Neufundländer gehorcht nicht; es sei, er hat Kohldampf

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11 Antworten

Hallo "Nachgefragt", hab mich über Deine Frage ausgeschüttet vor lachen - sorry - ist nicht böse gemeint. Kann Dich nur eben - im Gegen- satz zu den sonstigen perfekten Hundetrainern hier - super gut verstehen. Hab nämlich auch einen Neufi. Der ist blitzgescheit, lieb und verschmust. Aber ein wahnsinns Sturkopf. Wir waren mit ihm in der Hundeschule, der Trainer gab genau die selben Ratschläge, wie die Profis die Dir geantwortet haben. Der wollte den anderen mit unserem Neufi demonstrieren wie man einem Welpen Sitz und Platz beibringt - doch unserer hat, ohne das groß gelernt zu haben, einfach sofort Sitz und Platz gemacht. Somit war die Demo dahin. Der versteht einfach jedes Wort, gehorcht aber nur wenn er will. Der Trainer hat aufgegeben, weil es auch keinen Sinn machte ihm z.B. die Angst vor Wasser nehmen zu wollen (lächerlich) oder vor raschelnden Tüten, oder über ein Gitter oder ne Wippe zu laufen etc. Der hat eben keine Angst. Lieb ihn einfach, Neufis sind halt so.

Endlich mal jemand, der mitreden kann - und das kann nur, wer einen Neufi hat ;-)) Und wenn ich hier die Profis so labbern höre: Haben einen Freund, der mit seinem Schäferhund auch monatelang in ner teuren Hundeschule war. Ergebnis: Ein Beißer der nur am Bellen und am Jaulen ist; im Gegensatz zu unserem Neufi: Immer freundlich, bellt kaum, aber wenn, dann hat es den Klang eines Donners. Und selbst Fremde könnten ihm sein Fressen aus seiner Schüßel holen; er würd nur blöd gucken. Noch etwas, was ich bei meinen anderen Hunden, die vorher bei uns waren nie erlebt habe: Seine Schüssel leckt er nie sauber, so wie ich es bei den anderen beiden (Berner-Senne, Leonberger) gewohnt war. Da hängen überall noch Speisereste rum; bei den anderen beiden war alles blitzblank !!

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tut mir ja leid, urbanessa, aber du hast keene Ahnung von Neufis. Ich habe auch schon alles gehabt, von Mischloing bis Berner Senne und Leonberger. Alle ließen sich erziehen, besonders der Leonberger war spitze, der hat nicht einmal ins Haus gepiselt, so schnell hatte ers begriffen. Und auch der Neufi hats begriffen .. wenn es denn etwas zu essen gibt .. ansonsten macht er lieber ein Nickerchen. Natürlich sind Grundbegriffe wie an Leine laufen oder andere Hunde in Ruhe lassen kein Problem .. aber wenn man mit nem Leonberger verwöhnt war .. schüttelt mal beim Neuifi einfach nur noch den Kopf. Und klar hat der Hund akzeptiert. Inzwischen gibt es keine gesprochenen Kommandos mehr sondern nur noch Gesten .. doch mit einem Leckerli in der Hand klappt das wie vom Blitz getroffen, ansonsten dauert es und dauert, und dauert .. er machts ja, aber alles in Zeitluppe .. mit Hammi .. Peng fertig!

hallo mein name ist alexandra ich bin ebend durch zufall auf diese seite gestörßen .ich trainiere hunde eigentlich nur meine aber in letzter zeit ergibt es sich das ich oft angestrochen werde zu eurem problem : ein hund (egal welcher rasse) wird nur anfange sich darum zu kümmern wo seine besitzer lang laufen wenn man ihm bei bringt das er sich um seine besitzer kümmern muß und ihm nicht das gefühl vermittelt das es anders herum ist soll heißen. schnapp dir deinen hund und fange an ständig die richtung zu ändern auf den straßen auf denen du mit ihm läufst. wenn er zu weit vorläuft ändere die richtuntung mit einem lauten schlürfen oder klappern auf der straße so das er die chance hat den richtungswechel mit zu bekommen und nicht umdrehen. vielleicht pfeifst zu noch ein wenig vor dir her ( damit er merkt das du dich entfernst und ER aufpassen muß) du wirst sehen das der hund nach einer weile anfängt dir nach zu laufen weil du ja zu seinem rudel gehörst .das solltest du für den anfang so ca 20 min am tag machen. viel spaß

Also wer keinen Neufi hat od. hatte, weiß leider wirklich nicht worums genau geht. Neufundländer hat rein nichts mit "normaler" Hundeerziehung zu tun! Meiner ist nun 1 Jahr alt und kastriert, besuchen seit 4 Monaten eine wirklich gute Hundeschule. Wenn ich mit ihm allein bin kann er aufs Wort folgen, jedoch sobald andere Personen od. Hunde anwesend sind, sind nur noch diese interessant - und läuft alles platt od. haut mit den Pfoten vor lauter Übermut. Ich arbeite sehrwohl mit dem Klicker, Neufi hat das sofort kapiert - ist ja auch sehr neugierig! Hab ihm auch schon die witzigsten Sachen beigebracht. Was er gut kann führt er auch problemlos vor. Er kapiert unheimlich schnell. Aber ohne Leckerli währe ich machtlos. Wie gesagt, auch wenn andere Hunde beim Spaziergang entgegen kommen, bin ich machtlos wenn ich ihn nicht schon an der Leine habe od durch meine Aufmerksamkeit den anderen Hund/Menschen nicht zuerst sehe/höre. Dabei hatte ich gehofft, selber Tipps zu bekommen, wie neufi auf "hier" reagieren lernt, ohne das man ruft, dann blärrt und schlußendlich hinterher läuft.

hi, ich denke mal , jeder der schon lange hunde hat, hatte auch mal so einen. der hund akzeptiert euch nicht, ganz einfach. warum sollte er auch ausser wenn er hunger hat? es fehlt ihm die spannung zu euch, ihr müsst ( mit hilfe eines trainers) bei ihm das verlangen wecken in eurer nähe zu sein, weil ihr ihn lieb streichelt, mit ihm spiele macht usw. empfehlen kann ich euch das hundenetzwerk von martin rütter. gibts in vielen städten.

ja was ist dass denn für einen selten dämmliche Antwort. Sicher von einem, der keine Ahnung von Hunden hat, jedenfalls nicht von einem Neufundländer ..

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Versucht es doch mal mit einer Hundeschule, oder kauft euch ein Buch über das Clickertraining, die Clickermethode soll ganz gut zur Hundeerziehung sein.

hm, es handelt sich nicht um einen normalen Hund sondern um einen Neufundländer. Da kommt das Klicken gar nicht bis hoch ins Hirn, das bleibt auf der Strecke .. und Bücher? Noch eines zu den anderen 20?

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@Nachgefragt

Und warum redest Du Dir ein, dass Dein Hund schwerer erziehbar ist, weil es ein Neufundländer ist? Das ist nämlich leider haltloser Quark. Neufundländer kann man - wenn man es richtig macht - ebenso erziehen wie alle anderer Rassen auch. Die wurden ursprünglich als Rettungsschwimmer gezüchtet - da versteht es sich von selbst, dass sie jederzeit aufs Wort gehorchen mussten. Aber natürlich haben sie eine gewisse Selbstständigkeit in der genetischen Programmierung, und da muss man eben mit großer Konsequenz gegen anerziehen. Offenbar habt Ihr da Erziehungsfehler gemacht. Und: Mit der Einstellung "ein Neufundländer macht das sowieso nicht" ist es absolut kein Wunder, dass das mit der Erziehung nicht hinhaut. Wenn der Besitzer zögerlich ist oder resigniert hat, dann nutzt der Hund die Schwäche des Besitzers gnadenlos aus - und nicht nur dann, wenn er ein Neufundländer ist.

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Ihr solltet dringend den Besuch einer Hundeschule ins Auge fassen. Gerade bei grossen Hunde ist es extrem wichtig, dass sie wissen, wer hier der Anführer ist.

Ihr wisst schon, was ein Neufundländer ist? Soll er die anderen Hunde in der Hundeschule mit seiner Unmotorik zertreten? Ausserdem gehorcht er ja aufs Wort - nur eben solange er Hunger hat (hat er Glücklicherweise fast immer).

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@Nachgefragt

Ja, kenn ich. Habe selber ein 50kg Monster (kein Neufundländer) und bin mit ihr auch zur Hundeschule, obwohl ich sie nicht als WElpe hatte. ES gibt Extrakurse für erwachsene/grosse Hunde und die regeln das Umwerfen schon unter sich.

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@koira1975

tscha, wie er/sie schon meinte: ES IST EIN NEUFUNDLÄNDER und der ist nicht erziehbar. Es sei denn, er hat Hunger ..

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@Computermagic

Dann ist offenbar von Anfang an der Fehler gemacht worden, dass Belohnungen ausschließlich aus Leckerlis bestanden haben, und nicht beispielsweise aus Lob oder Streicheleinheiten. Und Wautzi hatwahrscheinlich jedes einzelne Mal, wenn er etwas richtig gemacht hat, auch seinen Hundekeks bekommen. Der "Lotterieeffekt" ist diesem Hund also nie beigebracht worden.

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Ach das problem hatten wir auch, inzwischen ist das bei uns die Neufi-Verzögerung. Legt sich mit der zeit wieder. Ist bei uns nur bei Jung Hunden. Nett aber das andere Leute auch diesen Sturen Hund haben.

??? - wie weißt Du denn ob Dein Hund Hunger hat??

lach -

geh in einen Hundeverein, und mach eine Ausbildung mit ihm! Hoffentlich ist er noch jung genug, dass es auch noch einen Sinn hat!

Vor allem scheint mir Du brauchst eine Ausbildung, um einen Hund richtig zu erziehen!

Bei so einem großen Hund ist das extrem wichtig!

hundeschule ja -hundeverein nein

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ganz einfach: Wenn er was zu fressen hatte, gehorcht er nicht mehr, macht was er will. Nach einer Stunde meldet sich dann der Magen wieder und man braucht nur ein Leckerchen zeigen und .. dann kann er sogar rennen .. ;-))

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Dein Hund muß das auch nicht gelesen haben, wichtig ist das Du es gelesen hast.

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Erziehungsproblem liegen immer daran das das Fräuchen/Herrchen sich nicht richtig ausdrückt so das der Hund dich nicht versteht.

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Ich empfehle dir eine gute Hundeschule.

Und vorab gute Literatur über Hundeerziehung.

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LG Wolpertinger

Eine Gute Hundeschule findest Du wenn Du diese Tipps beachtest:

Das Hundetraining sollte IMMER auch eine Schule für den Hundehalter sein, der dort vieles über gewaltfreie Erziehungsmethoden und das artgerechte Verhalten seines Freundes lernen sollte:

dessen Reaktionen, Körpersprache und Lernverhalten.

Denn nur dann kann sich der Mensch auf hündische Art mit seinem Tier verständigen – Verständnis ist die Basis für Gehorsam!

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Das sicherste Merkmal einer guten Hundeschule ist, wenn Hund und Halter sich voller Vorfreude zum Training begeben.

Dies kann man auch als "stiller Beobachter" aus einiger Entfernung feststellen: Neugierig und freudig sollen beide Schüler zum Unterricht gehen.

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Der Hundehalter selbst sollte seinem "ersten" Gefühl trauen.

Er sollte verstanden werden und verstehen, was ihm erklärt wird.

Nicht militärischer Drill oder Macho-Gehabe sollte den Ton auf dem Trainingsgelände beherrschen, sondern Einfühlungsvermögen und Gefühl für die einzelnen "Paare".

Jeder Hundeführer sollte ohne Zögern Fragen stellen können und zufriedenstellende Antworten erhalten.

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Es sollte unbedingt die Möglichkeit gegeben sein, zuerst einmal unverbindlich beim Training zuschauen zu können bzw. ein Probetraining absolvieren zu können.

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Die Ausbilder sollten bereitwillig Auskunft über die eigenen Qualifikationen und Erfahrungen geben (alte Traditionen lang bestehender Hundeschulen sind keine Garantie dafür, dass nach neuesten verhaltenstherapeutischen Erkenntnissen gearbeitet wird)

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Die Hundegruppen sollten nicht zu groß sein. Pro Trainer sollten nicht mehr als 5-6 Hunde anwesend sein, damit die Möglichkeit gegeben ist, auf jeden einzelnen einzugehen.

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Das Training sollte nicht nur auf dem Trainingsplatz stattfinden, sondern praxisbezogen auch in der Öffentlichkeit mit Spaziergängen in ruhigen und lebhafteren Wohngegenden etc.

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Der Unterricht sollte so gestaltet sein, dass die Hunde einige Pausen zum Entspannen und Spielen haben. Die Übungen müssen abwechslungsreich und interessant sein.

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Auch theoretischer Unterricht oder gar Seminare zu bestimmten Themen sollten angeboten werden.

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Zum Training sollten Hunde aller Rassen und Größen – auch Mischlinge und Kleinsthunde – zugelassen sein.

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Problemhunde sollten mit ihren Besitzern gesondert unterrichtet werden. Ein guter Hundetrainer bietet hierzu auch Hausbesuche bzw. Einzelunterricht an – bis der Hund soweit ist, dass er am Allgemein-Training teilnehmen kann.

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Das Hundetraining sollte in jedem Falle gewaltfrei ablaufen. Werden schmerzende Halsbänder (Stachel, Kettenhalsbänder) oder gar elektrische Geräte verwendet, so sollte man diesem "Verein" sofort den Rücken kehren.

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Rassespezifische Besonderheiten der Hunde sowie die Fähigkeiten der Halter müssen erkannt und individuell berücksichtigt werden.

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Welpenspielstunden sollten ohne Stress für die Kleinen durchgeführt werden: z.B. keine gravierenden Altersunterschiede, überschaubare Gruppengröße, kein Lern-Zwang. Ab und zu sollten gut sozialisierte erwachsene Hunde mitwirken.

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Zeigt ein Hund zu häufig Beschwichtigungssignale, schleicht mit angelegten Ohren und eingezogener Rute in tiefer Körperhaltung herum und legt sich dies auch nach mehrmaligem Besuch des Trainings nicht , so ist ein solch ängstliches Tier mit der Situation überfordert und sollte zunächst im Einzeltraining bzw. mit maximal 3 Hunden üben.

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Sorry das ich nicht genauer auf dein Problem eingehe, aber das ist so über Internet fast nicht Möglich.

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LG Wolpertinger

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Lach! Dann hast Du ja einen liebenswerten Hund! Meine Terrier-Mix-Hündin war so ähnlich. Aber sehr, sehr lieb!

ja, lieb ist er - und total harmlos. Uns ist mal ein kleines Kaninchen abhanden gekommen. Haben wir nach einiger Zeit wiedergefunden, weil unser großer Hund nicht zum Essen erschien: Lag hinter seinem Busch und lutschte und leckte an dem Kaninchen, dass schon total nass und mit der Welt fertig war. Haben es wieder in den Stall gebracht, und es lebt immer noch; das Kaninchen ..

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