nicht besprochene Einigungsgebühr im Erbrecht zulässig?

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4 Antworten

Der Anwalt muss im Grundsatz nicht darüber belehren, welche Gebühren entstehen. Ich habe das alles hier zusammen gestellt: https://www.erbrecht-papenmeier.de/kosten/aussergerichtlich.php

Aber merke: Alle seriösen Erbrechtsanwälte rechnen mindestens auch nach Zeitvergütung ab.

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Kommentar von steffiemily
16.11.2016, 07:29

Vielen Dank für die Antwort. Ich würde ja nichts dagegn sagen wie unser Anwalt abgerechnet hat aber ich finde es eine Frechheit da ich immer wieder per Mail und telefonisch nachgefragt habe ob es teuerer wird wenn wir weiter machen, meine Mails wurden gar nicht beantwortet und am Telefon sagte die Sekräterin immer nein nicht wesentlich teuerer als im " Angebor" und plötzlich trifft einem bei der Endabrechnung der Schlag da plötzlich 1,5 Einigungsgebühr erhoben werden das wurde aber vorher nie erwähnt, das finde ich eine Frechheit. Zudem wurde von einem Streitwert von 5000 ausgegangen das Geld war aber von Anfang an nicht mehr vorhanden da ein anderer Miterbe alles abgeräumt hat.Es konnten zum Schluss lediglich 1300 zurück gewonnen werden somit zahle ich nun 1263,- Anwalt Kosten und habe nicht einmal 40,- von meinem Erbe .Hätte uns der Anwalt besser aufgeklärt über die Kosten hätten wir anders vorgehen können , zudem Ärgert es mich Maßlos nie auf meine Frage bzgl. Kosten eingegangen wurde, so etwas kann doch nicht rechtens sein ??!! :-( . ..... Vielen Dank aber für Ihre Antwort 

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Wenn der Anwalt die niedrigere Gebühr mit Ihnen nicht nur für die Beratung sondern auch für die Verhandlungen und Einigung mit der Gegenseite vereinbart hat (das muss sich doch aus seinem Voranschlag ergeben), kann er die zusätzliche Gebühr natürlich nicht verlangen.  Betraf der Voranschlag allerdings nur die Beratung, wäre für die Herbeiführung der Einigung durchaus eine weitere Gebühr möglich. Folgen Sie dem schon gegebenen Rat, mit dem Anwalt darüber zu sprechen, und weisen Sie ihn ggf. auf seinen Voranschlag hin. Feste gesetzliche Gebührensätze, die der Anwalt nicht unterschreiten darf, gibt es eigentlich nur für gerichtliche Verfahren. Im Beratungsbereich sind Vereinbarungen aufgnund von  Kostenvoranschlägen durchaus üblich; der Anwalt sollte sich an solche Vereinbarungen halten. Vielleicht musste er ja mehr Leistungen für Sie erbringen (Einigung herbeiführen ?), als er zunächst im Voranschlag unterstellt hat. Fairerweise hätte er aber Sie über eine Überschreitung des ursprünglichen Rahmens informieren müssen.

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Das müssen Sie allein mit dem Anwalt klären. Fragen Sie hin, was das für eine Gebühr ist, warum er die erhebt und warum er nichts davon gesagt hat. Wir können ihnen da wenig helfen.

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Hattest Du irrtümlicherweise erwartet, dass der Rechtsanwalt ehrenamtlich arbeitet?

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Kommentar von steffiemily
15.11.2016, 12:46

Natürlich nicht, er hatte uns ja vorab eine ca. Rechnung erstellt mit 1,8 Geschäftsgebühren das waren zusammen ca. 300... Jetzt will er 900 ( davon sind plötzlich Einigungsgebühr ) diese hatte er uns aber bei der ersten Aufstellung nicht gezeigt. Jetzt plötzlich will er die Gebühr 

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