Neutrale Meinung zu meiner derzeitigen Situation, kann mir die jemand geben?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wenn der Übergang von der Psychiatrie in den Alltag Dich jedesmal wieder ins Loch zieht, wäre vielleicht eine Tagesklinik eine gute Lösung? Da bist Du nicht völlig in so ner Seifenblase, bekommst aber trotzdem viel Hilfe, Therapie usw.
Nimmst Du Medikamente zur Unterstützung, und hast Du nen ambulanten Therapieplatz?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Justaskingmanw
03.11.2015, 00:28

Bin schon in einer Art Tagesklinik :/

Medikamente nehme ich nicht aber einen Therapieplatz habe ich, ja :) 

0
Kommentar von hupsipu
03.11.2015, 00:32

Hmm ok. Hast Du denn mal mit Deinem Psychiater über Medis gesprochen? Deine Geschichte ist ja jetzt nicht ganz neu und Dein Leidensdruck scheint mir schon sehr hoch zu sein. So wie Du Deine Situation beschreibst steckst Du momentan in einem Teufelskreis fest, der Dich viel Kraft kostet - und die fehlt Dir natürlich zum Gesundwerden...

1
Kommentar von hupsipu
03.11.2015, 00:39

Du meinst ne stationäre Reha? Ja, wäre sicher einen Versuch wert! Da musst Du aber auch mit 12 Wochen +x Dauer rechnen. Wichtig wäre da aus meiner Sicht, dass Du nicht nur Therapie machst, sondern auch Strategien für den Alltag lernst, denn sonst kommst Du heim und alles fängt von vorne an. Aber probier das!

1
Kommentar von hupsipu
03.11.2015, 01:00

Dauer, nicht Wartezeit :-)

0
Kommentar von Seanna
03.11.2015, 07:39

Reha geht nur mit Antrag und die haben ja Bearbeitungszeiten.

0
Kommentar von hupsipu
03.11.2015, 10:36

Ja aber wenn der Arzt den Fall als dringlich einstuft geht das durchaus schnell, mit etwas Glück hast du nach 3-4 Wochen einen Platz.

0

Ich denke, psychosoziale Unterstützung könnte hier helfen. Also zb ein "Betreuer" der regelmäßig auch zu dir heim kommt, schwierige Situationen und Aufgaben mit dir bespricht bzw dich begleitet, bei Aufgaben hilft... ambulant betreutes Wohnen zB.

Und bevor ein Aufschrei kommt - beschäftige dich bitte etwas mit der Thematik. "Psychosozial" und "Betreuer" und "betreutes Wohnen" meint hier nicht, was ein Laie sich im ersten Moment darunter vorstellt!

Es hat nichts mit Vormundschaft oder Wohnheimen zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Psychiatrie ist ohnehin so ne Sache ... Halte nicht viel davon ! Man bezahlt doch niemanden dafür, dass er einem zuhört !

Ich hab auch ein heftiges tief hinter mir  und weiß wie schwer das ist !  Ich weiß nicht genau, wie du vom Charakter her bist, aber meiner Meinung nach brauchst du eher jemanden der selber in so einer Situation steckte und weiß wie sich so etwas anfühlt ! Du brauchst einen Gleichgesinnten zum reden  und etwas, was dich ausfüllt und dir Kraft gibt zum Beispiel ein besonderes Hobby ( bei mir war ist das Schreiben von Romanen)  oder ein Haustier für das du Verantwortung übernimmst  ( bei mir waren es meine Katzen Welpen) !  All das zusammen hat mich aus meinem Loch geholt meine Wut in neuen Lebens willen umgewandelt, die Angst  in eine Art Schutzwall vor Angriffen verwandelt und meine Traurigkeit in Stolz auf mein geschaffenes und meines Durchhaltevermögens verwandelt !

 Falls du möchtest, kannst du mich gerne anschreiben… Ich würde dir gerne weiter Tipps geben und versuchen, dir auf deinem Weg zu helfen !  Du musst es nicht tun wenn du nicht möchtest, aber das Angebot steht !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hatte aehnliche probleme.. extreme selbstzweifel, soziale phobien, totale isolation, soziale vereinsamung... meine therapie war einfach arbeiten zu gehen.. es ist anfangs natürlich nicht das einfachste sich zu ueberwinden aber mir half es um den kopf frei zu kriegen und den sozialen umgang zu pflegen.. ich weiß nicht wie alt du bist aber bisschen joben statt zu hause sich den Depressionen auszusetzen ist der beste tipp den ich geben kann.. ich wünsche dir viel erfolg, du schaffst das auch :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Justaskingmanw
03.11.2015, 00:30

Schaffe schon die Schule nicht, weshalb arbeiten glaube ich nicht helfen würde oder mich höchstens noch mehr stressen würde. Trotzdem danke :) 

0
Kommentar von Punktsetzung
03.11.2015, 00:39

das dachte ich auch... du denkst zu viel nach... du baust dir zu viele negativen szenarien im kopf zusammen .. wie ich einst.. versuchs einfach mal.. bei der arbeit hast du mit der arbeit zu tun und nicht wie in der schule staendig mit menschen..

1

Was möchtest Du wissen?