neuverschuldung während privatinsolvenz

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1 Antwort

ui dann bist du ja fast durch damit. Problem nur wenn man innerhalb der Wohlverhaltensphase neue Schulden macht, welche man aus seinem Selbsterhalt nicht mehr begleichen kann.w

Der Insolvenzschuldner ist zwar verpflichtet, den pfändbaren Teil seiner Einkünfte an die Gläubiger abzuführen. Wie er aber mit dem ihm zu belassenden pfändungsfreien Teil seines Einkommens verfährt, bleibt grundsätzlich ihm überlassen. Der Pfänungsfreibetrag liegt bei derzeit 985,15 Euro für einen ledigen Schuldner. Der Insolvenzschuldner kann daher - unter den eingangs erläuterten Einschränkungen - auch neue Verbindlichkeiten eingehen.

Halten die neuen Schulden sich in den vorerwähnten Grenzen, drohen keine negativen Folgen für die angestrebte Restschuldbefreiung. Sind die Neuschulden dagegen höher, und können diese von demjenigen, was dem Schuldner an Selbstbehalt bleibt, nicht zurückgeführt werden, kann dies allerdings durchaus Konsequenzen haben und schlimmstenfalls einen Verstoß gegen die Wohlverhaltenspflicht begründen, der zu einer Versagung der Restschuldbefreiung führen kann.

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