Nicht umgemeldet und mit Steuerklasse 6 berechnet für 6 Monate obwohl Steuerklasse 1 richtig gewesen wäre?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was das nun mit dem Umzug zu tun haben soll, verstehe ich zwar nicht, aber auf alle Fälle bekommst du die überzahlte Steuer durch die Steuerklasse 6 wieder raus, wenn du eine Steuererklärung abgibst, denn die sehen ja, dass du nur einen Job hattest und mit der Steuerklasse 6 musst du ja eh eine Erklärung machen, das ist verpflichtend. Und du kannst deinen Bescheid auch an eine alternative Adresse schicken lassen.

Anstatt deiner Fahrkarte kannst du auch die Kilometerpauschale angeben, wenn es günstiger ist, dazu muss man nicht mit dem Pkw fahren, man hat immer die Wahl zwischen Kilometerpauschale oder realen Kosten (Fahrkarte).

lohnt es sich die Steuererklärung dann überhaupt zu machen

Die Frage stellt sich für dich nicht. Wenn über Klasse VI Lohn abgerechnet wurde, bist du zur Abgabe verpflichtet bis 31.05.2016 (§ 46 Abs. 2 EStG).

Haken ist zusätzlich, dass ich meine Lohnbescheide immer noch auf die WG schicken lasse

Dein Arbeitgeber muss die Daten elektronisch übermitteln. Spielt also keine Rolle.

Ich vermute mal, dass der Fehler bei Dir selbst liegt. Stkl. 6 Rechnet ein Arbeitgeber eigentlich nicht eigenmächtig ab, er wird davon ausgegangen sein, dass bereits ein Arbeitsverhältnis besteht. Oder die von Dir abgegebene Steuer id wurde falsch von Dir abgegeben bzw bei der lohnbuchhaltung falsch notiert. Anders kann ich mir das nicht erklären. Die zuviel gezahlten steuern erhältst Du zum jetzigen Zeitpunkt am leichtesten über die Einkommenssteuer Erklärung zurück. Auch solltest Du mit der lohnbuchhaltung sprechen um die Steuerklasse ab sofort auf stkl. I umzustellen.

Ich wurde vorher und hinterher mit Steuerklasse 1 berechnet. bzw wieder ab Ummeldung war die Berechnung der mit Steuerklasse 1 wieder möglich. Also an einer Fehlerhaften ID lag es an dieser Stelle nicht. 

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Für den Fragesteller wäre es wesentlich einfacher und (wahrscheinlich) wesentlich weniger zeitaufwendig, den Arbeitgeber um eine Nachberechnung und um die Durchführung des Lohnsteuuerjahresausgleichs zu bitten als selbst eine Steuererklärung anzufertigen. Wenn jemand noch nie eine Steuererklärung erstellt hat, so ist dies (meist) eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit.

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