Neuer Studiengang an der TUM : Informatik (Games Engineering)

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also mal erstens ganz allgemein: die Spiele-Entwicklungs-Welt ist nicht so wie es sich der typische Computer-Spieler vorstellt. Es ist ein ziemlich hartes Geschäft, sehr viel Entwicklung wird hier inzwischen nach Asien (China und Indien) ausgelagert. In Deutschland wird dann oftmals gerade noch die Übersetzung gemacht...Viele träumen davon, die ganze Zeit virtuelle Welten zu gestalten. In der Realität programmieren sie dann aber gerade mal irgend einen Shader der halt zu langsam ist oder kämpfen eben um Millisekunden bei den 3D-Berechnungen. Oftmals sehr trocken!

Du solltest auch die LMU in Betracht ziehen. Sie hat zum einen den führenden Medieninformatik-Studiengang, zum anderen bietet beispielsweise der Datenbanken-Lehrstuhl seit ein paar Jahren regelmäßig Seminare wie "Datenbanken für Multiplayer-Onlinespiele" an. Das klingt jetzt zwar nicht so aufregend wie "Bachelor Games Engineering", ist aber dafür eine sehr konkrete, anerkannte und bewährte Sache.

Ich würde dir aber zur sogenannten "Kerninformatik" raten. Denn: auch wenn du "nur" Informatik studiert hast kannst du natürlich später Spieleentwickler werden. Aber wenn jemand einen echten Informatiker sucht stehst du als "Game Engineer" oftmals nur in der zweiten Reihe! Umgekehrt hast du aber kaum Vorteile, weil du halt hinter den Medienhochschul-, FH- und sonstigen praxisnahen Ausbildungen halt dann doch wieder als "Theoretiker" dastehst. Also mache lieber eine generelle ("universelle") Ausbildung, und höre einfach ein paar von den spezialisierten Vorlesungen. Auch als "normaler" (vollwertiger!) Informatiker darfst du durchaus diese Vorlesungen hören, bekommst sie angerechnet und kannst auch dort eine Bachelor- oder sonstige Arbeit schreiben.

Ich denke, du hast mit deinen Punkten absolut recht. So eine frühe Spezialisierung kam mir auch etwas gefährlich vor, bloß wollte ich das ganze nicht so wahr haben. Das einzige, was mich ein bisschen bei Kerninformatik abschreckt ist der hohe Anteil an Theorie, die mir vielleicht irgendwann mal zum Verhängnis werden könnte. Zwar hatte ich am Gymi in Mathe eigentlich nur 1er, aber das hatten auch viele Bekannte, die das Studium wegen Frust und Erschöpfung hingeschmissen haben. Da dachte ich mir, dass so ein Games Engineering Studium gerade dies verhindern könnte.

Naja, ich denke es gibt wirklich keinen ordentlichen Weg, um zufrieden und entspannt ans Ziel zu kommen...^^

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@Joppo

Ohne Theorie ist es halt nicht wirklich ein Uni-Studium. Viele die von der Uni mehr "praxisbezug" fordern hätten eben eigentlich an eine Fachhochschule gehen sollen. Das sind ja eben die Hochschulen mit mehr Praxisbezug. ;-)Aber hey, es gibt genug die da durchkommen...

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hey,

erstmal funktioniert der link iwie nicht.. hört sich trotzdem sehr interessant an. spielprogrammierung, multimedia, animation etc. boomt zur zeit sehr. wenn da das studium n guten ruf hat, kann man da nichts falsch machen. für mich war die 'klassische informatik' immer etwas zu trocken und langweilig. werde selbst medientechnik und -design (http://www.fh-ooe.at/campus-hagenberg/studiengaenge/bachelor-studien/mtd/) diesen herbst anfangen zu studieren und hab bisher nur positivest darüber gehört. geht auch von der weg von der klassischen info (wie z.b. software engineering), ist aber trotzdem noch in dem bereich. mir gefällt einfach die mischung zwischen gesalterischen und technischen aspekten. da kommts einfach drauf an was dir besser gefällt, da gibts kein besser oder schlechter.

Dynamo Arten?

Wie ich es verstanden habe gibt es zwei Arten von Dynamos. Das eine der Magnet dreht sich in der Spule und das andere die Spule dreht sich um den Magneten. Wie funktioniert das aber? Wie wird der Strom dann weitergegeben wenn die Spule sich dreht? Das heißt doch dass dann auch die beiden Enden, durch die der Strom weitergegeben wird sich mit drehen, also nicht fest sitzen. Wie wird der Strom dann weitergeleitet? Wie verbindet es sich dann mit dem Draht das Schlussendlich zur Glühbirne frührt.

Was bräuchte ich um zum Beispiel mit einem selbstgebauten Generator(Wind)/Dynamo eine Batterie, ein Handy oder powerbank oder so aufzuladen.

Danke.

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Hat jemand Erfahrungen mit dem Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik?

Vorzugsweise an der TUM.

Wie sieht der Schwierigkeitsgrad aus? Ich habe gehört, der Studiengang soll sehr schwer sein (allein die 3 An alysis Module sind auch happig). Laut Mathelehrer bin ich "sehr Mathematik-affin" und "In der Oberstufe unterfordert". Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob ich diesem Studiengang gewachsen bin.

Momentan brenne ich total auf dieses Studium, wenn ich mir mal die Module ansehe oder an die beruflichen Tätigkeitsfelder denke.

Allerdings ziehe ich auch Physik (Wobei mich die Experimente bei einem Probestudium nicht sonderlich gereizt haben. DGL und deren beschreibende Art waren aber ein schönes Thema.), Informatik (Programmieren macht mir Spaß, hier habe ich allerdings das Gefühl, dass die Mathematik etwas schwach besetzt ist.) und Mathematik (Ist ein wenig abstrakt. Ich liebe die Mathematik, aber ich habe trotz Fachstudienberatung keine konkrete Vorstellung davon, da sie ja so ganz anders sein soll, als z.B. in den Ingenieurswissenschaften.) in Betracht.

Wie sehen die beruflichen Perspektiven in diesem Bereich aus? Ich könnte mir vorstellen mit Robotik zu arbeiten. Mensch-Maschine-Interaktion wird in den kommenden Jahren wohl auch sehr spannend.

Vielleicht noch eine Frage zur Studienzulassung. Es ist ja kein NC oder Eignungsfeststellungsverfahren vonnöten. Es muss doch sicher trotzdem ausgesiebt werden. Beim Physikstudium an der TUM muss man beispielsweise alle 7 Klausuren der ersten 2 Semester bestehen, um weiterstudieren zu können.

Ich bedanke mich für eure Hilfe!

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Ich würde halt gern wissen ob sich sae mehr lohnt, um in die Spielebranche einzusteigen, als ein anderes Studium, wie zum beispiel Informatik, da ich schon einige schlechte Kritiken über Sae gelesen habe und jetzt nicht so weiß ob man dort Geld lassen sollte oder sich lieber was anderes sucht. Zudem würde ich auch gerne wissen was Firmen in der games branche so an Anforderungen haben sprich was für eine Einstellung benötigt wird(also ob ein bestimmtes Studium benötigt wird oder Kenntnisse oder ob man vorher noch ne Ausbildung machen muss)

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1. Gibt es welche Unterschiede zwischen Informatik und Game Design?
2.Wenn ich Informatik studiere,dann den Bachelor und den Master absolvieren,kann ich mich mit Game Design beschaeftigen?
3.Haben die Absolventen von Gaming Engineering bei der Gamedesign-arbeitsuche einen Vorsprung gegen die Absolventen von Informatik ?
Vielen Dank!

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