"Neuer" Stromanbieter kündigt einfach Vertrag vom alten Anbieter?

5 Antworten

Hast du irgendwas unterschrieben beim Beratungsgespräch?

Wende dich morgen an deinen Stromanbieter und stell es richtig. Die werden sich freuen das du ihr Kunde bleibst und die Kündigung stornieren.

Wenn du dann Unterlagen vom neuen Anbieter bekommst wende dich an deren Beschwerdestelle um dem Vertreter entsprechendes Feedback zukommen zu lassen. Darüberhinaus kannst du dich auch an die Verbraucherzentrale wenden - hilft anderen Ahnungslosen.

In Zukunft immer darauf verweisen das man sich im Internet informiert und nicht auf unangekündigte Beratungen eingehen.

Wie gesagt. Ich habe ein Unterschrift leisten müssen, dass all meine Auskünfte freiwillig waren.

Die Ablehnung des neuen Vertrages würde ich nach Erhalt auch noch einmal schriftlich tätigen. Nicht dass wieder versucht wird mir ein Strick daraus zu ziehen.

Und Danke für den Tipp! Sowas mache ich ganz sicher nie wieder.

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@Whirel

Ah, überlesen, sorry. Daraus kann ein Betrüger natürlich was basteln. Aber es bleibt dabei, storniere die Kündigung etc.

Übrigens sitzt du nie ohne Strom da. Das geht Lückenlos ineinander über, selbst wenn du die Umstellung nicht aufhalten könntest.

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Blöderweise hast du etwas unterschrieben, das ist immer schlecht.

Ich würde als erstes der Kündigung per EINSCHREIBEN WIDERSPRECHEN. Mit Rückschein.

Und dann hingehen, unabhängig von deinem Widerspruch, den deine Serviceperson vielleicht noch gar nicht im PC hat.

Den Fall vortragen. Daß du den neuen Anbieter nicht möchtest. Die kennen sowas sicher schon und wissen vielleicht Rat.

Oder: Du hast jetzt einen neuen Stromanbieter. Dazu muß der alte dich kündigen, damit die Bürokratie läuft und der eine Endabrechnung senden kann.

Das Stromnetz ist ja immer das gleiche, nur jemand anders rechnet deinen Verbrauch ab. Wohlmöglich günstiger.

Nur keine Panik, Strom abstellen ist ja seit kurzem verboten. Es kann dir nicht viel passieren.

Glückwunsch, der Betrüger hat alles richtig gemacht und du hast alles falsch gemacht.

Mit der Unterschrift hast du höchstwahrscheinlich bestätigt, dass du den Betrüger eingeladen hast und damit auf das Widerrufsrecht verzichtet. Klassischer Trick von Betrügern.

Was soll man da noch sagen?

Da dein zukünftiger Stromlieferant nicht der Grundversorger ist, gibt es auch keinen Sonderkündigungsrecht beim Umzug. Einzig bei Preiserhöhung kannst du außerordentlich kündigen.

Es erstaunt mich immer wieder, wie naiv die Leute sind und freiwillig alle Daten herausgeben und ich rede jetzt nicht ausdrücklich von Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Genau so unverständlich ist es, dass sie jede Schriftstück unterschreiben was man ihn vor der Nase hält.

Ob Unterschrift oder nicht, ich sollte doch trotzdem in der Lage sein innerhalb der 14 Tage vom Vertrag zurückzutreten?

Außerdem hoffe ich doch zumindest, dass es sich bei diesem großen und wahrscheinlich jedem bekannten Stromanbieter um Betrüger handelt.

Ich wollte in diesem Beitrag nur keine Namen nennen.

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@Whirel

Es gab oder gibt im BGB ein Paragraphen, der besagt, wenn man einen Vertreter zu sich selbst nach Hause bestellt, so gibt es kein Widerrufsrecht. Betrüger haben dies in der Vergangenheit ausgenutzt um den Leuten eine angebliche Bestätigung vorzulegen, dass der Vertreter sie besucht hat und in Wahrheit nichts anderes als die Bestätigung, dass man selbst in Vertreter bestellt hat und so indirekt auf sein Widerrufsrecht verzichtet hat.

Wie weiter unten schrieb, wurde dieser Paragraph anscheinend geändert und ich muss selbst mal nachforschen was nun gilt.

Selbst wenn ist ein großer Anbieter ist, die Arbeit mit Drückerkolonnen und Drückerkolonnen sind bekannt für ihre fragwürdige Arbeit.

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Ich glaube, ich muss meine eigene Antwort revidieren. Offenbar gab es eine Änderung die ich gar nicht mitbekommen habe. Bisher galt, wenn man ein Vertreter selbst nach Hause bestellt, hat kein Widerrufsrecht.

So wie es aussieht wurde dies gestrichen. Diese Streichung scheint noch relativ frisch zu sein. Ich muss jetzt mal selbst genau nachforschen, ob man auch dann ein Widerrufsrecht hat, wenn man den Vertreter zu sich selbst eingeladen hat.

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@Jewi14

Also bedeutet das, dass früher, wenn man einen Vertreter eingeladen hatte, automatisch der Vertrag angenommen werden muss? Ich habe ja nicht mal einen Vertrag gesehen. Geschweige denn wurde ich komplett aufgeklärt.

Da war ich natürlich einfach naiv. Wenn ich Glück habe, gilt das zwar nicht mehr, aber wer weiß schon in welche andere Falle ich geraten bin.

In Zukunft kann ich wirklich nur jeden an der Tür wegschicken.

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@Whirel

Es scheint sich zu verfestigen. Früher gab es tatsächlich die Ausnahme, das ist kein Widerrufsrecht gibt, wenn man ausdrücklich den Vertreter zu sich nach Hause bestellt hat. Da dies zu Missbrauch führte und der Vertreter ein Schriftstück vorlegte mit der Hinweis "unterschreiben Sie mal, dass ich freiwillig da war", gab es 2014 eine Gesetzesänderung gar nicht aufgefallen ist.

Nun gilt auch in deinem Fall gibt es ein Widerrufsrecht.

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