

- www.instagram.com/explore/tags/Leicax/top/

- https://500px.com/search?type=photos&utm_campaign=google_search_box&q=x100

- https://500px.com/search?type=photos&utm_campaign=google_search_box&q=leicax

Es gibt keine "typischen" Instagrambilder und viele Bilder auf Instagram werden mit Analogkameras erzeugt und dann digitalsiert. Auf Instagram gibt es unterschiedliche "Strömungen" oder "Moden"

Wenn es "eine" Instagram Kamera gab/gibt dann sind/waren das die Olympus PEN mit denn eingebauten Instagramlookfiltern bzw dort auch als "Kreativfilter" tituliert. Olympus hat diese teilweise gebaut Instagram dann übernommen. Eine gebrauchte PEN PL mit 14-42 gibt es unter 200€ dazu noch das Olympus 45/1.8 (ab 150€). Neupreis PL8 mit 14-42 EZ ist zZ um 350€ und Neupreis vom Zuiko 45/1.8 ist zZ um 250€ und vom 17/1.8 bei um 420€

- https://500px.com/search?type=photos&utm_campaign=google_search_box&q=Olympus+PEN

- www.instagram.com/explore/tags/olympuspen/top/

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Es gibt auch die NikonD3500 mit der AF S 18- 105mm VR für 499 Euro. Was hälst du von dieser Variante mit dem Objektiv? Besser?

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@AllRoundBoy

Hallo

das 18-105 ist kleiner, leichter, kompakter hat aber auch ein Plastikbajonett. Bisher war das 18-140 VR um 80-100€ teuerer als das 18-105 VR. Und das 18-105 VR um 80-100€ teuerer als das 18-55 VR. Und 100€ darüber war das 18-300 Reisezoom und 200€ darüber das 18-200 VR bzw das 16-85 VR mit dem superschnellen Autofocus für Sportreportage/Wildlife. Im Prinzip waren die letzten beiden die billigen "Profizooms"

Warum Nikon ab Sommer/Herbst 2019 die Reihenfolge rumdrehte ist unklar. Es gab bis Weihnachten eine Cashbackaktion für die D3500 Kamera und 18-140 Optik

Beim Vergleich 18-105 versus 18-140 muss man sich die Zoomenden genau ansehen speziel das 18mm Ende da ist der Unterschied am offensichtlichsten. Das 18-105 ist eine alte Rechnung von 2008 als 12MP Sensoren bei DX das maximale waren. Das 18-140 ist von 2014 und auf aktuelle 24MP Sensoren ohne Tiefpassfilter optimiert. Das 18-105 ist noch recht "sauber" korregiert das 18-140 ist etwas "unsauberer" aber dafür gibt es ja seit 2009 die Kamerainterne EBV. Oder so rum das 18-140 hat mehr Auflösung aber auch mehr Bildfeldwölbung, komplexe Verzeichung und Farbsaumkanten. Diese Punkte werden "weggerechnet". Das frisst aber Rechenzeit und evtl. Bildfolgegeschwindigkeit.

An einer Nikon D100 würde das 18-105 mehr Sinn machen und das neue 18-140 nicht funktionieren wegen elektrischer Blende. Auf jeden Fall ist das 18-140 viel Zoom und viel Bildqualität fürs Geld es wiegt um 100 Gramm mehr und ist in Endstellung 1cm länger als das 18-105, dass sind jetzt nicht "Welten". Und falls doch ist eine DSLR eh die falsche Kamera.

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Für die angesprochene Verwendung empfehle ich dir das 18-140 VR Objektiv.

Gegenlichtblende oder Streulichblende vermindert die manchmal störenden Effekte von seitlich einfallendem Licht, das die Frontlinse trifft.

Einschraub- oder Einsteckfilter können für verschiedene Aufnahmesituationen sehr hilfreich sein. Ohne ND Filter wären Langzeitaufnahmen bei Tageslicht unmöglich oder Polfilter, die dem Fotografen helfen Spiegelungen zu entfernen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 1980 mit Spiegelreflex unterwegs, seit 2001 DSLR

Es gibt auch die NikonD3500 mit der AF S 18- 105mm VR für 499 Euro. Was hälst du von dieser Variante mit dem Objektiv? Besser?

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Hallo,

es kommt ein bisschen darauf an was du sonst mit der Kamera machen möchtest.

Das 18-55er ist natürlich leichter, kleiner, kompakter. Außerdem kann es wesentlich näher an Objekte als das 18-140. Auf der anderen Seite hat das 18-140 den Vorteil, dass es durch den größeren Brennweitenbereich auch gut für Reisen und Ausflüge geeignet ist, auf welchen man nicht mehrere Objektive mitnehmen möchte! Ist dadurch aber natürlich auch größer und schwerer.

In Sachen Bildqualität gibt es keine gravierenden Unterschiede, du wirst mit beiden Objektiven sehr gute Bilder schießen können.

Ich hab in meiner Frage geschrieben wofür ich es gerne verwenden möchte. Sage es deshalb weil du fragst. Was bedeuet eigentlich 18 - 55mm und 18 - 140mm? Steckt in dem 18 - 140mm nicht automatisch ein 18 - 55mm drin? Fängt ja beides mit 18 an. Nur das der 140 mm noch weiter rauszoomen kann. So verstehe ich das. Bzw was ist Brennweite?

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Ja das ist richtig, das Objektiv 18-140 deckt automatisch auch den Bereich von 18-55mm ab. Ich selbst habe das das 18-140 und du kannst damit mehr Bildausschnitte wählen. Ich befürchte, dass du auf Dauer mit dem anderen Objektiv zu sehr eingeschränkt bist.

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@mikefromcologne

Findest du den Preis 449 Euro angemessen? Also Nikon D3500 mit dem Objektiv 18-400mm VR? PS was meinst du mit Bildausschnitte? PPS da ja die Kamera mit dem Objektiv angeboten wird brauch ich ja kein Update auf der Kamera oder?

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Nein, es ist ein Zoom-Objektiv und entsprechend kannst du den Bildausschnitt über das Objektiv auswählen und hast hier eben mehr Möglichkeiten als bei dem anderen.

Es gibt auch die NikonD3500 mit der AF S 18- 105mm VR für 499 Euro. Was hälst du von dieser Variante mit dem Objektiv? Besser?

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Das ist das Objektiv, was ich auch habe, sorry ich hatte mich vertan. Das war das Standardobjektiv zu meiner D7000. Ich kann das mit gutem Gewissen empfehlen.

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