Neurobiologie, dopaminkonzentration?

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3 Antworten

Der Meth-Konsument hat seinen Dopamin-Gehalt im Hirn verschleudert und verplempert, mit der Folge, dass die entsprechenden Vesikel der Synapsen entspeichert sind, folglich kaum noch Reserve-Dopamin zur Verfügung steht.

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Kommentar von iCameSawKnew
21.06.2016, 15:10

Da unterliegst du einem leichten Irrtum, der durch das Wort Dopaminkonzentration in der Frage entstanden ist - es ist im Bild der Dopamintransport gezeigt. Das Dopamin kann nach wie vor da sein, nur löst es keine/weniger Reaktion aus.

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Wie bereits beschrieben ist das Fazit des Bildes, dass bei einem Methsüchtigen erst nach ca. 24 Monaten Entzug die Dopaminrezeptoren wieder auf dem Niveau von nicht-Süchtigen sind. Dies liegt daran, dass methamphetamin an diese Rezeptoren andocken kann, diese jedoch dabei irreversibel verändert. Für die Person bedeutet dass dann u.a. Dass sie nach mehrmaligem Konsum gar nicht mehr so glücklich werden könnte, wie sie es ohne diese Droge gewesen sein könnte (Hintergrund: Dopaminrezeptoren ist ein wichtiger Signalstoff für Glücksgefühle). Der Grund für diese Probleme ist die Strukturelle Ähnlichkeit von Meth zu Dopamin.

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Also ich bin jetzt nicht ein Facharzt aber es sieht für mich so aus, als würde die Dopaminkonzentration nach 24 Monaten allmählich den Normalwert annehmen.

Denn erst nach 1 Monat ist diese noch sehr wenig. Man kann also schlussfolgern, dass dieser Meth-Konsument beim Konsumieren der Droge einen sehr geringen Dopamingehalt hatte.

Zur Info: Dopamin ist ein Botenstoff, der häufig im Gehrin, expliziter in den Synapsen vorkommt. Diese agieren wie Umschaltstellen an den Neuronen, um die Informationen weiterzuleiten.

Je mehr Synapsen man hat, desto flüssiger läuft das Gehirn. Der Meth-Konsument hat also dadurch sein Gehirn erheblich geschädigt, indem seine mentale als auch motorische Leistungsfähigkeit durch das Meth geschwächt ist.

Kurz gesagt: Drogen sind schlecht.

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