Neurologie Facharzt als Psychiater machen?

2 Antworten

Bezüglich der Tätigkeit im Krankenhaus bin ich mir nicht sicher aber wenn Du dich mit eigener Praxis niederlassen willst, dann ist dieser zusätzliche Facharzt durchaus überlegenswert. Ich habe etliche Ärzte getroffen, die so eine Doppelpraxis anbieten (was natürlich auch finanzielle Gründe haben mag).

Natürlich ist es immer sinnvoll sich weiterzubilden. Schizophrenie, Depression etc. müssen von einem Psychiater behandelt werden.

Das hat meine Frage jetzt nicht beantwortet. Ist mir schon klar, dass das ein Psychiater machen muss, aber hilft ein Neurologie Facharzt bei der ganzen Sache? Wegen Pharmakogenetik etc.

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Konkrete Suizidgedanken?

Mal wieder. Habe seit zwei Wochen ganz konkrete Suizidgedanken. Am Morgen ist es am schlimmsten. Mit meinem Psychiater möchte ich nicht sprechen, er ist mir unsympathisch und erhöht nur immer die Medikamente (lebe in Afrika, wir haben hier nur einen Psychiater im Ort, die nächsten Psychiater sind 300 km entfernt). Mit meinem Psychologen, der im Nachbarland lebt, skype ich alle drei Monate. Mein Pastor ist im Urlaub. Bekannte möchte ich damit nicht belasten. Mir macht Angst, dass die Gedanken so konkret sind. Ich müsste nur noch aufstehen und es machen (frühere Suizidgedanken liesen sich, wenn auch schwer, wegschieben. Das geht jetzt nicht mehr. Es ist alles vorberertet. Ich weiß gar nicht, ob ich da wirklicq rauswill oder lieber einfach tot sein möchte. Bin 44, weiblich und seit drei Jahren wegen Depressionen und einer Zwangserkrankung in Behandlung. Was soll ich tun? Gleich nehme ich erstmal zwei Schlaftabletten, damit ich die Nacht überstehe. Und dann.?

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Psychiater verschreibt mir trotz passender Diagnose kein Methylphenidat?

Einen angenehmen Abend wünsche ich Ihnen,

meine Situation kurz erläutert:

Vor 3 Jahren hatte ich einen Termin bei einem Psychologen, der verschrieb mir nach dem 2. Gespräch Citalopram und schickte mich außerdem zu einem Psychiater bzw. einer Klinik um einen Test auf AD(H)S zu machen. Nach dem Test hatte ich noch ein Gespräch mit dem zur Klinik gehörenden Psychiater (bis heute habe ich, geschätzt, 20 Termine bei ihm gehabt). Dieser diagnostizierte mir eine Soziale Phobie sowie Depressionen (ich bekam von ihm verschrieben: Venlafaxin, dannach Pregabalin, dann Brintellix und nun Elontril). Aber back-to-topic: Mein Test auf AD(H)S ist "positiv" ausgefallen. Mir wurde ADS diagnostiziert. Ich habe bereits in Vergangenheit Erfahrungen mit MPH gemacht. Gute. Sehr gute. Die besten. Das habe ich auch meinem Psychiater erzählt. Er meinte, dass er und viele andere Psychiater ungern Btm verschreiben, weil diese den Neurotransmitterhaushalt extrem ausschöpfen. Ja gut, seh ich natürlich genauso, Aber die Medikamente, die mir bisher verschrieben wurden, haben nur sehr wenig Einfluss auf mein Erleben gehabt. Eine Besserung, was ja das Ziel sein sollte, ist nicht in Sicht.

Das Leben ist kein Wunschkonzert, dennoch würde ich gerne MPH verschrieben bekommen, weil ich weiß, wie es bei mir wirkt, wie sehr es mir hilft.. Die passende Diagnose für hab ich ja bereits. Ist es möglich, zu einem anderen Psychiater zu gehen und diesem dann den von meinem bisherigen Psychiater angefertigten Bericht zu geben und darauf zu hoffen MPH verschrieben zu bekommen?

Danke - Bitte

MfG MK

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