Niedrige latenten Inhibition - ADHS?

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1 Antwort

Hm das habe ich mich auch schon des öfteren gefragt. Ich glaube da steckt die Momentane Erkenntnis noch in den Kinderschuhen.

Ich habe auch mal gehört, dass Menschen mit ADS eine zu hohe latente Inhibition haben und Menschen mit ADHS eine zu niedrige. Aber dann gibt es ja noch die Mischform. Andere wiederum streiten ADHS ab und sagen, es ist Hochsensibilität. Andere versuchen zwischen beiden zu unterscheiden.

Interessant auch:

"Genie und Wahnsinn haben die gleiche biologische Basis"

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1147081/

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Separated 24.08.2016, 17:35

Was ist denn der Unterschied zwischen einer "zu hohen Inhibition" und einer "zu niedrigen Inhibition"?

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Busverpasser 24.08.2016, 17:43
@Separated

Naja bei zu niedriger Inhibition kommen zu viele Reize durch (man wird nervös und wuschig, kann sich nicht konzentrieren - ADHS) und bei zu hoher Inhibition werden zu viele Reize ausgefilter (man wirkt eher verträumt und bekommt vieles nicht mit - ADS).

Ist aber eher ne "Stammtischtheorie". Habe keine eindeutigen Beweise für gefunden, aber klingt irgendwie plausibel... :-D

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Separated 24.08.2016, 17:46

Also

Niedrige = Man verarbeitet alles
Hohe = Man erkennt wenig und es ist egal, wenig wird verarbeitet

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Busverpasser 24.08.2016, 17:54
@Separated

Ja vlt. so ungefähr. Ich würde es aber eher so ausdrücken: Niedrige: man ist so gut wie gar nicht fokussiert. Hohe: man ist überfokussiert.

Ein Kumpel von mir hat ADS und wenn der in was vertieft ist, dann muss man den fast rütteln, damit er merkt dass man was von ihm will. einfaches Ansprechen reicht da nicht... :-D

Bei ADHS ist es ja eher so, dass man sich auf gar nichts wirklich tief
 fokussieren kann, es sei denn man hat Hyperfokus...

Aber wie gesagt, das ist eher Spekulation und selbst die Wissenschaft streitet da ja noch drüber... ;-)

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