Nießbrauch und Errichtung einer Photovoltaikanlage

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Nachdem es sich bei dem Objekt um eine Einfamilienhaus ohne weitere Mitbewohner und Miteigentümer zu handeln scheint, dürft Ihr als Nießbrauchsempfänger den wirtschaftlichen Nutzen aus der Einheit ziehen, also auch aus einer zu errichtenden PVA. Allerdings muss zwingend der juristische Eigentümer die entsprechenden Genehmigungen und Anträge stellen, bzw. die entsprechenden Vollmachten erteilen, da das Nießbrauchsrecht alleine Euch kein Recht auf äußere bauliche Veränderungen einräumt.

Dk, die Frage brannte mir auch auf den Nägeln. hatten Thema mit Sohn zu klären. Bin jetzt aber froh, daß sich alles so hingezogen hat. Hoffentlich geben die Banken die Senkung des LZ bald weiter zu unseren Gunsten.

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Dk, die Frage brannte mir auch auf den Nägeln. hatten Thema mit Sohn zu klären. Bin jetzt aber froh, daß sich alles so hingezogen hat. Hoffentlich geben die Banken die Senkung des LZ bald weiter zu unseren Gunsten. Mir schließt sich die Frage an: sind PVA "bauliche Veränderungen"???

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@WilliPahl

Eindeutig ja, da es sich um äußerliche Änderungen am Gebäude handelt, die auch genehmigungspflichtig sind (ggfs. auch inkl. statischer Berechnungen wegen der zusätzlichen Dachlast). Ansprechpartner dürfte das zuständige Bauamt/LBK der Kommune sein.

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er als Besitzer kann im Rahmen von Energiesparmassnahmen Förderung bzw Steuervorteile beantragen. Wenn ihr so was vorhabt, tretet ihr als Unternehmer auf, der eine Fläche zur Energiegewinnung nutzt

Der Eigentümer sollte als Auftraggeber auftreten und Sie diesem Auftrag als Nießbrauchberechtigte gegenüber dem Sohn - nicht irgeneiner Firma - in schriftlicher Form zustimmen. Darin kann dann auch die Kostenregelung festgelegt werden.

Hauskauf, Todesfall, neuer Lebenspartner - Regelungen?

Hallo liebe Community! Hier meine etwas komplizierte Frage: Es ist geplant, dass die Eltern das Haus an ein Ehepaar (Tochter + Schwiegersohn) überschreiben. Es wird ein Nießbrauch + Wohnrecht für die Eltern im Grundbuch eingetragen. Nehmen wir an, alles läuft gut und es vergehen zwei Jahre. Dann stirbt die Tochter. Der Schwiegersohn sucht sich nach einigen Jahren eine neue Lebenspartnerin, eventuell sogar eine neue Ehefrau und wohnt gemeinsam in dem Haus, in dem die Eltern ebenfalls noch wohnen. Kann durch testamentarische Vereinbarung bzw. ehevertragliche Vereinbarung vermieden werden, dass die neue Lebenspartnerin das Haus irgendwann überschrieben bekommt, ohne dass der Schwiegersohn sein Eigentum verliert? Bzw. kann irgendetwas in Bezug auf eine eventuelle neue Lebenspartnerin bzw. Ehefrau bereits vorher geklärt werden, sodass die Eltern vielleicht wieder ein Teil des Eigentums nach Abbleben der Tochter erhalten und somit "noch etwas zu sagen haben"? Falls ja, wie würden dann die Eigentumsanteile aussehen? Der Schwiegersohn 1/2 und die Eltern zu je 1/2?

Ich danke euch ganz sehr für die Beantwortung und hoffe, schon vor dem Termin mit unserem Notar etwas Konkretes zu erfahren.

Edit: Wir waren beim Notar. Im Grunde lässt sich dieser Fall nicht ausschließen. Durch Testament kann lediglich abgesichert werden, dass im Todesfall eines Ehepartners das Eigentum auf den anderen Partner übergeht und bei dessen Todesfall beispielsweise wieder an die Eltern, sodass das Haus nicht an die Seite der Familie geht, die mit dem Bau des Hauses nichts am Hut hatte. Dies ist vor allem wichtig, weil: Sollte das Ehepaar bei einem Autounfall sterben, stirbt die Frau nachweisbar eine Minute früher, fällt das Erbe an den Mann, dieser stirbt ebenfalls und somit würde das Erbe an die Eltern und Geschwister des Mannes übergehen. Dies soll in diesem Fall vermieden werden und lässt sich durch das Testament regeln. Kleiner augenzwinkender Tipp vom Notar: Sobald ein Kind da ist, kann das Erbe beiderseitig auf das Kind übertragen werden, somit dürfte man auch bei einer eventuellen neuen Ehefrau relativ gut abgesichert sein ;)

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Können Nießbrauchnehmer und Eigentümer sich die Kosten des Hauses teilen, ohne das einem Erträge aus Vermietung und Verpachtung angerechnet werden können?

Hallo,

meine Eltern haben mir letztes Jahr das Haus geschenkt, welches wir alle zusammen bewohnen. Ihnen wurde ein lebenslangen Nießbrauch im Vertrag zugesichert. Meine Eltern und mein Mann und ich zahlen jeweils einen gleichen Betrag auf ein Girokonto ein. Von diesem Konto werden alle Kosten auch die der Finanzierung abgebucht. Nun möchte gerne unsere Bank, die die Finanzierung übernommen hat, einen Mietvertrag.

Nun bekomme ich keine Miete und meine Eltern bekommen auch keine Miete. Wie kann man das regeln, ohne das es steuerliche Auswirkungen hat?

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Kann ich meinen Pflichtteil einfordern trotz übertragener Immobilie mit Nießbrauch?

Hallo, mein Vater ist letzten Monat (09/2014) verstorben. Im Testament steht: Wir (Vater und Mutter) setzen uns als Alleinerben ein. Schlusserbe wird unser Enkelsohn. Wir gehen davon aus, dass mit der Übertragung des Hauses im Jahre 1995 an unsere Tochter, dem Pflichtteil genüge getan ist.

Übertragung des Hauses mit uneingeschränkten Nießbrauch für beide Elternteile im Jahr 1995. Grundbucheintragung: Eigentümer Tochter; uneingeschränktes Nießbrauchrecht Vater, löschbar bei Tod; uneingeschränktes Nießbrauchrecht Mutter, löschbar bei Tod.

Nießbrauchvertrag beinhaltet eine Klausel: Der Nießbrauch darf vom Eigentümer nicht beliehen, verschenkt oder veräußert werden. Ansonsten muss die Schenkung rückgängig gemacht werden.

Nun meine Fragen: Kann ich einen Pflichtteil einfordern? Wird der Verkehrswert des Hauses mit in den Pflichtteil gerechnet, oder ist das Haus nicht einzubeziehen. Was muss ich machen um an meinen Pflichtteil zu kommen?

Über Antworten würde ich mich freuen und sage schon mal im Voraus vielen Dank dafür.

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Nießbrauchänderung gerichtlich möglich?

Mutter hat vor 10 Jahren Tochter A einen größeren Geldbetrag geschenkt und vereinbart, daß eine Wohnung gekauft wird und ihr ein lebenslanges Nießbrauchrecht eingeräumt wird. So geschehen. Gleichzeitig wird eine Generalvollmacht ausgestellt und ein Betreuungsvertrag gemacht, der beinhaltet, daß Tochter A sich bis and Lebensende um die Mutter kümmert. Es gibt noch zwei Töchter B + C. Die sich aber um die Mutter nicht kümmern. Tochter B taucht zeitweise bei der Mutter immer mal auf. Ca. 9 Jahre geht alles einwandfrei gut, dann urplötzlich lässt die Mutter die Generalvollmacht für ungültig erklären und will von der Schenkung und dem Nießbrauch nichts mehr wissen bzw. gewusst haben und erhebt Klage vor Gericht gegen Tochter A. Die Mutter möchte die Wohnung haben und ins Grundbuch eingetragen werden. Wie sich herausstellt durch Beeinflussung von Tochter B. Das Gericht erkennt die Schenkung als rechtens an und gibt Tochter A Recht. Nun erhebt die Mutter erneut Klage (wieder durch Beeinflussung von Tochter B) und möchte den Nießbrauchvertrag ändern lassen, u.a., dass sie ihn an Dritte überlassen kann. Frage: ist dies möglich? D. h., Tochter B würde nach dem Tod der Mutter den Nießbrauch nutzen und umsonst in der Wohnung wohnen obwohl Tochter A Eigentümerin ist

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Bezieht sich Nießbrauch auch auf einen Anbau an bestehende Immobilie?

Hallo,

meine Eltern überschrieben mir vor MEHR als 10 Jahren eine Doppelhaushälte mit Garten. Auf diese Doppelhaushälfte ist ein lebenslanges Nießbrauchsrecht für meine Eltern eingetragen.

Auf den Garten haben ich vor 7 JAhren ein Haus MIT EIGENEM, GETRENNTEN ZUGANG gebaut, der als ANBAU an die mit Nießbrauchrecht belegte Doppelhaushälfte deklariert wurde( wg. baurechtl. Vorschriften).

Diesen ANBAU finanziere und bewohne ich selbst.

Frage:

Erfasst das Nießbrauchsrecht meiner Eltern nun auch den ANBAU?

Nur wenn ja:

Im Falle des Elternunterhalts:

Ich könnte u. U. den Anbau per Teilungserklärung abtrennen; dazu müssten meine Eltern zustimmen.

Wäre dies als Schenkung zu betrachten, die wiederum einer 10 Jahresfrist unterliegt?

Könnte ein Sozialamt im Rahmen des Elternunterhalts die Rückabwicklung( innerhalb von 10 Jahren) dieser Schenkung verlangen?

Dies würde im schlimmsten Fall dazu führen, dass ich in meiner eigenen Immobilie Miete an meine Eltern/ das Sozialamt zu zahlen hätte, obwohl ich die Immobilie selber finanziere.

Vielen Dank für die Hlife!

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Hallo, weiß hier jemand wie es GESETZLiCH geregelt ist, wenn ein Haus mit Anbau an jemand überschrieben wird und der Anbau aber mit Nießbrauch belastet ist?

Hallo, kann mir jemand sagen, wie es gesetzlich geregelt ist, wenn ein Haus mit Anbau verkauft (Anteilsauszahlung) wird und der Anbau aber einem Nießbrauchrecht belastet ist und der jetzige Eigentümer später aber vom Anbau seinen jetzigen Teil ausgezahlt haben möchte?

Also ich erkläre es mal: Hauswert mit Anbau 200000€ Ohne Anbau (wegen Nießbrauch) 150000€ Das wird aufgeteilt durch drei: Vater 50 % Tochter 25% Sohn 25% Da der Anbau wegen des Nießbrauchs durch den Onkel nicht zur Verfügung steht, wird das Grundstück + Haus theoretisch ohne Anbau verkauft. Kann denn der Vater später, wenn das Nießbrauch durch Tod o.ä. aufgehoben wird, denn noch Anteile vom Anbau verlangen oder gehört das denn komplett den neuen Eigentümer?

Will nur wissen, wie es gesetzlich geregelt ist, hoffentlich weiß es jemand und kann es hier mitteilen.

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