NiCd Akku entlädt sich von selbst?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

R.I.P. Akku, würde ich mal sagen...

Ich vertraue den Lademessungen nicht so richtig. Sind nur näherungswerte die "Vorwiderstände", zB Kabel von der Batterie zum Ladegerät, Übergangswiderstände usw einfach mitmessen. 

Auch interne Kürzschlüsse werden einfach irgendwie hingenommen dabei sind es meinem Verständnis nach Parallelwiderstände die eben die Entladung bestimmen.,

Wenn du 1000 mAh in den Akku ladest dann heißt es nicht dass du sie mit dem Wert aufgeladen hast. Hat dein Akku eine hohe Selbstentlkadung dann kann es durchaus sein dass 95% schon verbraucht sind wenn du das Laden beendest.

ZB kann ein (defekter) Akku eine Kristalline Struktur im Dielektrikum haben und dadurch wird sehr rasch entladen.

Es gibt noch einige Möglichkeiten aber dein Akku ist offensichtlich defekt. 

Die Messungen sind lustig aber ohne genaues Wissen bringen sie nichts. Was hilft es einem Laien wenn er zB einen Puls von 35 misst? Nur ein guter Sportarzt kann das echt interpretieren.

Das einzige was dabei für den Laien hilfreich sein kann ist Möglichkeit theoriemäßig auszurechnen wieviel A und somit Watt eine Zelle abgeben kann.

Bei einem Innenwiderstand von 1 Ohm bei 1,3 Volt brauchst keinen Motorregler der 100A beherrscht, hängst ja schon bei 1,3 A

Dem "Memoryeffekt" kann man durch Tiefentladung und anschließende (schonende) Ladung entgegenwirken.

Wenn der Akku allerdings nach dem Laden einen Widerstand (gemessen mit einem Multimeter) im Milliohm-Bereich hat, so wird er defekt sein und wurde bestimmt schon während des Ladens sehr heiß.

Aber auch hier gibt es einen Trick, der (manchmal) bei Rundzellen funktioniert: Die Rundzelle auf den Tisch stellen und leicht mit dem Hammer auf den Pluspol schlagen - entweder ist der Kurzschluss weg, oder der Akku ist definitiv hinüber.

btw: NiCd sind so was von "out". NiMH-Akkus sind leistungsfähiger, weniger störanfällig und haben keinen Memoryeffekt.

Was möchtest Du wissen?