Neuroforamenstenosen der LWK4/5 Swk1

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1 Antwort

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Behandlungsmethode

Konservative Therapiemaßnahmen haben bei den Neuroforamenstenosen eher schlechte Erfolgsaussichten. Oft sind die radikulären (ausstrahlenden) Beschwerden für den Patienten sehr quälend. Häufig haben die Patienten einen langen Leidens- und Behandlungsweg mit konservativen Maßnahmen hinter sich, bevor sie einen Wirbelsäulenchirurgen aufsuchen.

Meist kann nur mittels spezieller Diagnosetechnik (hoch auflösende sekundäre digitale Bildbearbeitung) die tatsächliche Ursache der Beschwerden geklärt werden. Da jedoch nicht jeder Arzt – auch nicht jeder auf die Wirbelsäule spezialisierte Arzt – über diese technischen Voraussetzungen verfügt, bleiben die Ursachen der Beschwerden oft lange unerkannt.

Wie wird behandelt?

Operatives Ziel ist die Druckentlastung im Neuroforamen. Meistens gelingt das, indem beide Wirbel durch eine Versteifungsoperation wieder auf ihre Ursprungsdistanz gebracht werden. Dabei muss unbeding darauf geachtet werden, dass die Distanz zwischen den beiden langfristig bestehen bleibt. Denn infolge des Einheilungsprozesses kann sich die Distanz wieder verringern und das Neuroforamen verkleinert sich erneut. Die Beschwerden treten wieder auf. Um das zu verhindern, muss eine ausreichende Druckentlastung vom Chirurgen durchgeführt werden. Dies ist mit einem hohen Risiko für Nerv- oder Gefäßverletzungen verbunden und erfordert große Erfahrung vom behandelnden Chirurgen.

http://www.galenus-klinik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=35&lang=de

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