Nichteinsatz bei Leiharbeitsfirma wegen Behinderung durch Arbeitsunfall

6 Antworten

Das ist in der Tat eine ziemliche Zwickmühle. Hier sollte schleunigst Rechtssicherheit geschaffen werden, das geht aber nur mit anwaltlicher Hilfe. Wenn die ZA- Fa. nichts passendes zum Einsatz hat, müssen die dennoch weiterhin den Lohn zahlen- wollen die aber nicht. Es ist ja nicht so dass hier der Arbeitnehmer nicht arbeiten will, es gab lediglich eine Veränderung der persönl. bzw. körperlichen Vorraussetzungen durch den Unfall. Und der wurde wohl kaum mutwillig herbeigeführt. In dem Falle sollte auch eine Rente beantragt werden. Das dauert nat. ewig, aber selbst wenn früher oder später eine Teilrente gez. wird hilft das wirtschaften. Selbst kündigen würd ich auch nicht, wobei eine sogenannte "Kündigung aus wichtigem Grund" nicht zu einer Sperre beim Amt führt. Ob nun dieser Fall auch darunter fällt ist mir nicht bekannt. Ich rate dringend zu einem Gespräch mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Für mittellose Betroffene gibt es die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe. Hier muss schnellsten eine Klärung her, denn die Berufsgenosenschaften bezahlen zwar in solchen Fällen eine Umschulung für einen noch ausübbaren Beruf, aber nicht noch Jahre später. Innerhalb eines Jahres sollte das angegangen werden. Und man muss sich selbst darum kümmern! Berufsförderungswerke (www.bfw.de) bieten auch Beratungstage zu solchen Themen bzw. zu versch. Berufen an. Viele. kann dort weiter geholfen werden. Alles Gute!

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Auch noch eine preiswerte Möglichkeit für erste Auskünfte: www.frag-einen-anwalt.de

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@Elaysa

Das mit der Rente ist in der Mache, sobald ich das Schlußgutachten (warte schon seit März darauf) vorliegen habe.

Bfw... auch ein guter Tip... danke.

" Kündigung aus wichtigem Grund"... Werde norgen früh nochmal die Sache beim Arbeitsamt prüfen

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An deiner misslichen Situation hängt zu viel, um hier einen wirklich hilfreichen und richtigen Rat zu bekommen. Du solltest einen Anwalt für Arbeitsrecht konsultieren. Außerdem kann ich dir nur dringend raten, einem Interessenverband beizutreten, z. B. Sozialverband Deutschland (früher: Reichsbund) oder VDK. Deren Hilfe wirst du noch des öfteren gut gebrauchen können. Der Jahresbeitrag ist nicht hoch.

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Das mit dem VDK ist ne gute Idee. Werd mich gleich drum kümmern.

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Hallo funnyalien, eines geht aus deiner Frage nicht eindeutig hervor. Offenbar läuft im Moment ein Antrag auf Zuerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft. Solange darüber nicht entschieden ist, hast du den selben Arbeitsplatzschutz wie ein schwer behinderter Mensch mit mindestens 50 % GdB. Solltest du mindestens 50 % bekommen, bleibt dieser Schutz erhalten. Bei 30 % bis unter 50 % kannst du beim Arbeitsamt einen Antrag auf Gleichstellung einreichen, wenn dein Arbeitsplatz wegen der Behinderung gefährdet ist oder du deshalb Probleme hast, einen neuen Arbeitsplatz zu erlangen. Du hast dann den selben Kündigungsschutz wie ein anerkannter Schwerbehinderter. Sofern ein Antrag läuft oder du schon einen (für dich) günstigen Bescheid hast, solltest du den Arbeitgeber unverzüglich informieren. Nur selbst kündigen solltest du nicht, denn es gibt noch ein paar "Schleichwege".

Es gibt auch Vorschriften zur behindertengerechten Gestaltung und Ausstattung von Arbeitsplätzen, oft mit Zuschüssen vom Arbeitsamt. Darüber kannst du dich beim VDK informieren.

Kündigungsfrist/Arbeitsvertrag

Kündigungsfrist nicht eingehalten (Arbeit)

  • Für alle übrigen Fälle § 14 Abs. 1 bezeichneten Fälle ist ein Bruttogrundentgelt für jeden Tag der Zuwiderhandlung verwirkt.

Soll das heißen, dass ich eine Strafe in der Höhe zahlen muss, was ich in den 2 Tagen verdient hätte??

und....

  • Die Geltendmachung eines weiteren Schadens durch den Arbeitgeber bleibt vorbehalten.

was soll das heißen??

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