Neues unterhaltsvorschussgesetz soll Alleinerziehende finanziell unterstützen? kann mir das mal einer erklären?

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5 Antworten

Du mußt den UVG beantragen und einen neuen Antrag auf Wohngeld und Kinderzuschlag stellen.

Der UVG wird darauf angerechnet, da fällt nichts weg.

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Kommentar von Luna0782
14.07.2017, 22:09

Oh doch. Denn Kinderzuschlag fällt weg wenn die Unterhaltsleistung 170 Euro übersteigt... das ist der Fall wenn man 201 Euro Unterhaltsvorschuss bekommt.

Und da Kinderzuschlag bei der Wohngeldberechnung nicht berücksichtigt wird Unterhaltsvorschuss aber anrechenfähig ist habe ich in der Wohngeldberechnung also nicht weniger sondern mehr Einkommen.

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Ab Weiterleistungsantrag wird auch die Wohngeldbehörde dich auffordern, Unterhaltsvorschuss zu beantragen. Machst du das nicht, wird dein Wohngeldantrag gemäß § 21 Nr 3 WOGG abgelehnt. Das heißt, 115 Euro fallen weg und nicht nur 85. 

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Kommentar von Luna0782
15.07.2017, 14:26

Der Weiterleistungsantrag läuft gerade. Ich war auch letzte Woche erst dort weil ich noch was nachreichen musste. Da war keine Rede von Unterhaltsvorschuss. 

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Vorrangige Leistungen musst du beantragen und dann bei der Wohngeldbehörde angeben,dann wird der Anspruch auf Wohngeld neu berechnet !

Im Internet kannst du dir einen kostenlosen Rechner für das Wohngeld suchen,dann wirst du ja sehen ob vom bisherigen Wohngeld etwas gekürzt werden würde.

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Kommentar von Luna0782
14.07.2017, 22:32

Habs grad mal ausprobiert. Das Wohngeld wird um ca. 85 Euro gekürzt. 

Da hab ich dann zwar wieder die Leistung zur Bildung und Teilhabe aber trotzdem noch ca. 50 Euro weniger im Monat und das ist in meiner Situation ne menge Geld. 

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Nein Dein Wohngeld wird nur gekürzt, fällt nicht weg.

Im Endefekt hast du genauso viel Geld wie vorher, es kommt nur aus einem anderem Topf.

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Kommentar von Luna0782
14.07.2017, 22:00

Ich denke schon das das Wohngeld gekürzt wird. Denn die 170 euro Kinderzuschlag durften  bisher beim Wohngeld nicht berücksichtigt werden. Aber der Unterhaltsvorschuss darf berücksichtigt werden.

Entsprechend habe ich dann in der Wohngeldberechnung nicht weniger sondern 201 Euro mehr Einkommen. 

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Rein rechnerisch dürftest du nicht weniger bekommen, als du vorher hast, sonst macht das ja keinen Sinn. Ich würde mich ans zuständige Jugendamt wenden und mich in der Unterhaltsabteilung beraten lassen, denn dafür sind die Leute dort da - und dort kann man dir sicher weiterhelfen und sagen, was am Besten für dich ist.

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