Nicht eingetragene Erbwaffe verkaufen?

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Hier müssen sie Eigentum und Besitz unterscheiden. Im Waffenrecht ist der Erwerb und Besitz, d.h. tatsächliche Sachherrschaft geregelt.

Zunächstmal ist die Tatsache, da nicht eingetrage Waffen geerbt wurden, der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen.

kann er sie stattdessen an einen Erwerbsberechtigten verkaufen,

Ein Verkauf ist nicht notwendig, nur eine Besitzaufgabe. Sie müssen die Waffen und Munition einen Berechtigten überlassen.

Und nachdem sie die Polizei abgeholt hat? Geht das dann immer noch, oder ist Eile geboten?

Durch das Abholen der Waffe verlieren sie zunächstmal nur den Besitz, also die tatsächliche Sachherrschaft und nicht das Eigentum(srecht) an der Waffe. Soweit sie die Waffe der zuständigen Behörde angezeigt haben, bleiben sie aber Eigentümer der Waffe. Haben sie z.B. einen Käufer der die waffe rechtmäßig besitzen kann, dann kann dieser die Waffe auch wieder abholen.




Erbrecht hast du nur auf Güter, die nicht illegal sind. Hat der verstorbene Vater 100 KG Koks, dann hat der Sohn/Tochter/Frau etc. kein Erbrecht. Hat der Vater eine Waffe illegal besessen (egal ob Granatwerfer oder .22er) hat der Sohn/... kein Erbrecht. Wenn der Vater eine Waffe hatte, und die war in eine WBK eingetragen, dann hat der Erbe ein Erbrecht. Dann kann der Sohn... als sachkundiger Sportschütze mit Eignung, Waffenschrank... die Waffe bekommen.

Oder Thema Erbwaffenblockierung...

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Die Polizei oder auch die Mitglieder eines Sportschützenvereins können da weiterhelfen. Man kann die Waffe schußuntauglich machen lassen, und als "Andenken" behalten. 

Oder: Sie machen einen Jagd/Waffenschein, und dürfen die Waffe, wenn sie entsprechend im Waffenschrank aufbewahrt wird, behalten.

Und nachdem sie die Polizei abgeholt hat? Geht das dann immer noch, oder ist Eile geboten?

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@schloagmidot

Mmmm, jetzt komme ich ins Grübeln. Ich hatte mal einen Jagdschein, bzw. Waffenbesitzkarte, aber das liegt lange zurück, und ich habe diese Scheine nicht verlängern lassen. Soweit ich aber weiß, darf man keine Waren veräußern die man nicht rechtmäßig besitzen darf. Auch wenn zwischen dem Ableben des ursprünglichen Eigentümers und dem Verkaufen der Waffe an jemanden mit einem gültigen Waffenschein, nur einen Tag liegt, darf er die Waffe in der Zeit nicht verkaufen, denn er handelt ja dann mit etwas was er gar nicht besitzen darf. Außerdem muss der Käufer nachweisen können, woher er die Waffe bezogen hat, und er kann also die Quelle nicht verheimlichen, Er könnte natürlich sagen, "auf dem Flohmarkt gefunden", aber das glaubt erstens keiner, und weiter könnte es ja sein, dass die Waffe irgendwo registriert ist, und dann gibt es erst recht ein Problem.

Ich würde den vorgeschriebenen Weg gehen, und die Waffe stilllegen lassen.

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@Schwervelke

Soweit ich aber weiß, darf man keine Waren veräußern die man nicht rechtmäßig besitzen darf. 

Das klingt schlüssig, so hätte ich das auch vermutet. Kein Eigentum, kein Verkauf. Mir ist noch nicht ganz klar, ob auch das Recht, die Waffe im Namen des Verstorbenen veräußern zu dürfen, vererbbar ist. Denn Rechte werden ja auch vererbt und der Erbe darf z.B. Verträge kündigen. Das ist schon fast ein Fall für einen Anwalt, würde ich sagen.

Setzt man noch eins drauf, bliebe zu sagen, was wäre wenn die Waffe noch vor dem Tod des Vaters gestohlen worden wäre, und nach dem Tod wieder auftaucht, und deswegen nun bei der Polizei liegt, die die Herausgabe natürlich dann verweigert. Dann hätte der Dieb ja nicht mal was gestohlen. Denn wenn die Waffe keinen (Erb)Wert hat, ist der Wert des Diebstahls NULL, und damit wurde keines Menschen Eigentum geschmälert. Diebstahl ist aber nun mal an Eigentum gebunden .... ich bin mit den rechtlichen Konsequenzen noch nicht ganz grün

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@Schwervelke

Ich würde den vorgeschriebenen Weg gehen, und die Waffe stilllegen lassen.

Bedeutet, dass dich der Büchsenmacher bei den Behörden meldet, weil er eine illegale Waffe nicht in sein Buch eintragen kann, sowas kostet ihn seine Lizenz..

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