Nicht operierter Bandscheibenvorfall

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3 Antworten

Habe ich das richtig verstanden: Der Hund wurde wegen eines Bandscheibenvorfalls in die Klinik aufgenommen und bekam dort für eine Woche Infusionen, der Bandscheibenvorfall wurde aber noch nicht operiert?

Ist denn auf lange Sicht eine Operation des Bandscheibenvorfalls geplant? Was für einen Hund habt ihr denn?

Ich würde mir da an deiner Stelle die Tips direkt beim Tierarzt holen. Ich habe da keine Erfahrung und kann nicht sagen, ob lange spaziergänge hilfreich oder eher schädlich sind und ob das Liegen auf einer weichen Unterlage das Problem verschlimmert oder den Schmerzen Linderung verschaffen kann.

Was ich eher vermeiden würde sind hohe Sprünge, sowohl beim Spielen, als auch beim Aussteigen aus dem Auto. Erschütterungen sind sicher nicht gut.

Beim Menschen tendiert man dazu die Rückenmuskulatur zu stärken. Aber da wäre sicher erstmal wichtig zu wissen was der Grund für den Bandscheibenvorfall war. Mit 3,5 Jahren ist der Hund ja auch noch nicht so alt. Und ich bin mir auch nicht sicher was hundgerechte Trainingseinheiten zur Stärkung der Rückenmuskulatur sein könnten. Es gibt ja inzwischen sogar Physiotherapeuten für Hunde. Vielleicht lohnt es sich da mal einen ausfindig zu machen und zu hören was der sagt.

Auf jeden Fall gute Besserung für euren Vierbeiner

Wir haben eine französische Bulldogge u bei denen ist das ja leider häufiger, das wussten wir, aber der Tierarzt sagt das es nichts mit der Rasse zu tun hatte. Sie ist extrem wild und tobt den ganzen Tag wie verrückt, spielt auch aktiv Fussball. Leider hätten viele kleine Hunde dieses Problem. Der Vorfall ist zwischen dem 4 . und 5. Wirbel und sie hatte beginnende Lähmungserscheinungen der Hinterläufe. Da es sehr früh erkannt wurde, konnte man es mit Dauerinfusionen zum Stillstand bringen. Bekommt jetzt noch Tabletten. Wenn es so bleibt, muss sie nicht operiert werden. Aber ab sofort Vorsicht und das ist bei diesem quirligen Hund sehr schwer. Wir könnten Physiotherapie für Hunde machen, aber unser Hund hat eine starke Abneigung gegen Tierärzte aufgrund schlechter Erfahrungen u das wird dann fast unmöglich sein. Auf jeden Fall DANKE

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@Eyke59

Bei der Physiotherapie (zu der ich genauso raten würde wie zur Ostepathie) läuft niemand im weißen Kittel rum...

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ich würde, da der hund noch jung ist, nicht zu lange herumpröbeln. selber habe ich jahrelang enorme probleme mit den bandscheiben gehabt und ich kann dir sagen, dass sind unvorstellbare schmerzen. ich hatte dann zwei operationen und seither geht es mir 100% gut. einen hund zu schonen, was immer das heissen mag, ist auf dauer fast nicht zu machen. leider gehen solche vorfälle meistens nicht innert ein paar tage zurück,sondern brauchen manchmal viele wochen / monate bis sie abklingen. erschwerend kommt bei euch dazu, dass der hund nicht angefasst werden will und jedes mal in stress kommt, wenn es trotzdem sein muss. stress ist bei den schmerzen aber pures gift, er verschlimmert das ganze noch. natürlch würde ich zuerst auch konservativ behandeln lassen, aber wenn du merkst das sich dein hund wegen der dauerschmerzen psychisch verändert, würde ich zur op raten.

ich habe selbst vier bandscheibenvorfälle hinter mir und letztlich sehr gute erfahrung mit der ostheopatie gemacht. die gibt es ja auch für tiere. das wäre mein nächster gang.

Das wurde uns auch gesagt, aber wie gesagt, sie mag ueberhaupt nicht von Fremden am Rücken berührt werden u da sehe ich das Problem. Sie ist ein total freundlicher lieber Hund, aber durch einen frühen u schlimmen Tierarztbesuch ist sie nur noch aggressiv , wenn sie angefasst wird von Tierarzt u Tierarztähnlichen Menschen !! Leider

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@Eyke59

naja, das lässt sich ja verhindern. osteopaten können auch im freien arbeiten.

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@Eyke59

naja, das lässt sich ja verhindern. osteopaten können auch im freien arbeiten.

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