Nicht erschlosses Haus

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5 Antworten

Nein! Du leitet ja kein Regenwasser in die Kanalisation ein. Selbst wenn du einen Kanalanschluss hättest und das Regenwasser auf dem Grundstück versickert musst du auch keine Gebühren für Niederschlagswasser zahlen. Nur eben, wenn du es in die Kanalisation einleitest.

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Hier muss man zunächst zwischen Abwasser (Schmutzwasser) und Regenwasser unterscheiden. Für das Schmutzwasser musst du auf jeden Fall zahlen, nämlich die regelmäßige Abfuhr aus der Sammelgrube. Das Regenwasser wird vermutlich auf dem eigenen Grundstück versickern, dann muss dafür i.d.R. nichts gezahlt werden. Wenn due es genau wissen möchtest, schau dir die Satzungen des zuständigen Entsorgers an (Zeckverband o.ä.) und schau auch, ob die Nachbarn evtl. an zentrale Entsorgungsleitungen angeschlossen sind. In diesem Fall besteht wahrscheinlich auch für dich ein Anschlusszwang mit den verbundenen Konsequenzen. Für die Frage, ob Beiträge zu entrichten sind, ist i.d.R. nicht der vorhandene Anschluß relevant, sondern das Vorhandensein einer Anschlußmöglichkeit. Da du das Haus scheinbar nur mieten möchtest, ist außerdem zu klären, ob für die Regenwasserkosten nicht der Vermieter zuständig ist.

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Kommentar von ariesbn
04.09.2014, 11:09

Das Haus ist freistehend quasi im Wald ca. 2km vor dem Ortseingang. Hier ist die Rede immer die Rede von anschlusszwang. Da Haus ist doch schon ein paar Jahre alt. Warum denn jetzt auf einmal erschießen.

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Nein, musst Du nicht.

Wir haben hier ein Wochenendhaus ebenfalls mit dieser Situation. (Vermieter ist hier zudem noch die Kommune.) Hier steht uns aber regelmäßig die Kommune auf der Matte, über welche wir einen zugelassenen Entsorger für die Klärgrube kommen lassen müssen. Von der Kommune erhalten wir dann natürlich gleich die Rechnung für die Entsorgung des Inhalts der Klärgrube weiter gereicht ...

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Kommentar von ariesbn
02.09.2014, 18:28

Also würde ich nur meinen Verbrauch und die Entsorgung bezahlen ist das richtig?

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Also bezahle ich nur meinen Wasserverbrauch und die Entsorgung der klärgrube, hab ich das richtig verstanden?

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In den meisten Gebieten in Deutschland herrscht eine Anschlusspflicht.

Das bedeutet, dass Du ohne Abwasseranschluss keine Genehmigung bekommen wirst, dort zu wohnen, wenn Du Deine Abwasserentsorgung nicht nachweisen kannst (z.B. durch regelmäßige Abfuhr der Abwässer aus einer Klärgrube).

Für Regenwasser muss dann bezahlt werden, wenn Flächen versiegelt sind und das Wasser auf diesen Flächen nicht versickern kann. Das gilt unter Anderem für die Dachfläche.

Ob eigene Versickerungsanlagen zulässig sind, musst Du bei der unteren Wasserbehörde erfragen, wahrscheinlich werden Effizienznachweise verlangt.

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Kommentar von ariesbn
02.09.2014, 17:40

Der zukünftige Vermieter sagt ich muss einmal oder zweimal jemand kommen lassen der die Grube leer pumpt. Das Haus war doch bewohnt warum soll ICH denn nicht drin wohnen dürfen?

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