Niederschlagswasser und Grundsteuer auf Vermieter aufteilen

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2 Antworten

Niederschlagsgebühr und Grundsteuer müssen, wenn vertraglich nicht anders, z. B. Wohneinheit, vereinbart, nach der Wohnfläche abgerechnet werden.

Grundsteuer wird von der Gemeinde auch nur nach der Wohnfläche erhoben. Grundstücksgröße und Nebenräume spielen keine Rolle.

Wenn die Wohnungen nicht über separate Wasserzähler verfügen darf der VM, wenn denn vertraglich so vereinbart, nach Personen abrechnen. Sonst nach Wohnfläche.

Also mal in den Vertrag schauen was da zu Umlage-/Verteilerschlüssel steht.

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Kommentar von supersonicjoy
29.08.2013, 13:28

Ok, das mit der Grundsteuer verstehe ich, aber die Niederschlagsgebühr geht schon nach bebauter Fläche. Ich werde einen Mieterschutzverein kontaktieren.

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Niederschlagswasser wird nicht nach bebauten wohnraum sondern nach versiegelter Fläche berechnet. Daher durchaus möglich dies durch qm zu teilen oder aber zur Hälfte. Grundsteuer berechnen auch nie die Städte/Gemeinden sondern die Finanzämter legen die Messbeträge fest. UNd da zählt auch nicht nur die bebaute bzw. bewohnte Fläche sondern auch die LAge, die größe des GRundstücks usw. Aber Grundsteuer wird generell nach qm berechnet.

Wasser/Abwasser nach Personen? Ihr müsst doch auf jeden Fall mindestens 2 Wasseruuhren im Haus haben. EIne für euch und eine für die andere Wohnung. Ggf. einen Gartenzähler. UNbedingt prüfen!!!

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Kommentar von supersonicjoy
02.09.2013, 14:09

Ja, ist so, und das gibt es auch noch so. Allerdings habe ich in anderen Mietforen gefunden, dass ab 2014 Schluss damit ist. Zumindest Heisswasser muss richtig abgerechnet werden. Ansonsten kann der Mieter die Heisswasserkosten um 15% kürzen. Von daher lasse ich mir jetzt vom Mieterschutzverein ein Schreiben schreiben, um nicht in irgendwelche Fallen zu geraten. Dem Vermieter habe ich derweil den Betrag überwiesen und ihm schriftlich mitgeteilt, dass der Betrag unter Vorbehalt überwiesen wurde, damit es später keine Probleme wegen der Zahlung gibt.

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