Welche Kamera soll ich mir kaufen: Nikon 3200d oder Canon EOS 1200d?

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6 Antworten

Hallo 

- http://snapsort.com/compare/Canon-EOS-1200D-vs-Nikon-D3200 (OK der Vergleich hat seine Fehler & Tücken) 

- die Nikon ist technisch betrachtet eine "Klasse" besser und auch 4-5 Jahre "Neuer" (Die 1200D ist im Kern nochmal abgespeckte Technik von 2009, sozusagen eine 550D leicht) 

- Die D3200 ist wesentlich besser ausgestattet (Die 1200D ist ja im Kern eine Point & Shot mit Klapperkasten) 

- Bei Nikon gibt es für Cropkameras die besseren Optiken, die grössere Auswahl und die sind auch oft deutlich preiswerter. Das Nikkor 18-105VR ist für 200€ eines der Kaufargumente für Nikon. Nur das EF-S 17-55/2.8 ist bei Canon ein "Schnäppchen" (und das 10-18STM, das 17-85USM sowie das 15-85USM). Andererseits träumen viele Canon Profis von einem Nikkor 17-55/2.8 in Canon Version also einem EF-S 17-55/2.8 L 

- Wenn es ums filmen geht ist Nikon bei der Video-Bildqualität weit vor Canon und auch technisch besser gerüstet aber bei Nikon gibt es auch Bugs wie der "Offenblendzwang" bei LiveView und Filmen. (Kein Bug durch die Offenblende arbeitet der Live View Autofocus eben besser/schneller und die meisten wollen bei DSLR ja mit maximaler Freistellung filmen) 

- für die 1200D spricht nur das CANON drauf steht und das die "Billig" ist (eigentlich zu teuer für das gebotene). 

Beim Thema Bildqualität liegen bei den Tests ja "Welten" zwischen 1200D und D3200, in der Praxis sieht man die Unterschiede nur wenn man Fotograf ist (und jedes Bild als Fehlersuchbild abscannt) oder beide Kameras des selbe Motiv schiessen so das man einen 1:1 Direktvergleich machen kann aber selbst bei 20x30cm Fotoprints muss man da schon genau hinsehen und die meisten Fehler kommen von der Optik (Wobei die D3200 bei JPEG ooC die Objektivfehler aller Optiken korregiert bei Canon machen das nur die Profikameras und nur mit Orignaloptiken deswegen braucht man an der 1200D schon mal L Glas wo bei der D3200 die Kit Optiken schon fast "fehlerfrei" arbeiten) 

- Solange man eh nur JPEG fotografiert sind die Unterschiede gering (dann reicht auch eine Kompaktkamera der 400€ Preisklasse) erst bei RAW dreht die Nikon auf, wobei die 24MP Sensoren mit dem Tiefpassfilter nur mit den besten Zooms und Festbrennweiten Sinn machen. Aber das ist ein Frage des Anspruchs viele Einsteiger sind ja "Blind" und  wollen nur Schnappschiessen und nicht wirklich arbeiten (genau dafür ist die 1200D gemacht)

Das "Schnäppchen" in der 400€ Einsteigerklasse ist die Pentax K500. Diese ist im Prinzip Semi Pro auf dem Level einer Canon 60D oder Nikon D7000. Problem bei Pentax ist das man zwar das grösste Angebot an APS-C Optiken hat aber nur wenige davon sind preislich interesannte "Mittelklasse" (Wobei das 18-135 und das neue 16-85 recht preiswert für das gebotene sind aber Einsteigern oft zu teuer).  Das 18-55WR  und das 55-300WR sind zwar die optisch und auch mechanisch besten Kit Zooms am Markt aber fotografisch betrachtet wenig reizvoll. 

Die Sony a58 ist keine DSLR das hat Vorteile und Nachteile aber wenn man einen optischen Sucher braucht auch und benutzen will muss man eh Pentax oder Semi Pro Kameras kaufen. Wenn man die Mattscheibe nicht braucht kann man problemlos zu EVF Systemkameras greifen und muss sich dabei nicht unbedingt eine DSLR "antun".

Unbedingt die Kameras selbst ausprobieren die K500 ist nix für grosse Hände, die Nikon D3200 hat das Daumenradlayout die Canon das Zeigefingerlayout. Daumenräder sind vorteilhafter aber brauchen mehr Feinmotorik und sind mit schweren Optiken oft nicht einhändig benutzbar.

Hallo julinoah55,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne die anderen aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Ansprüchen und Schwerpunkten passen, und die kennen wir nicht.

Was wir auch nicht wissen, ist, wie viel fotografischeErfahrung Du hast und warum Du Dir eine DSLR kaufen willst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen - und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt) und probierst verschiedene Modelle aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

Für den Preis würde ich die Canon nehmen. Die beiden 'Großen' laufen sich gegenseitig regelmäßig den ersten Rang ab, tun sich im Grunde aber nicht viel. Sichtbar oder spürbar ist keiner dieser Unterschiede.
Mein Argument für die Canon liegt vor allem im Preis begründet. Die interessanten Objektive für den Einsteiger sind bei Canon etwas günstiger und der Gebrauchtmarkt ist hier wesentlich größer (und somit ebenso günstiger).
Viel Freude mit der Fotografie, mit welcher Kamera auch immer...
LG

julinoah55 15.07.2015, 13:37

Ok danke für deine Antwort und habe mich nochmal informiert und die Canon hat kein Mikroanschluss das ist der Nachteil deswegen bin ich noch am zweifeln

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NY152i 15.07.2015, 13:39

Achso, ja gut - da musst Du natürlich auf Deine individuellen Ansprüche achten - meine 6d hat einen und ich wüsste nicht, was ich damit sollte... ;-)

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Naja, sagen wirs mal so, Canon hat aktuell keine schlechtere DSLR im Angebot.

Wenn, dann Nikon d3200. Ansonsten solltest Du auch Sony wie die 5100 oder 6000 in Augenschein nehmen. Warum, weil die Panoramafunktion können.

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