Kann man Christ sein, obwohl man nicht glaubt, dass Jesus Gottessohn ist?

28 Antworten

Ich denke mal das Hängt davon ab welche Konfession du als Referenz nimmst und ob du dich an der Religion selbst orientierst oder der Kirchlichen lehre. Aber Theoretisch, nein. Denn wenn ich mich nicht irre ist Jesus als Gottes Sohn einer der Grundpfeiler der Christlichen Kirchenlehre und somit unverzichtbar.

Für mich ist Religion und die dazugehörende Kirche Zweierlei. Denn Kirche verändert Religion. Vieles ist nicht mehr so wie Jesus es den Menschen aufgetragen hat. Vieles sind inzwischen von einzelnen Menschen geschaffene Regeln die dem Eigentlichen ursprünglichen zum Teil sogar wiedersprechen.

Wenn du Jesus nicht als Sohn Gottes ansiehst, aber dennoch am Christlichen Glauben festhalten willst, kannst du das machen. Wirst von anderen Gläubigen und Kirche aber böse blicke ernten wenn du das Breittreten tust. Letztlich musst du dich nur vor Gott selbst rechtfertigen und ich glaube nicht das du wegen der Jesus Frage, viel zu befürchten hast.

Danke für die konkrete Antwort ,ja nur Gott kann uns richten ,aber ich will meine Gemeinde auch nicht verärgern

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@TuranJobbik

Musst du ja auch nicht. Vermeide einfach das Thema. Zudem musst du ihn ja auch nicht Gottes Sohn nennen. Wenn du Jesus sagst weiß ja jeder wer gemeint ist. Außerdem, selbst unter den Gläubigen gibt es welche die sich für Gläubiger halten als andere, daher passiert so etwas auch wenn du wie alle anderen Denkst. Das Christentum ist meiner Meinung nach und den Erkenntnissen, nur noch ein Schatten seiner selbst, was die Moralischen werte und Ursprünglichen lehren angeht.

Gleichberechtigung, Gleichheit und andere werte sind über die letzten 2000 Jahre durch den Menschen, in der Kirche, immer mehr zu einer Fars verkümmert. Es gibt keine offene Gleichberechtigung Zwischen Mann und Frau, Keine zwischen Mensch und Tier. Die Bibel selbst sagt "Vor Gott sind ALLE gleich."

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Wahre Worte :/

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Jeder Mensch kann glauben, was er will.

Nur: Wer ist ein Christ?

Christ nur der, in dem Christus drin ist. Der christliche Glaube ist keine Religion, sondern eine Beziehung. Wer sein Leben an Jesus Christus bindet (die Bibel nennt das Glauben/Vertrauen/ Wiedergeburt), sein Leben allein an ihm ausrichtet (ihn zum Herrn über sein Leben macht). Der ist Christ.

Wenn Du Christ sein willst, geht das nicht ohne Christus. Den Jesus Christus ist Gott - und er ist der einzige Weg zu Gott:

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, NIEMAND kommt zum Vater (Gott), außer durch mich" - so Jesus über sich selbst (Joh 5,24)

Darum: Christ kannst Du nur sein, wenn du Jesus, dem Sohn Gottes, vertraust (anderes Wort für: glaubst). Sonst kannst Du Dich zwar Christ nennen, aber bist es nicht (wie wohl der größte Teil derer, die sich Christen nennen und sich damit kräftig in die Tasche lügen....)

Kannst Dir ja auch mal diese Seite ansehen: http://www.gottkennen.de/

Christ nur der, in dem Christus drin ist. 

das ist die himmelfahrt des christus. und der ist in jedem menschen drinnen, egal welcher religion (nur spürt ihn nicht jeder)

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Unter den Konfessionen des Christentums besteht eine Einheit im gemeinsamen Glauben an den dreifaltigen Gott und an Jesus Christus als wahren Gott und Mensch. Das unterscheidet das Christentum von den beiden anderen monotheistischen Religionen Judentum und Islam.

Wäre Christus nur ein Mensch und nicht zugleich Gott, müsste auch die Dreifaltigkeit geleugnet werden, deren zweite Person als Sohn er ist. Jesus hätte auch keine Taufe auf den dreifaltigen Gott fordern müssen.

Wäre Christus nur ein Mensch, wäre er von den Juden nicht verurteilt worden wegen Gotteslästerung. Weil er behauptet hatte, er sei Gottes Sohn, musste er sterben.

Wäre Christus nur ein Mensch, hätte er die Welt nicht erlösen können, keine Sünden vergeben können und keine Wunder wirken können.

Wäre Christus nur ein Mensch, hätte er von seinen Jüngern kein Glaubensbekenntnis verlangt "Für wen aber haltet ihr mich?" Thomas hätte auch nicht sagen müssen "Mein Herr und mein Gott".

Wäre Christus nur ein Mensch, wäre er nicht der kommende Richter über Lebende und Tote.

Jesus Christus ist kein Adoptivsohn des ewigen Vaters sondern der wesensgleiche Sohn von Ewigkeit.

Im Glaubensbekenntnis heißt es über Jesus "Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, eines Wesens mit dem Vater " usw.

Du bist frei zu glauben, was du willst. Du "darfst" dir deine eigene Religion zusammenbasteln, wie sie dir persönlich plausibel erscheint. Du kannst aber nicht erwarten, dass Gott deshalb Seine Wahrheit deinen Vorstellungen anpasst. Dein Bekenntnis zu Ihm als Christ ist dann nicht mehr gegeben, weil die wesentliche Grundlage dazu fehlt.

Eigentlich verstehen die meisten Menschen das sowieso ein bisschen falsch mit der gottessohnschaft. Eigentlich ist der Tod Jesu am Kreuz und die damit verbundene Vergebung aller Sünden der Menschen der Kern des Christentums. Wenn du Jesus also als Retter der Menschheit siehst, aber nicht als leibhaften Sohn Gottes, ist das trotzdem der christliche kerngedanke. Nun aber zur gottessohnschaft: Jesus wird im Johannesevangelium nach der taufe erst zum Gottessohn, indem er von Gott adoptiert wird. In dem Moment entsteht diese Beziehung erst. Nun stellt sich die frage: wie ging das dann mit der Schwangerschaft? Nun ja, wer an die Schöpfung und deren Existenz glaubt, kann auch das verstehen. Denn 'am Anfang war das wort'. Gott kann also durch Wort und Sprache eine ganze Welt erschaffen, er kann durch Worte leid mindern und sogar töten. Genauso kann er durch Worte eine Frau schwängern. Wenn man den Grundsätzen der Bibel vertraut, ist das also nichts weiter ausgefallenes :)

Oh sehr ausführliche Antwort ,danke dafür ,aber ich glaube ich würde gesteinigt werden ,wenn ich damit um die Ecke käme :D ,denn so steht es ja nicht geschrieben ,dass sie durch die worte Gottes geschwängert wurde

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Ok das kann ich verstehen xD

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Was ein Christ ist, wird m. E. hier recht gut definiert: http://www.gotquestions.org/Deutsch/Was-ist-ein-Christ.html

Danke :)

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