nicht sehr gesprächig, erwähnen?

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8 Antworten

Hey

ich selber habe gerade ich der Schweiz ein Vorstellungsgespräch gehabt denn ich will will Fachangestellter Gesundheit ( etwas höher als Altenpfleger) werden im Krankenhaus. Da ich das Gespräch gut absolviert habe und auch alle Physischen und Psychische Eignungstests gut gemeistert habe habe ich den Ausbildungsplatz bekommen. Sie fragten mich ob ich mich als offener Mensch sehe und auch gut auf Menschen zugehen kann...also ich würde sagen, und das ist auch fast überall so das du gesprächig sein solltest. Aber du kannst ja bei den schwächen auch was anderes sagen. Hoffe konnte dir weiterhelfen.

Lieber Gruss und viel Glück beim Gespräch

Also ich würde sowas immer für mich behalten, da du in dem Beruf ja auch mit Menschen kommunizieren musst. Wenn dir das wirklich schwer fällt ist das vielleicht sogar ein Problem; kann man aber dran arbeiten. Sag lieber ein paar harmlose Schwächen, die der Interviewer leicht entkräften kann und die nicht besonders wichtig in dem Beruf sind. Schüchternheit, Einzelgänger, Arroganz und ähnliches kommt aber fast nirgens gut an. Ich habe glaube ich gesagt, dass ich manchmal nicht nein sagen kann, schnell mal ungeduldig werde (würd ich bei altenpfleger aber nicht empfehlen) und sowas.

Wenn du es als Schwäche empfindest, dass du nicht sehr gesprächig bist, dann wirst du ja wahrscheinlich darauf hoffen, dass sich das ändert, wenn dir jemand vermitteln kann, wie es funktioniert, den Antrieb für ein Gespräch zu finden oder Vorteile von Gesprächen herauszustellen. Vielleicht ist dein Problem ja auch, dass du nicht so recht weißt, über was du reden sollst oder was du fragen kannst. Das kann man jedenfalls alles lernen. In einem Vorstellungsgespräch Schwächen verbergen wollen, die so offensichtlich noch innerhalb der Probezeit zum Vorschein kommen werden, ist keine gute Idee, denn im schlimmsten Fall verlierst du in den ersten sechs Monaten schon deinen Ausbildungsplatz weil "mit dem ja überhaupt nicht geredet werden kann. Und mit den alten Menschen mal sprechen, da isser sich auch zu schade für!" Deshalb solltest du überlegen, was das eigentlich konkret bedeutet, nicht sehr gesprächig zu sein. In deinem zukünftigen Job wird es von Vorteil sein, für dein Ansehen, für die Mitarbeit der Alten, für deine tägliche Laune, wenn du gesprächig bist. Also brauchst du wohl noch ein bisschen Unterstützung darin, zu lernen, wie man so richtig ins Gespräch kommt und daran Spaß hat. Das zu sagen hört sich bei weitem nicht so final und unumstößlich an wie "ich bin nicht gesprächig" und es signalisiert "wenn ihr mir unter die Arme greift werde ich gerne etwas daran ändern". Keiner wird sich unter der Voraussetzung dass du das gesagt und so gemeint hast darüber wundern oder auslassen, dass du so ungesprächig bist, sondern stattdessen werden dir deine Arbeitskollegen vielleicht Tipps geben und dich so lange in Gespräche einbinden, bis du einfach ein bisschen gesprächiger geworden bist. Eine Frage deiner Einstellung. Lügen ist ein No-Go! Also sei ehrlich. Solltest du gar nicht wollen, dass sich an deiner Ungesprächigkeit etwas ändert, dann kannst du es auch schöner formulieren: "Ich höre lieber zu statt viel zu reden, wenn das als Schwäche zählt." oder so....

Vielleicht ist dein Problem ja auch, dass du nicht so recht weißt, über was du reden sollst oder was du fragen kannst.

nicht auch, sondern genau das ist ja mein problem, ich weiß aber nicht über was ich reden soll aber die alten leute könnte ich schon wissen

z.b

standardsfrage:

  • wie geht es ihnen?

wenn du noch ein paar wüsstest wäre ich dir dankbar

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@needspeedfrage

Nunja erstmal ist es vielleicht sinnvoll, zu wissen, warum du überhaupt etwas fragst. Interessiert es dich denn überhaupt, wie es denen geht? Wenn ja: Interessiert es dich, was sie in ihrem Leben interessantes erlebt haben? Oder was ihre Köpfe an Fantasie produzieren können? Was lernst du aus Fragen? Wahrscheinlich viel mehr, als die Antworten allein in ihrem Inhalt bedeuten, sondern allgemein etwas über andere Perspektiven, darüber, wie die Antwort mit Gefühlen aufgeladen ist oder wie Menschen so die Welt sehen. Vielleicht ja auch anders als du oder sogar ganz bestimmt und jede Perpektive, auf jede noch so banale Kleinigkeit erweitert deine Möglichkeiten, selber eine Perspektive einzunehmen.

Wenn du Fragen hast, die dich interessieren, dann kannst du vor allem diese stellen. Zum Beispiel: Als was haben Sie denn früher mal gearbeitet? Haben Sie eine große Familie? Hatten Sie eine schöne Schulzeit? Haben Sie früher gerne Pilze gesammelt?

Wenn dir nicht so recht einfällt, was du fragen könntest, dann kannst du ja auch einfach etwas von dir erzählen und darüber ins Gespräch kommen, auch zu anderen Themen. Z.B.: Gestern in der Berufsschule hat mein Klassenkamerad mir gesagt, dass er meint, dass Spiele nichts für Erwachsene sind, sondern nur was für Kinder. Find ich gar nicht.

Oder du kannst, wenn du einen Gedanken hast, diesen Gedanken zu einer Frage umwandeln. Haben Sie schon bemerkt, dass der Frühling begonnen hat? Wissen Sie, wie man diesen Vogel nennt? Haben Sie eigentlich mal ein Auto gehabt? Ist es nicht schön, wie das Licht ins Fenster fällt? Lesen Sie gern? Was für Bücher mögen Sie?

Du kannst dir auch wirsche Fragen einfallen lassen, die gar nicht den Sinn haben, wirklich ins Gespräch zu kommen sondern in erster Linie, den Zuhörer zu unterhalten. Glauben Sie, wenn ich mir eine Haarsträhne aufstelle, dass die so nach oben steht, könnte ich darauf Ihren Teller an den Tisch tragen? Findest du nicht auch, dass unsere Alten Liebchen sich hervorragend in einem Broadway Musical machen würden? Können Sie spüren, wie die Magie dieses Tisches Ihnen förmlich die Schnabeltasse in die Hand presst? Wussten Sie, dass ich fliegen kann?

Fragen sind durchaus bereichernd und nichts ist wirklich ohne Sinn. In jedem Augenblick deines Lebens nimmst du so viele neue Informationen allein durch deine Sinneswahrnehmungen auf, dass du dich zwangsläufig in jedem Augenblick deines Lebens weiterentwickelst, wohin auch immer. Deshalb ist auch keine Antwort, die du bekommst und der du zuhörst verschwendete Zeit. Je mehr Fragen du hast und stellst, desto besser lernst du dich auch kennen, denn zwangsläufig kommst du mal über das eine oder andere Thema ins Gespräch und wenn du plötzlich bemerkst, wie du gesprächig wirst, dann kannst du z.B. daran merken, was für Themen dich wirklich interessieren.

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Also hallo erstmal , ich bin zwar nicht vertraut mit diesem Beruf aber ich würde Ihnen empfehlen zu versuchen dieses Problem in den Griff zu bekommen weil es bestimmt recht wichtig ist auch mit den älteren Leuten zu reden außerdem sollte man in so einem Gespräch nicht lügen. Am besten rufen Sie vielleicht einmal an und Fragen einfach weil die es dir wohl am besten erklären können (also z.b einen anderen Mitarbeiter, Cheff etc.).Wichtig ist es deshalb nicht zu lügen weil du diesen Beruf dein Leben lang ausführen wirst ( Wahrscheinlich) und wenn es dir dann hinterher keinen Spaß macht ist es ärgerlich. Was ich Ihnen Persönlich empfehlen würde ist es ein 2-4 Wöchiges Praktikum in dem Bereich zu Absolvieren um Praktische Erfahrungen zu sammeln. MFG

Das kommt ganz darauf an. Bei manchen Arbeitgebern ist das gut, bei manachen nicht. In dieser Branche würde ich allerdings sagen, dass das eher ok ist. Schließlich wollen nicht alle Bewohner eines Altenheims reden. Am besten das entscheidest du selber oder du fragst jemanden, der dort arbeitet.

Das ist nicht gut !

Würde ich gar nicht erwähnen. Hast du sonst noch Schwächen ?

Gerade in der Altenpflege solltest du viel mit den Menschen reden , vielleicht ist das nicht der richtige Job für dich ?

Auf keinen Fall! Also: No Go. Optimalerweise wählt man eine "Schwäche" die keine ist.

Denk dir einfach ein paar typische Fragen aus. Es ist so, dass die Patienten eher schon von sich selbst reden wollen und zugehört werden wollen. Frag z.B. danach wie sie geschlafen haben, ob das Essen geschmeckt hat... solche typische Small Talks Fragen.

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