Nicht einhalten der KÜNDIGUNGSFRIST?

4 Antworten

Lässt sich Dein Arbeitgeber denn nicht auf einen "Aufhebungsvertrag" ein ?

Einfach "wegbleiben" oder unberechtigt "krank feiern" geht jedenfalls nicht, da Du Dich damit eventuell gegenüber Deinem aktuellen Arbeitgeber schadenersatzpflichtig machen KÖNNTEST und im letzteren Fall EVENTUELL wegen "Arbeitszeitbetrug" sogar schlimmstenfalls noch zusätzlich noch strafbar obendrein.

Wenn in Deinem Arbeitsvertrag jedoch rein die "gesetzlichen Kündigungsfristen" als Bedingungen für eine "ordentliche Kündigung" zitiert werden, so könntest Du durchaus ( je nach Dauer Deiner bisherigen Beschäftigung ) immer noch mit einer KüFi von 4 Wochen zum 15.03.2017 dort kündigen.

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort.

Das letztere ist der fall. Nur beträgt die Kündigungsfrist 6 Wochen.

Ich kann und werde ab dem 20.02.17 nicht mehr dort hin gehen können.

Ich möchte nur wissen was mir passiert wenn ich das mache. Fdas ich mich drauf einstellen oder etwas dagen Unternehmen kann.

Strafe?

Gericht?

Anzeige?

Oder anderes.....?

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@LinaVonDeZaLina

Wenn Du unberechtigt der Arbeit einfach fern bleibst, so KÖNNTE der Arbeitgeber neben möglichem Verdienstausfall etwaig auch Folgekosten z.B. für eine zeitweilig im Ersatz für Dich angestellte Ersatzkraft gegen Dich finanziell ( Brutto zzgl. Arbeitgeberanteilen in die Sozialversicherung ) gegen Dich geltend machen.

Für nicht erbrachte Arbeitsleistung muss er Dich im Gegenzug aber auch nicht entlohnen.

Mitunter KÖNNTE dann zumindest Deine Krankenkasse dann auch noch bzgl. Pflichtbeiträgen für den fraglichen Monat auf Dich zukommen.

Wenn DU jedoch ( nachweislich ) vom Arbeitgeber und Deinen Arbeitskollegen derart schlecht und unzulässsig behandelt wurdest, dass ( Arbeits- ) gerichtlich aus DEINER Sicht eine Unzumutbarkeit der Fortführung der Beschäftigung hohe Wahrscheinlichkeit auf Anerkennung dieser ( Deiner ) Begründung ableiten liesse, so KÖNNTEST Du sogar aus eigenen Stücken eine ( ausserordentliche ) fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses anstreben.

Da empfehle ich Dir vorab aber erst mal die Einholung einer Rechtsberatung durch einen versierten Anwalt im Arbeitsrecht, oder Vorsprache zu diesem Thema in einer regionalen Niederlassung einer Gewerkschaft.

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Nur so am Rande:

Wie kommst Du denn hier auf "Arbeitszeitbetrug"??

Und mit dem "Schadenersatz" ist das für denn Arbeitgeber auch nicht so ganz einfach!

Denn er muss erst einmal nachweisen, dass ihm überhaupt ein Schaden entstanden ist (möglich wären z.B. eventuelle Mehrkosten - gegenüber den Kosten für den vertragsbrüchigen Arbeitnehmer - für eine vorübergehend eingestellte Ersatzkraft).

Dann muss er nachweisen, dass dieser Schaden entstanden ist, weil der Arbeitnehmer unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben ist, und es gibt Gerichte, die fordern den Nachweis, dass der Schaden nicht entstanden wäre, wenn der Arbeitnehmer z.B. wegen Erkrankung entschuldigt gefehlt hätte, was schließlich praktisch den gleichen Effekt - Fehlen der Arbeitskraft des Arbeitnehmers - für den Arbeitgeber hat!

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@Familiengerd

Warum ka*** Du mich jetzt SO an @Familiengerd, wo Du Deine EIGENEN Fragen an mich und meine Aussagen FÜR DICH doch schon selbst beantwortetest ???

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@Parhalia2

TE fragt ja halt nach MÖGLICHKEITEN....falls Dir DAS entgangen ist...

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@Parhalia2

Deine Erwiderung verstehe ich nicht.

Wo und wie ka*** ich Dich denn an?

Aber egal: Ich wollte Dir jedenfalls nicht "auf den Schlips treten"!

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Wer weis was passiert.

Du machst Dich schadenersatzpflichtig (§ 280 (1) BGB) und bekommst die fristlose Kündigung (§ 626 BGB).

Schadensersatzklage gegen dich. Und das kann schnell richtig teuer werden. Wenn du es dir leisten kannst.

"Schnell" wird das bestimmt nicht "richtig teuer"!

Denn der Arbeitgeber muss erst einmal nachweisen, dass ihm überhaupt ein Schaden entstanden ist.

Dann muss er nachweisen, dass dieser Schaden entstanden ist, weil der Arbeitnehmer unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben ist - und es gibt Gerichte, die fordern den Nachweis, dass der Schaden nicht entstanden wäre, wenn der Arbeitnehmer z.B. wegen Erkrankung entschuldigt gefehlt hätte.

"Schnell" also deswegen nicht, weil solche Nachweise für den Arbeitgeber nur sehr schwer zu erbringen sind!

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