Nicht abgesprochene Kosten bei Hochzeitsfeier

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Verträge werden immer schriftlich gemacht. Mündliche Absprachen haben keine Wirkung.... "Miete" ist klar: Für die Räumlichkeit. "Service" ist klar: für das Personal (hier ist der Service im Sinne einer Gaststätte gemeint). Bei Getränken auf Provision wird der Teil berechnet, der verzehrt wird, das gilt evtl. sogar auch für die Weine, auch wenn diese vom Hause selbst gestellt werden. Wenn über Mieten und Kosten für Ausstattung nicht gesprochen wurde: Man muss davon ausgehen, dass diese im professionellen Sinne berechnet werden. Einziger Schwachpunkt wäre: Der Veranstalter hätte sich schriftlich bestätigen lassen müssen, dass er die Preisliste und die AGB vorgelegt hat. Hier kann ein findiger RA ansetzen (würde ich aber vermeiden, weil Aufwand meist viel höher, als einfach die Rechnung zu bezahlen). Nehmt es sportlich, auch ihr heiratet hoffentlich nur einmal. Herzlichen Glückwunsch, die wirklich richtigen Sorgen im Leben kommen dann auch noch.

Die "hilfreichste Antwort" ist in vielen Punkten falsch.

1. Mündliche Verträge haben sehr wohl rechtlich gesehen den gleichen Stellenwert wie mündliche; sie sind nur schwerer nachzuweisen.

2. Kosten müssen natürlich im Vorhinein abgesprochen werden; es gibt keine Kosten, die automatisch anfallen, weil es "klar sein sollte", dass sie anfallen.

3. Man kann durchaus rechtlich vorgehen, denn: natürlich ist der Aufwand größer, als einfach die Rechnung zu bezahlen, aber: wenn ihr bei diesem rechtlichen Schritt gewinnt, muss die Gerichts- und Anwaltskosten der Verlierer (dementsprechend euer Gegner bezahlen.

Mein Ratschlag wäre, gegen die Rechnung Einspruch einzulegen, das muss auf jeden Fall geschehen, wenn ihr sie nicht bezahlen wollt, denn wenn erst mal ein Vollstreckungsbescheid da ist, nützt euch alle Ungerechtigkeit nichts mehr, dann sind rechtliche Schritte ausgeschlossen und ihr müsst bezahlen. 

Wenn ihr also Einspruch einlegt, wird irgendwann wahrscheinlich die Androhung über rechtliche Schritte folgen. Dann müsst ihr euch überlegen, ob ihr das riskieren wollt. Wenn ja, einfach wieder Einspruch gegen die Zahlung einlegen und dann bleibt es dem Gläubiger überlassen, ob er tatsächlich ein Verfahren riskiert.

Das alles wird euch nichts mehr nützen, da diese Frage ja nun schon einige Jahre alt ist, aber vlt. nützt sie dem nächsten, der sie liest.

klingt irgendwie nach abzocke... am besten ihr fragt mal bei einem anwalt an.das nachfragen dürfte euch nichts kosten...ich würde jedenfalls nicht mehr zahlen als abgesprochen war.schliesslich ist auch eine mündliche vereinbarung eine art vertrag und wenn sie ihr geld wollen müssen sie wohl vor gericht ziehen.wenn ihr da nix unterschrieben habt wo der preis den sie jetzt verlangen drin steht dürftet ihr die besseren chancen haben.schliesslich müssen die ja beweisen wie hoch die vereinbarten kosten waren.

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