Nie Wählen?

7 Antworten

Schlussendlich hat es eh kaum Einfluss auf die Politik. Und die Machtverhältnisse bleiben auch in etwa die gleichen, und die sind schon die gleichen seit einer Ewigkeit.

Eben. Selbst wenn sich eine Partei dem und dem Thema zugewandt zeigt und damit Wahlkampf betreibt, am Ende wird kein Wahlversprechen eingehalten. Wie viele Legislaturperioden haben Parteien Digitalisierung, Bildungsreform, Pflegereform usw versprochen, wurden gewählt und dann ist rein garnichts passiert? Die Beamten, die Judikative die die Versprechen, wenn sie denn dann umgesetzt werden sollen, in die Tat umsetzen sollen bleiben auch immer dieselben.

Ihr könnt im Wahllokal ankreuzen wer den Puff besitzt. Es bleiben immer die gleichen Freier denen ihr einen lutschen müsst.

- Tarek K.I.Z :'D

Das Haus gewinnt immer.

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Wählen ist der ureigenste Ausdruck des Volkswillens, darauf baut Demokratie hierzulande auf. Darauf kann man verzichten, muss es aber nicht.

Das Volk wählt eh immer diesselben. Und es ist leicht sie zu manipulieren.

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@Kapitalist0101

Ach ja, haben wir Merkel gewählt letztes Mal? Und ob Du Dich manipuliert fühlst kann ich nicht sagen. Ich bilde mir meine Meinung und wähle. Das ist etwas was viele Menschen in anderen Ländern nicht können bzw. dürfen.

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@superseegers

Abgesehen davon das wir unsehre Bundeskanzler nicht wählen können nahm Merkel letztes mal nicht zur Kandidatur teil.

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Ist es schlimm wenn man sich politisch gar nicht Engangiert?

Kommt darauf an, wie man schlimm definieren möchte. Es besteht keine Wahlpflicht...

Allerdings hast du ein Privileg, welches einem Großteil der Menschheit versagt wird. Das nicht wahrzunehmen würden solche Menschen wohl als moralisches Verbrechen betrachten.

Du hast es vielleicht noch nie so betrachtet, aber dank unserer Ahnen sind wir in eine Gesellschaft geboren worden, wo die Stimme des Bettlers genauso viel politische Macht hat, wie die Stimme des Millionärs. Das sollte man auch entsprechend quittieren.

Last but not least solltest du immer bedenken, dass nicht zu wählen ebenfalls eine Wahl darstellt, nur eben meist zu Gunsten jener Parteien, die man keinesfalls an der Macht sehen möchte.

Ich stehe auch bei jeder Wahl vor dem Dilemma, ob ich nun Pest oder Cholera wählen soll. Meist wähle ich einfach eine Partei, die mir und meinen politischen Vorstellungen sympathisch erscheint.

Und auch wenn diese Stimme vielleicht nichts an der Politik ändert, weil die Partei keine Chance hat in das entsprechende Parlament einzuziehen, so habe ich mit meiner Stimme aber jedenfalls den Beitrag geleistet, dass nicht die extremen Randparteien mehr Gewichtung bekommen als sie sollten. Meine Stimme trägt also dazu bei, Frieden und Wohlstand zu wahren, auch wenn ich mit der Umsetzung meist unzufrieden bin.

Schlussendlich hat es eh kaum Einfluss auf die Politik.

Letztlich musst du es immer so sehen: Beim Einzelnen mag das nicht viel ausmachen, aber wenn 1 Millionen Menschen so denken, hat es dann einen enormen Einfluss.

Das haben sich die jungen Briten damals auch gefragt. Und dann wurde der Brexit eben von den Alten beschlossen. Selber schuld wer nicht wählen geht.

Deine Entscheidung. Niemand kann dich zur Wahl zwingen.

Wenn du auf deine einzige Möglichkeit zur Mitbestimmung verzichten willst, ist das dein gutes Recht.

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