Neuer Mietvertrag bei Kauf von Kapitalanlage?

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5 Antworten

600 € pauschal und der Vermieter zahlt auch noch die Heizenergie, also z. B. das Heizöl? Meistens beschafft das in einem ganz gemieteten Haus der Mieter selbst. Ist es hier tatsächlich so, dass der Vermieter auch noch 3000 oder 4000 € pro Jahr für Heizöl ausgibt?

Wenn das so ist, solltest Du die Finger von dem Kauf lassen, denn auch eine Erhöhung mit den maximalen Möglichkeiten bringt Dich so schnell nicht in eine positive Rendite. Du zahlst zwar einen relativ geringen Kaufpreis, aber in den Folgejahren dann noch weiter ordentlich drauf. Viel Spaß!

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Kommentar von Yamaharacer
09.02.2016, 09:41

ja so ist es. der Vermieter zahlt auch noch das Heizöl. Danke denke ich werde dann den Kauf eher mal lassen.

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Neuen Vertrag aufsetzen kannst Du.

Unterschreiben muß ihn der Mieter aber nicht.

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Der Begriff Warmmiete wird von dir eventuell missbräuchlich verwendet. Die Betriebskosten samt Heizung und Warmwasserzubereitung stellen neben der Grund(Kalt)miete die zweite Komponente der Gesamtmiete dar. Du kannst mit Übernahme des Hauses lediglich diese Grundmiete um 20% erhöhen, wenn der Verkäufer des Hauses in den vergangenen 12 Monaten vor Übernahme die Miete nicht erhöht hat. Ein neuer Mietvertrag ist nur dann abzuschließen, wenn der Mieter dem zustimmt. Ich habe hier die Vermutung, dass der Mieter eine Pauschalmiete bezahlt. Dann wird es noch schwieriger diese Miete zu erhöhen.

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Kommentar von Yamaharacer
09.02.2016, 07:02

sorry falsch ausgedrückt. ja er zahlt eine pauschale von 600€

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Hallo!

Grundsätzlich gilt:

"Kauf bricht Miete nicht." § 566 Abs. 1 BGB.

Das heißt im Klartext: "Du kaufst das Haus zusammen mit dem Mietvertrag gekauft, der erst mal so auch weiterhin seine Gültigkeit hat."

Wenn Du mehr Miete haben möchtest, ist es natürlich möglich, die Miete zu erhöhen.

Da der Mietvertrag erst einmal weiterhin gilt, muss geprüft werden, was dieser zum Thema Miete und Mieterhöhung sagt. Sagt dieser Vertrag nichts zum Thema Miete und Mieterhöhung, gelten die gesetzlichen Regelungen.

In wie weit eine solche Erhöhung der Miete und in welchen Schritten zulässig ist, sollte am besten beim Mieterverein erfragt werden. Die können auch sagen, welche Rechte der Mieter hat. Insbesondere in dem Punkt, was einen späteren Selbstbezug (= Eigenbedarfskündigung) betrifft.

Mit der Erhöhung der Miete auf 1.000 Euro kalt pro Monat auf einen Schlag wäre ich absolut vorsichtig. Selbst bei einer Kündigung und Neuvermietung wäre ich in diesem Fall vorsichtig.

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Ein wenig mehr Informationen solltest Du schon bringen?

Bist du bieter und jemand anders Kauft nun ?

Bist du Käufer und willst neue Veträge?

nach

§ 566
Kauf bricht nicht Miete

(1) Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein.

(2) Erfüllt der Erwerber die Pflichten nicht, so haftet der Vermieter für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Erlangt der Mieter von dem Übergang des Eigentums durch Mitteilung des Vermieters Kenntnis, so wird der Vermieter von der Haftung befreit, wenn nicht der Mieter das Mietverhältnis zum ersten Termin kündigt, zu dem die Kündigung zulässig ist.

siehe http://dejure.org/gesetze/BGB/566.html

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Kommentar von Yamaharacer
09.02.2016, 06:31

jetzt sind die Infos da

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