Niedrige FPS = Bessere Bildqualität?

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4 Antworten

Vielen Dank schon mal für das Feedback und für die Erklärung. Zum Glück gibt's die App "ProCamera", womit man die FPS Zahl ändern kann. Und zwischen 30 FPS und 48/50 FPS ist der Unterschied fast gar nicht erkennbar. Nur dass man flüssiger filmt, das ist klar.

Aber sieht man eigentlich einen Unterschied bei 4K Videos mit 24/25 FPS und 30 FPS? Ich finde schon, dass es bei 24/25 FPS deutlich mehr ruckelt als bei 30 FPS, aber von der Bildqualität sehe ich eigentlich keinen großen Unterschied.

Naja, je mehr Bilder pro Sekunde gemacht werden, desto kürzer ist die Belichtungszeit pro Bild und desto schlechter natürlich die Qualität der Einzelbilder.

Hohe Auflösung heißt nicht automatisch Qualität.

Wenn Du immer kürzere Belichtungszeit pro Einzelbild einstellst (mehr FPS, frames pro sec belichtest), macht die Kamera mehr Strom auf den Bildsensor, um noch irgendwas erkennen zu können. Ist der Sensor recht klein wie beim Smartphone ist man da schnell am Ende angelangt, da die einzelen Pixel viel zu klein sind um in kürzerer Zeit viel Licht einzufangen. Das Ergebniss siehst Du ja deutlich. Entweder es ist verrauscht oder wenn mehr Strom nicht reicht auch noch verschmiert.

Das übliche Kinoformat hat übrigens gerade mal 24FPS, das reicht aus damit das menschliche Auge nicht mehr Einzelbilder sondern einen ruckelfreinen Film sieht. FPS ist also auch kein Maßstab für Qualität.



Vergiss was die anderen gesagt haben.
Die Qualität deiner Aufnahmen sinkt wenn du die FPS erhöhst, da deine Kamera nur eine bestimmte bitrate hat. Je mehr Bilder pro Sekunde aufgenommen werden desto weniger Speicherplatz hat das einzelne Bild.
Weniger Speicherplatz pro Bild = Schlechtere Qualität
Bezüglich der Aussage, dass der Sensor weniger Licht bekommt wenn man die fps Zahl ändert ist falsch.
FPS und Belichtungszeit arbeiten unabhängig voneinander. So ist es auch möglich 120 fps aufzunehmen mit einer shuttertime von 1/50 Sekunden.

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