Neuroleptika bei Depression?

4 Antworten

Hi Thomas330.,abilily ist ein sogen.atypisches Neuroloeptikum,das auch bei der bipolaren Störung gut wirksam ist und auch eingesetzt wird.Andere Nwuropleptoka wie Nozinan oder Haldol sind bei Depressionen kontraindiziert,da diese selber depressiogen wirken.Die erwhnte Atypica sind ganz andere Substäanzen und wieken wie gesagt auch antidepressiv ohne die Nebenweirkungen der alten Neuropleptica.Bitte nicht unbedingt mit Johanniskraut kombinieren,da sonst die Dosis von Abilify fast verdoppelt werden müsste.LG Sto

atypisch oder nicht... wieso soll ich ein medikament einnehmen dass für schwere psychosen eingesetzt wird wenn ich depressionen habe? das zerstört doch mein gehirn

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Ich denke, bei dir liegt der Verdacht nahe, dass sich bei dir ein Residualsyndrom ausgebildet hat, das bedeutet, dass auch nach dem Verschinden der Schizophrenie die Negativsymptome, die sich weitgehend mit den Symptomen einer Depression decken, vorhanden sind. In dem Fall ist es sicher sinnvoll, weiterhin Neuroleptika zu nehmen, denn die Schizophrenie ist wohl doch noch nicht vollständig ausgeheilt. Ob in dem Fall Abilify das richtige Medikament ist, weiß ich nicht, aber Neuroleptika haben tatsächlich auch antidepressive Wirkung, weil sie teilweise wie Antidepressiva wirken. Abilify hat zumindest den Ruf, dass es auch Depressionen begünstigen kann. Da gibt es sicher vessere Medikamente, Seroquel wäre so ein Kandidat, der für beide Erkrankungen eingesetzt wird.

dir steht natürlich frei einen anderen facharzt für psychiatrie aufzusuchen, wenn du mit der behandlung nicht einverstanden bist. wenn dein psychiater aber die mdeikation als bedenkenswert sieht, warum ändert er sie nicht? natürlich muss das langsam geschehen.

es stimmt schon, dass neuroleptika öfter langzeitfolgen haben als antidepressiva, von daher verstehe ich auch deine skepsis, aber nachgewiesen ist auch definitiv eine antidepressive wirkkung.

wenn du SSRI nicht veträgst wird allerdings der markt auch ein wenig dünn von den gut vetrräglichen antidepressiva. was meint denn dein psychiater zur diagnose der klinik? sieht er das genauso oder sieht auch er "nur" depressionen hinter deinen beschwerden?

was bedeutet langzeitfolgen ? irreversible schäden ? das wäre furchtbar.

meinen psychater will ich beim besten willen nicht wechseln, er ist schon gut, aber er weiß leider auch nicht bzw kann nicht einschätzen, ob es eine schwere depression ist oder nicht. bzgl ssri's habe ich die sorge, dass die potenz langlebend zerstört wird/wurde. hoffen wir,dass die momentane Errektyle dysfunktion nur mit der psyche & nichtbewegung zu tun hat und nicht wie es bei wikipidia a Citalopram steht.

Wie bei allen Serotonin-Wiederaufnahmehemmern muss mit sexuellen Störungen (vor allem Orgasmusschwierigkeiten) gerechnet werden, auch wenn diese meist vorübergehender Natur sind. In manchen Fällen können sie jedoch auch nach dem Absetzen des SSRI über Monate oder Jahre fortbestehen; unter Umständen bleiben sie permanent bestehen (Post SSRI Sexual Dysfunction).

jetzt habe ich halt Angst NL einzunehmen, denn bei Nicht-psychotischen Menschen ist das schon eine fragwürdige Indikation,nicht dass ich am ende amnesien und weitere schäden davontrage...mein nächster termin ist erst in einem monat,bis dahin nehme ich 10mg abilify, mein psychater wäre stinkig, wenn ich das nicht einnehme,weil er mir die extra verschrieben hat ( sind die teuersten auf dem markt )

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@Thomas330

oh Moment. du hast Angst, dass deine Libido und potenz leidet (die übrigens auch sehr leidet, wenn es einem psychisch nicht gut geht!) aber du weißt es gar nicht so genau? Ich hatte das jetzt so verstanden, dass du die SSRI nicht verträgst im Sinne von schwersten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder neurologischen Ausfällen..

Was die Nebenwirkungen und evtl. Folgen von Neuoleptika angeht lies hier bitte den Beipackzettel, aber ich lese bei Dir eher eine generelle Medikamentenangst heraus. Die Frage stellt sich mir jetzt, nachdem Du hier in der Antwort ein ganz anderes Bild bietest als in der Frage: Willst Du, dass es Dir besser geht? Von Amnesien war überhaupt keine Rede, wie kommst Du auf solche heftige Geschichten?

Ich glaube Dein Psychiater kann Dir verschreiben, was er will, Du hättest auf jedne Fall Angst es zu nehmen. Richtig? Dann versteh ich ihn auch jetzt. Lerne zu vertrauen.

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@Nussbecher

Moment, ich hatte fast täglich Brechreiz mit den SSRI..jetzt mal abgesehen von der Potenz.

Ich habe keine angst,dass die libido und potenz leidet, weil ich weiß, dass während der Einnahme beides verringert und eingeschränkt ist. Aber ich wurde überhaupt nicht informiert,dass die SSRIs auch fortbestehend nach Absetzen eine Errektyle Dysfunktion auslösen können. mir wurde versprochen,wenn der Wirkstoff aus dem körper sei,sich alles wieder regulieren würde, tat es aber nicht,auch viele Monate danach nicht. Klar spielt die psychische Ursache auch eine Rolle, aber nicht einmal nächtliche- und Morgenerrektionen habe ich,sodass dies für mich ein neurologisches Problem darstellt, nämlich,dass jene medikamente da unten was zerstört haben könnten. Ganz unabhängig von der schweren StimuIierung,nicht haltbarer Errektion etc...

Bzgl der Medikamentenangst, ja es hat sich eine Art Angst entwickelt, weil ich davonausgehe, dass diese Art von Medikamente ( Serotonin-wiederaufnahmehemmer/ Dopamin ) direkt ins gehirn greifen, nerven dämpfen und verdummen können,sprachlosigkeit und verminderte kreativität auslösen können oder tun wie es bei mir zur zeit der fall ist. wie auch immer...ich weiß nicht weiter, brauche dringend eine psychosomatische klinik mit wenig wartezeit weil die depression kaum auszuhalten ist...ich bekomme ja schon bei musikhören depression und brustschmerzen....durchbIutung ist hausärztlich in ordnung, hormonell war ich beim endokrinologen,er meinte auch sei alles ok. urologe hat mir PDE5 Hemmer a CiaIis,Vi4gra etc angeboten,habe ich abgelehnt,will im jungen alter nicht auf diese dinger angewiesen sein, wenn die Iatte vor 3 jahren schon stand,wenn auch nur eine frau vorbeilief sorry wenn ich das so direkt ausdrücke..ich bin so verbittert und mit dem neuroleptikum bin ich ja schon mit 10mg am zappeln durch die starke unruhe.... :(

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Aber wie ist es bei der bipolaren Störung? Die bipolare Störung entspricht ja einer episodischen Abwechslung von Depression und Manie. Wechseln sich bei einem Patient aber nur leichte Depressionen und leichte Manien (Hypomanie) gegenseitig ab, spricht man meines Wissens noch nicht wirklich von einer bipolaren Störung, sondern erst ab einem gewissen Schweregrad.

Meine Frage ist jetzt, ob bipolare Störungen auch meistens psychotisch sind oder ist das wieder nur ein Ausnahmefall bei ganz schicksalsbetroffenen Patienten? Denn ich las, dass sie eher zu den schwerwiegenden psychischen Krankheiten zählen, während Depressionen und Manien im Einzelnen zwar schwerwiegend, aber AUCH nur leicht ausgeprägt sein können. Stimmt das?

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