Newton und Gummibälle?

2 Antworten

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Das Beispiel wirkt etwas konstruiert, da der Ball nachgeben könnte und ein "Wurf" irgendwie impliziert, dass keine Kraft auf den Ball wirkt (außer eventuell die Schwerkraft).

Besser wäre eine harte Kugel, die man mit einer Kraft von 10 Newton gegen den Boden drückt. In diesem Fall würde an der Oberseite des Balls 10 N ausgeübt, auf die Hand des Drückenden 10 N, auf den Boden 10 N und an der Unterseite der Kugel vom Boden aus 10 N.

Das führt zum einem zu einem Kräftegleichgewicht bei der Kugel, was sinnig ist, da wir aus dem Alltag wissen, dass sich eine Kugel in dieser Situation nicht bewegt. Auf der anderen Seite gibt es keinen "Krafterhaltungssatz", wie etwa bei der Energie und darum ist etwas in der Art physikalisch völlig zulässig.

Wolltest du darauf hinaus? :)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Promoviere im Fachbereich Physik in Heidelberg.

Ja danke.

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Gehen wir mal von Schwerelosigkeit aus.

Der Ball verformt sich beim Auftreffen und diese Elastizität dieser Verformung wirkt dann wieder (idealerweise) gegen die Fläche. Deshalb kommt er wieder zurück bzw. prallt er ab.

Wäre der Ball oder die Fläche überhaupt nicht elastisch würde er auf dem Boden liegen bleiben.

Das "mit 10 Newton werfen" kann man so aber nicht sagen. Es kommt darauf an wie lange die Kraft auf den Körper wirkt. Da geht's mehr um Impulse und Elastizität, würde ich mal behaupten.

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