Nicht wissentlich Schwarz gearbeitet!

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo Myheart1234,

dieses Vorgehen können Sie der Abteilung Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FSK) des für Sie zuständigen Hauptzollamts melden.

Link zu Kontaktmöglichkeiten aller Hauptzollämter: http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Arbeit/Bekaempfung-der-Schwarzarbeit-und-illegalen-Beschaeftigung/Ansprechpartner/ansprechpartner_node.html;jsessionid=57474951576404A395F3AE001120F950

Sofern Sie noch immer nicht Ihren kompletten Lohn erhalten haben, mahnen Sie Ihren ehemaligen Arbeitgeber auf dem Postweg mit Einschreiben mit Rückschein und setzen Sie Ihm eine Frist von 14 Tagen zur Zahlung des ausstehenden Lohns.

Sollte er sich nach fruchtlosem Ablauf der Frist von 14 Tagen weder gemeldet, noch eine Zahlung veranlasst haben, so beantragen Sie bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht einen gerichtlichen Mahnbescheid, womit ein Mahnverfahren in die Wege geleitet wird. Kosten ca. 30,- € (+ - 20,- €) gegen den ehemaligen Arbeitgeber.

Erklärung zum Mahnverfahren:

Das Mahnverfahren in Deutschland ist ein abgekürztes Gerichtsverfahren, das die vereinfachte Beitreibung von Geldansprüchen ermöglicht und sich besonders für Ansprüche eignet, über die kein Streit besteht. Es ist in §§ 688 ff. ZPO geregelt und kann auch von einer Privatperson betrieben werden, diese hat jedoch keinen Kostenerstattungsanspruch, wie ein Rechtsanwalt. Ab einem Streitwert von 5000,- Euro raten wir zur Abgabe des Mahnverfahrens an einen Rechtsanwalt, da eine Privatperson oder ein Unternehmen das sich im Falle eines Widerspruches anschließende Streitverfahren nicht ohne Rechtsanwalt durchführen kann. Ziel des Verfahrens ist der Vollstreckungsbescheid, mit dem der Gläubiger vollstrecken kann (§ 794 Abs. 1 Nr. 4 ZPO).

Erhebt der Schuldner nicht innerhalb von 2 Wochen Widerspruch, so erlässt das führende Gericht auf Antrag des Gläubigers, also Ihnen, den Vollstreckungsbescheid. Eine gesetzlich normierte Widerspruchsfrist gibt es zwar nicht. Der Mahnbescheid enthält jedoch gemäß § 692 Abs. 1 Nr. 3 ZPO die Aufforderung, innerhalb von zwei Wochen ab der Zustellung des Mahnbescheids dem Gericht mitzuteilen, ob und in welchem Umfang dem geltend gemachten Anspruch widersprochen wird.

Auf den Vollstreckungsbescheid hat der Schuldner wiederrum 2 Wochen Zeit, als Rechtsbehelf Einspruch dagegen einzulegen. Unterlässt er dies, wird der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig. Daraus muss nun vollstreckt werden mithilfe eines Gerichtsvollziehers.

Macht der Schuldner Gebraucht von dem Rechtsbehelf Einspruch innerhalb dieser 2-Wöchigen Frist, so wird ein Termin zu einem Zivilprozess von dem führenden Gericht angesetzt. In diesem wird alles geklärt, soweit möglich.

Mit freundlichen Grüßen

AnonJura

Du solltest den Chef erst einmal darauf ansprechen. Kommunikation öffnet viele Türen.

Und wieso Geld zurückgeben weil Krank??

Mein Chef hat mich in diesem Punkt beschissen & ich finde das ist nicht rechtens. Er bezahlt mir nicht die Tage an denen ich krank war( was sonst immer der fall war) Auch bekomme ich von ihm auch keine letzte Abrechnung, obwohl gerade diese Imoment für mich sehr wichtig ist. Erst nach 3 Wochen hin und her habe ich von ihm mein "verdientes" Geld bekommen.

0
@Myheart1234

Er bezahlt mir nicht die Tage an denen ich krank war

Dann wirst Du sie einklagen müssen. Wenn Du einmal beim klagen bist fordere auch die letzte Abrechnung mit an.

Das fände ich sauberer.

0

Geh damit zum Arbeitsgericht. Damit wird Dein EX Chef nicht durch kommen.

Beim Arbeitsamt? Probleme solltest du nicht bekommen, weil dein Chef den Mist gebaut hat.

Was möchtest Du wissen?