Nicht einhalten der KÜNDIGUNGSFRIST?

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4 Antworten

Wer weis was passiert.

Du machst Dich schadenersatzpflichtig (§ 280 (1) BGB) und bekommst die fristlose Kündigung (§ 626 BGB).

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Lässt sich Dein Arbeitgeber denn nicht auf einen "Aufhebungsvertrag" ein ?

Einfach "wegbleiben" oder unberechtigt "krank feiern" geht jedenfalls nicht, da Du Dich damit eventuell gegenüber Deinem aktuellen Arbeitgeber schadenersatzpflichtig machen KÖNNTEST und im letzteren Fall EVENTUELL wegen "Arbeitszeitbetrug" sogar schlimmstenfalls noch zusätzlich noch strafbar obendrein.

Wenn in Deinem Arbeitsvertrag jedoch rein die "gesetzlichen Kündigungsfristen" als Bedingungen für eine "ordentliche Kündigung" zitiert werden, so könntest Du durchaus ( je nach Dauer Deiner bisherigen Beschäftigung ) immer noch mit einer KüFi von 4 Wochen zum 15.03.2017 dort kündigen.

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Kommentar von LinaVonDeZaLina
09.02.2017, 15:05

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort.

Das letztere ist der fall. Nur beträgt die Kündigungsfrist 6 Wochen.

Ich kann und werde ab dem 20.02.17 nicht mehr dort hin gehen können.

Ich möchte nur wissen was mir passiert wenn ich das mache. Fdas ich mich drauf einstellen oder etwas dagen Unternehmen kann.

Strafe?

Gericht?

Anzeige?

Oder anderes.....?

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Kommentar von Familiengerd
09.02.2017, 18:13

Nur so am Rande:

Wie kommst Du denn hier auf "Arbeitszeitbetrug"??

Und mit dem "Schadenersatz" ist das für denn Arbeitgeber auch nicht so ganz einfach!

Denn er muss erst einmal nachweisen, dass ihm überhaupt ein Schaden entstanden ist (möglich wären z.B. eventuelle Mehrkosten - gegenüber den Kosten für den vertragsbrüchigen Arbeitnehmer - für eine vorübergehend eingestellte Ersatzkraft).

Dann muss er nachweisen, dass dieser Schaden entstanden ist, weil der Arbeitnehmer unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben ist, und es gibt Gerichte, die fordern den Nachweis, dass der Schaden nicht entstanden wäre, wenn der Arbeitnehmer z.B. wegen Erkrankung entschuldigt gefehlt hätte, was schließlich praktisch den gleichen Effekt - Fehlen der Arbeitskraft des Arbeitnehmers - für den Arbeitgeber hat!

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Schadensersatzklage gegen dich. Und das kann schnell richtig teuer werden. Wenn du es dir leisten kannst.

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Kommentar von Familiengerd
09.02.2017, 18:06

"Schnell" wird das bestimmt nicht "richtig teuer"!

Denn der Arbeitgeber muss erst einmal nachweisen, dass ihm überhaupt ein Schaden entstanden ist.

Dann muss er nachweisen, dass dieser Schaden entstanden ist, weil der Arbeitnehmer unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben ist - und es gibt Gerichte, die fordern den Nachweis, dass der Schaden nicht entstanden wäre, wenn der Arbeitnehmer z.B. wegen Erkrankung entschuldigt gefehlt hätte.

"Schnell" also deswegen nicht, weil solche Nachweise für den Arbeitgeber nur sehr schwer zu erbringen sind!

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Dann zahlt er nicht

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