Neuer Job, alter Job Kündigung, 1 Monat kein Gehalt?

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6 Antworten

ABER bis jetzt wurde jeder Mitarbeiter, im jetzigen Unternehmen, fristlos gekündigt nachdem er seine fristgerechte Kündigung eingereicht hat.

Wie kann einem Mitarbeiter denn fristlos (und vor Allem mit welcher Begründung?) fristlos gekündigt werden, nachdem dieser bereits selber gekündigt hat?

Eine fristlose Kündigung kann nur aus einem schwerwiegenden Grund ausgesprochen werden.

Ein solcher Grund könnte z.B. das Vortäuschen einer Krankheit sein.

Für den Ar­beit­ge­ber kommt ei­ne frist­lo­se Kündi­gung un­ter an­de­rem bei Vermögens­de­lik­ten in Be­tracht (Be­trug, Dieb­stahl, Un­ter­schla­gung), bei Be­lei­di­gun­gen und bei Tätlich­kei­ten so­wie bei Ar­beits­zeit­be­trug und beim Vortäuschen ei­ner Ar­beits­unfähig­keit.

http://www.hensche.de/Fristlose_Kuendigung_Arbeitsrecht_Kuendigung_fristlos.html

Wenn Du Dich also zeitgleich mit Deiner eigenen Kündigung krank meldest, dann könnte der Arbeitgeber vermuten dass eine Vortäuschung einer Arbeitsunfähigkeit vorliegt und seinerseits fristlos kündigen. Allerdings wäre das dann immer noch zu Beweisen - was bei Vorliegen einer ärztlichen AU sehr schwer werden dürfte - und sicherlich oft ein Fall fürs Gericht.

Deinerseits würde ich also, wenn der Arbeitgeber wirklich nach Deiner Kündigung eine fristlose Kündigung ausspricht eine Arbeitsplatzschutzklage (auch Kündigungsschutzklage genannt) erheben. Dieses muss innerhalb 3 Wochen nach Zugang der Kündigung erfolgen.

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der charmante Ag kann einer vom AN ausgesprochenen Kündigung nichte infach mit einer von sich zuvorkommen! Und schon gar nicht ohne Grund mit einer fristlosen.

Da vera* einerb seine Angestellten aber ganz gehörig, ist das da Standard?

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Fristgerecht zum Ende diesen Monats (29.2.) kannst Du ganz sicher nicht kündigen.

Wenn Du tatsächlich so eine kurze Kündigungsfrist zum 31.3. hast, kannst Du zu diesem Termin kündigen.

Sofern Du Dir nichts Schwerwiegendes zu Schulden kommen lässt, gibt es keinen Grund für eine fristlose Kündigung.

Der Arbeitgeber kann Dich aber für den Rest des Arbeitsverhältnisses freistellen - unter Weiterbezahlung deines Gehalts. Das März-Gehalt würdest Du dann wie gewohnt Anfang April erhalten.

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Kommentar von ReQuiem222
24.02.2016, 09:16

Kündigung: 4 Wochen zum Monatsende.

Also zum reiche die Kündigung am 29.02 ein zum 31.03 richtig? Oder zum 29.02? Nicht das ich hier nun einen Fehler mache

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Nein. Du hättest keinerlei Ansprüche gegenüber der Arbeitsagentur, sondern müsstest arbeitsgerichtlich gegen die fristlose Kündigung vorgehen.

Solltest du deshalb allerdings in größere finanzielle Schwierigkeiten geraten, um die Zeit zu überbrücken, kannst du natürlich ein Darlehen beim Jobcenter beantragen.


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Kommentar von MancheAntwort
24.02.2016, 09:01

wer lesen (und verstehen) kann, ist klar im Vorteil !

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Wenn du deinen alten Job selbst kündigst hast du keine Ansprüche vom Amt, nein

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Kommentar von ReQuiem222
24.02.2016, 08:51

Aber ich kündige ja zum 01.03 und müsste laut Gesetz dann 4 Wochen arbeiten, dann wäre es kein Problem. 

Nur mein jetziger Arbeitgeber hat so gut wie jeden sofort rausgeschmissen, der gekündigt hat.

Dann hätte der AG mich doch gekündigt?

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Kommentar von Owntown
24.02.2016, 08:51

Über einen Zeitraum von 3 Monaten*

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Wenn dein altes Unternehmen das wirklich macht - kündige Mitte/ Ende März! Dann wirst du noch rechtzeitig zum 1. April "rausgeschmissen"...

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