Neuer Hund schläft viel und ist sehr verfressen?

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5 Antworten

Du mußt sie langsam daran gewöhnen,dass sie jetzt ein Hundeleben führen darf. Sie vertraut Dir schon und bald wird sie merken, was das Leben alles Interessantes zu bieten hat. Wahrscheinlich hat sie nicht viel Kondition. Lass ihr Zeit.

Ihr Fressverhalten ist verständlich, aber problematisch. Achte drauf, dass sie nicht zuviel an Gewicht zulegt, aber das weisst Du ja bestimmt selbst.

Schön, dass Du einem armen Tier ein schönes Zuhause gegeben hast. Alles Gute für Euch

Danke für deine liebe Antwort. Sie kommt ursprünglich von so einem vermehrer,Futter gab es wahrscheinlich nur wenig und sie wurde in einem Käfig gehalten.es ist einfach nur ekelhaft zu was manche geldgeile Idioten fähig sind😬😬

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@Debora63

Bitte, aus Deiner Frage konnte ich sofort erkennen, wie sehr Dir Dein Hund ans Herz gewachsen ist. Leider gibt es solchen Menschen.

Ich hab meine Dobermannhündin 2013 mit einem Jahr bekommen. Sie war total untergewichtig, hatte an einigen Stellen kein Fell, kannte keine Leine und wir mußten das Zimmer verlassen, damit sie sich überhaupt traute etwas zu fressen. Sie konnte die erste Zeit gar nicht fassen, dass sie jetzt ein schönes Leben führen kann.

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verfressen ist sie wohl, weil sie (oft) hungern oder / und ihr Futter verteidigen mußte! Hunde vom Tierrettung sind meist Strassenhunde die um Ihr Futter kämpfen mußten!

und ansonsten braucht ein Hund Zeit um sich an die neue und ungewohnte Lebenssituation zu gewöhnen. Manchmal dauert das Jahre!

Ich kannte einen Hund der sich nie an sein neues Leben gewöhnen konnte!

Eine Woche ist noch nicht lang. Also kein Grund gleich alles auf einmal zu verlangen. Aber es ist gut, daß Du dich fragst was die Ursache sein könnte.

Du hast Deinen Hund aus einer Hundewelpenmafiahaltung bekommen. Das bedeutet, sie kennt das Leben nur auf kleinstem Raum in einer Gitterbox und - wenig Futter wenn überhaupt.

Damit Du nicht den Fehler machst, durch überfordern des Hundes die Quellen für künftiges Angstverhalten zu legen, möchte ich Dir ein Buch ganz dringend ans Herz legen! Schaffe es Dir an, lesen und umsetzen!

Buchtipp: Angsthunde (Bettina Specht)  

Leseprobe: http://animal-learn-verlag.eu/images/stories/pdf/Angsthunde.pdf

Nun ist der Platz auf der Couch wohl das "sichere Eckchen" für Deine Kleine und die Welt draußen furchterregend. Durch ein Zuviel an Anforderungen, die neue Umwelt zu betreten, kann sich traumatische Angst einstellen. 

Deswegen: Lesen, lernen und soviel wie möglich richtig machen!

Ich wünsche Dir auf dem Weg mit Deinem Hundemädel alles Glück der Welt.


Vielen dank für den Buch Tipp👍🐕😀😘

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Ihr Verhalten geht zurück auf ihr bisheriges Leben. Ich habe mal einen misshandelten Hund aufgemommen. Es dauerte sehr lange, bis er sich auf Spaziergängen normal verhielt, ich musste ihn z.B. in den Wald schubsen, aber das gab sich. Nur das Futter Schlingen behielt er sein Leben lang.

Die kleine freut sich ihres Lebens, gib ihr Zeit, dann wird sie auch neugieriger und dann läuft es auch an der frischen Luft. Alles gut !

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