Nierensteine mit jungem Alter bekommen?

3 Antworten

Viele haben sich gewundert gehabt, da es selten vorkommt das so junge Menschen schon an Nierensteinen leiden.

So selten ist das gar nicht mehr. Steinbildungen verschieben sich wie alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten immer mehr in frühere Jahre. Man kennt das auch bei Rheuma, Herzinfarkt, Schlaganfall, usw. Das hängt mit ihrem Entstehungsweg zusammen.

Es ist mittlerweile bald 1-2 Jahre her und ich habe seitdem häufige Blasenentzündungen und Blut im Urin. Mein Urologe kann sich selber nicht erklären warum, meine Niere staut häufig aber ich kann mir auch kein Grund denken warum. Wisst ihr das vielleicht?

Nierensteine (wie auch Gallensteine) sind eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit. Sie entstehen durch eine falsche Zusammensetzung des Harns und das ist eine Folge von Stoffwechselstörungen, die wiederum durch langjährige, generationsübergreifende Ernährungsfehler verursacht werden. Die Stoffwechselstörungen werden dabei als konstitutionelle Vorbelastung an die jeweils nachfolgende Generation weitergegeben, deshalb tritt die Krankheit mit jeder Generation früher auf, wenn die Ursachen nicht abgestellt werden.

Es gibt zusätzliche Faktoren, die die Entstehung begünstigen, bspw. der heute weit verbreitete Unsinn, über den Durst hinaus zu trinken. Die übermäßige Wasserzufuhr verdünnt dann die Schutzkolloide im Harn, deren Aufgabe es ist, die Mineralstoffe am Ausfällen zu hindern und das fördert natürlich die Steinbildung.

Deine Steinbildung hat ihre Ursache also letztendlich in deiner Ernährung und der deiner Eltern und Großeltern.

Dein Problem hat zwei Seiten: Zum einen den häufigen Nierenstau. Wenn der durch Grieß oder Steine verursacht wird, muss man das natürlich entfernen. Das ist der symptomatische Teil der Behandlung und Aufgabe der Ärzte. Wichtiger ist aber der ursächliche Teil, denn du wirst das Problem ja nur dann dauerhaft los, wenn du die eigentlichen Ursachen der Steinbildung abstellst. Das ist deine Aufgabe, denn damit kennen sich die Ärzte nicht aus.

Und damit sind wir bei der Ernährung. Die typischen Ernährungsfehler, die zu rund 80% der heutigen chronischen Krankheiten und eben auch zur Steinbildung führen, sind der Verzehr von Fabrikzucker, Auszugsmehlen und Fabrikfetten. Und natürlich Produkten, die das enthalten. Generell kann man sagen: Ursache ist der Verzehr von stark verarbeiteter Nahrung (Fabriknahrung). Denn die oben erwähnten Stoffwechselstörungen entstehen, weil dem Stoffwechsel wichtige Vitalstoffe fehlen und die fehlen, weil sie sehr empfindlich gegenüber Hitze, Sauerstoff, Licht, usw. sind und daher bei der fabrikatorischen Verarbeitung weitgehend zerstört werden.

Sinnvollerweise müsste man daher bei Steinbildungen diese Ursachen konsequent abstellen und die Ernährung auf eine möglichst naturbelassene Ernährung umstellen, bspw. eine vitalstoffreiche Vollwertkost. Dabei werden stark verarbeitete Nahrungsmittel durch möglichst gering verarbeitete Alternativen ersetzt: frisch gemahlenes Vollkornmehl statt Auszugsmehl, Naturbelassene Öle und Fette statt raffinierter Fette, ein möglichst hoher Frischkostanteil und täglich ein Frischkornmüsli.

Buchtipp: https://www.amazon.de/Die-vitalstoffreiche-Vollwertkost-nach-Bruker/dp/3442175798/

Ich würde dir empfehlen, dich eingehend mit den Ursachen zu beschäftigen und dir dann zu überlegen, ob das ein sinnvoller Weg für dich ist. Wenn du möchtest, kann ich dir auch Ärzte empfehlen, die sich mit den Ursachen und der ursächlichen Behandlung auskennen.

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Ja gerne, das wär sehr lieb wenn du mir welche empfehlen könntest.

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Nahrung, die nicht schmeckt , bringt überhaupt nichts und daß deine "naturbelassene Nahrung" grunlegend was besser macht bei zivilisationskrankheiten, ist ein dummes märchen.

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@Wernerrs
Nahrung, die nicht schmeckt , bringt überhaupt nichts

Der Geschmackssinn ist sehr wandlungsfähig. Ich habe früher auch Fastfood gegessen, weil es mir geschmeckt hat und Salat abgelehnt, weil er nicht geschmeckt hat. Heute ist das umgekehrt. Das ist meist einfach auch nur ein Problem mangelnder Fähigkeiten in der Küche.

Deine Aussage ist aber objektiv gesehen falsch, denn deinem Stoffwechsel ist es völlig egal, ob dir die Nahrung schmeckt. Sie wird auch dann verarbeitet, wenn du sie nicht ausstehen kannst.

und daß deine "naturbelassene Nahrung" grunlegend was besser macht bei zivilisationskrankheiten, ist ein dummes märchen.

Und wie genau kommst du zu dieser Aussage? Kannst du das näher erklären?

Dass stark verarbeitete Nahrung zu Zivilisationskrankheiten führt und eine naturbelassene Ernährung diese Krankheiten verhindert, wissen wir eigentlich schon seit einem guten Jahrhundert. Das ist wirklich nichts neues. Weston Price hat das weltweit beobachtet und ausführlich dokumentiert (Nutrition and Physical Degeneration), Roos hat es im Gomser Tal beobachtet, die China Study bestätigt es ebenfalls. Cleave und Campbell haben es ebenso belegt wie Yudkin, Bernasek, Pottenger und viele andere. Ärzte wie Bircher-Benner, Kollath oder Bruker haben es immer wieder an ihren Patienten bestätigt und ihre Nachfolger tun das heute immer noch täglich. Ich selbst beobachte seit 20 Jahren, wie die Krankheiten Betroffener durch die Ernährungsumstellung ausheilen und auch meine Krankheiten verschwanden auf diesem Weg. Es gibt also sehr eindeutige und valide Belege dafür, dass der ursächliche Zusammenhang besteht und die naturbelassene Ernährung durchaus einiges besser macht.

Du kannst das gerne als dummes Märchen ansehen, das steht dir frei. Aber objektiv und logisch betrachtet macht diese Haltung keinen Sinn.

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Es ist echt schwierig aus der ferne zusagen woran das liegen könnte. Wenn selbst dein Urologe nicht weiter weiß. Vielleicht empfiehlt es sich eine Zweitmeinung einzuholen, bedeutet vielleicht nochmal zu einem anderen Urologen zu gehen und vorzusprechen. Vielleicht kommt er ja auch die Antwort. Ich wünsche auf jeden Fall gute Besserung, dahingehend.

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