neutralleiterstomberechnung

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2 Antworten

Wenn Du rein ohmsche Verbraucher hast, dann stehen ja alle Ströme im Winkel von 120° zueinander. Graphisch zeichnest Du dann am Ende von L1 den Strom von L2 im Winkel von 120° . Den Stron von L3 zeichnest Du ans Ende von L2. Der Rest vom Ende von L3 zum Anfang von L1 ist der Strom im Nullleiter. => I1 + I2 + I3 + In =0 (Kirchhoffsche Gesetze)

Über sin und cosius Funktionen kannst Du nun den Strom rechnerisch ermitteln. Einfacher geht es mit Vektoren. (Ein Vektor hat Betrag und Richtung)

Daher kannst Du nicht so einfach alle Ströme addieren.

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Kommentar von massivgrass
13.10.2011, 22:51

das geht mit imaginären Zahlen noch viel toller (also an den meisten Taschenrechnern auf cmplx schalten und dann eingeben z.B.-10/_ 120 -5/_ 240+3

wobei /_ die "Winkeltaste" sein soll die beim casio fx991es durch shift und (-) erreicht wird. Das Ergebnis ist eine komplexe Zahl, diese kann man sich aber mit Betrag und Winkel umrechnen lassen indem man shift 2 drückt [cmplx] und dann >r/_Theta auswählt.

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also rein logisch betrachtet muss bei einer Sternschaltung die Summe aller Ströme im Sternpunkt 0 sein. Also ist I1+I2+I3+In=0. Dabei werden die reinfließenden Ströme betrachtet, das heißt der rausfließende Neutralleiterstrom ergibt sich einfach aus der Summe wenn du das Vorzeichen mitnimmst, das wären 12A. Aber bei Drehstrom spielt die Phasenlage immer eine Rolle aber ich weiß nicht wie weit ihr das in der Schule behandelt.

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Kommentar von massivgrass
13.10.2011, 22:51

ahja. Da fehlt eine Angabe wie die Phasenverschiebung ist, also ob du rein ohmsche Verbraucher hast oder Kapazitäten oder Induktivitäten oder gemischt.

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