nicht behandelte Themen bei Klassenarbeiten- Mathe

6 Antworten

dein kind hat eine zwei - gratuliere, eine tolle note. ich wuerde dieses thema auf dem naechsten elternabend ansprechen bzw. auf die tagesordnung setzten lassen. in der dritten klasse bereits (bei 29 von 31 erreichten punkten!) von noten verbessern und dem damit verbundenen leistungsdruck auf die zwerge zu sprechen, laesst mit echt an diversen sachen (schulsystem, anspruchshaltung usw) zweifeln (und sehr dankbar sein, dass meine ableger dieses bereits hinter sich haben. bevor meine enkel zur welt kommen, gibt es hoffentlich mal eine reform, die vielleicht allen mal was bringt und nicht nur "neue farbe auf rostigen dreck" ist)

Es geht lediglich um gerechte Benotung und nicht um Druck oder Schulsystem. Für manche Kinder ist es schwer eine 4 zu erreichen, für andere wiederum ist eine 1 kein Problem. Ich verlange von meinem Kind keine Einsen, ich möchte lediglich, dass er gerecht benotet wird.

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@bonsai1308

die note "an sich" ist ja korrekt/gerecht: bei 31 zu erreichenden punkten hat dein kind 29 erzielt - note 2. daran ist ja nix zu ruetteln. also, auf dem naechsten elternabend ansprechen (lassen), den "betroffenen" lehrer dazu einladen

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Der Lehrer ist dafür verantwortlich, dass die Schüler den kompletten Stoff durchnehmen. Ob er das im frontal Untterricht vermittelt oder verschiedene Gruppenarbeiten macht, kann er selbst entscheiden. Es kann natürlich nicht sein, dass einige Schüler mehr machen als andere. Hol dir einen Termin bei Lehrer und besprich es mit ihm direkt. Am besten nimmst du auch die Unterlagen deines Kindes mit um sie dem Lehrer zu zeigen.

Am besten du besprichst dass mit dem Lehrer. Im direkten gespräch kannst du herausfinden was da vermutlich schief gelaufen ist. Was mich allerdings wundert: 29/31 sollten eigentlich besser als eine 2 sein =/

Das ist doch nichts neues in unserem Bildungssystem.

Diese Gruppenarbeiten habe ich schon immer "gehasst" und keinen tieferen Sinn darin verstanden. Die Argumentation mit "so lernt ihr wie man in einer Gruppe arbeitet" fande ich damals so wie heute völligen Schwachsinn.

Ich durfte/musste die Erfahrung machen, dass man sich sehr viel selbst bei bringen muss bei den Aufteilungen in Gruppen, wenn man selbst eine Gruppe hat die nicht in die "potten" kommt. Das Problem liegt darin, dass danach meist keine Korrektur aller Angaben gemacht, sprich was nun jeder hat. Gerade in der 3. Klasse müsste dies ein MUSS sein und sollte aufjedenfall nachbearbeitet werden um auch sicher zu gehen, dass alle Kinder die gleichen Ergebnisse vorliegen haben.

Ob ich jedoch den Lehrer damit konfrontieren würde, ist Situationsbedingt. Wie ist der oder die Lehrerin - freundlich, eher "böse"? Ob es sich lohnt den Lehrer damit zu verärgern und ihm mehr oder minder zu unterstellen (Lehrer lassen sich nicht sehr gerne belehren), eine Gruppe zu bevorzugen ist nun die Frage. Denn dadurch kann dein Kind unbeliebt bei dem Lehrer sein und hat es somit nicht wirklich einfacher.

Warum besprichst Du das nicht mit dem Lehrer? Manchmal kann man es geistig nicht nachvollziehen, was die sich bei manchen Sachen denken und dann muss man
eben mal fragen.

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